Umweltschutz

23. Juni 2015 22:37; Akt: 25.06.2015 14:56 Print

Mit Riesenrüebli für mehr Nachhaltigkeit

Ein fünf Meter grosses Rüebli durchbricht den Asphalt auf dem Bundesplatz in der Stadt Zug. Es ist ein Hinweis auf das internationale Jahr des Bodens.

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Nicht zu übersehen: Das fünf Meter hohe Rüebli mitten in Zug. (23.Juni 2015) (Bild: Agentur Umsicht)

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Die Installation soll die Aufmerksamkeit der Passanten auf die Ausstellung «Boden» lenken, die zum «Internationalen Jahr des Bodens» geschaffen wurde und bis Oktober durch mehrere Kantone tourt. Den konkreten Bezug zum Boden schaffen fünf um das Riesenrüebli gruppierte Themenboxen. Sie informieren auf verständliche Art über die ökologischen und ökonomischen Funktionen des Bodens.

Die Besucher erfahren etwa, dass ein Quadratmeter fruchtbarer Ackerboden pro Jahr 4 Kilogramm Kartoffeln liefert oder ein Quadratmeter Waldboden mehr als eine Badewanne voll Wasser speichert. Andererseits geht in der Schweiz jede Sekunde ein Quadratmeter Kulturland verloren.

Bund steckt hinter der Installation

Sind die Bodenfunktionen einmal zerstört, dauert die Regeneration Jahrhunderte bis Jahrtausende, wie es in einer Mitteilung des Bundes heisst. Auf diesen Aspekt zielt auch das Riesenrüebli auf dem Bundesplatz ab. Auf einem einmal asphaltierten Boden würde es Jahrtausende dauern, bis dieser wieder ausreichend fruchtbar ist und uns mit vitaminreichen Rüebli versorgen kann.

Initiiert wurde die Ausstellung «Boden» von den Bundesämtern für Landwirtschaft (BLW), Umwelt (Bafu) und Raumentwicklung (ARE) sowie vom Nationalen Forschungsprogramm 68 «Nachhaltige Nutzung der Ressource Boden» (NFP 68). Partner der Ausstellung sind neben dem Agrochemiekonzern Syngenta verschiedene Kantone. Auf dem Bundesplatz in Zug ist die Ausstellung noch bis zum 5. Juli zu sehen. Nächste Stationen sind Chur, St. Gallen, Luzern und Weinfelden TG.

(slw/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • T.Müller am 23.06.2015 23:13 Report Diesen Beitrag melden

    Tatenloser Bund

    Die verschiedenen Bundesämter sollen sich mal Gedanken machen, wieso unser Boden überall so schnell zubetoniert wird. Sie machen zusammen mit der gesamten Regierung rein gar nichts dagegen! Sie heben nur diese Superzuwanderung als Erfolgsmodell in den Himmel!

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  • Hannes am 24.06.2015 08:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Klima

    Also ich bin mir ziemlich sicher, dass wir den Klimawandel nicht mehr aufhalten können. Die Überbevölkerung wir nicht unterbunden sondern sogar noch gefördert. Deshalb wird immer mehr Regenwald abgeholzt um Platz für Anbauflächen für die neuen nutzlosen Menschen zu machen. Und so wird noch mehr CO2 freigesetzt, da es immer weniger Bäume gibt.

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  • Peter Zumsteg am 24.06.2015 09:18 Report Diesen Beitrag melden

    Bei aller Kritik...

    Das Rüebli sieht top aus. Mehr solche Figuren würden unsere Innenstädte aufwerten.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Berta am 24.06.2015 13:59 Report Diesen Beitrag melden

    Boden ist radioaktiv

    Wieso steht nirgends, dass radioaktive Abfälle im Boden vergraben werden?

    • Micha Maier am 24.06.2015 16:58 Report Diesen Beitrag melden

      Vergraben?

      Zwischen unterirdischer Lagerung und Vergraben gibt es dann doch ein, zwei Unterschiede, ja? Nebenbei, wo genau werden radioaktive Abfälle vergraben? Die Schweizerischen können Sie in einer oberirdischen Halle in Würenlingen bewundern, da man bis heute nicht entschieden hat wohin damit.

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  • Peter Zumsteg am 24.06.2015 09:18 Report Diesen Beitrag melden

    Bei aller Kritik...

    Das Rüebli sieht top aus. Mehr solche Figuren würden unsere Innenstädte aufwerten.

  • Peter Pan am 24.06.2015 09:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wohl kein Fan davon?

    Denn ebenfalls fast in jeder Gemeinde gibt es Coop, Migros, Spar und Fenner. Wir haben sogar 4 Fenner in unserem Kaff und zwei grosse Einkaufszentren, je einer von Coop und einer von Migros

  • Hannes am 24.06.2015 08:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Klima

    Also ich bin mir ziemlich sicher, dass wir den Klimawandel nicht mehr aufhalten können. Die Überbevölkerung wir nicht unterbunden sondern sogar noch gefördert. Deshalb wird immer mehr Regenwald abgeholzt um Platz für Anbauflächen für die neuen nutzlosen Menschen zu machen. Und so wird noch mehr CO2 freigesetzt, da es immer weniger Bäume gibt.

    • Ralph am 24.06.2015 12:46 Report Diesen Beitrag melden

      Leider wahr

      Dass wir den Klimawandel nicht aufhalten können ist sowieso klar, aber wir beschleunigen ihn noch zusätzlich, so dass sich die Natur nicht richtig darauf vorbereiten kann.

    • R.M. am 24.06.2015 16:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Genau

      @Hannes,danke Sie bringen es auf den Punkt! Schade kann man bei solchen Komentaren nicht ein paar "Daumen hoch" machen!!!

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  • Berner Bär am 24.06.2015 08:03 Report Diesen Beitrag melden

    Fehlinterpretation möglich?

    Wie lange geht es wohl, bis die erste Feministin dieses harmlose Rüebli mutwillig als verkapptes Phallus-Symbol "enttarnt" und mit Hilfe einiger politischer Exponentinnen ein Riesengeschrei über "öffentliche sexuelle Belästigung" macht?