Strecke Zürich–Bern

18. Juni 2019 08:20; Akt: 18.06.2019 10:39 Print

Pendler fühlen sich «wie in einer Sardinenbüchse»

Wegen einer Störung ist die Strecke Zürich nach Bern um 7.32 Uhr nur mit einem einstöckigen Zug befahrbar.

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Wegen einer mehrstündigen Störung am Montagabend in der Romandie konnte der Intercity am Dienstagmorgen um 7.32 Uhr ab Zürich nur mit einem einstöckigen Zug nach Bern fahren.

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Wie Sprecher Reto Schärli auf Anfrage sagt, wurde in der Romandie bei Bauarbeiten von einer externen Firma ein Kabel beschädigt, was für einen Unterbruch zwischen Lausanne und Palézieux sorgte. «Wegen dieser Störung standen viele Züge am späten Abend im falschen Bahnhof. Bei zwei Intercity-Zügen, IC 707 und IC 708, gelang es nicht mehr, einen doppelstöckigen Zug bereitzustellen.»

SBB bedauert Unannehmlichkeiten

Laut Schärli führte dies vor allem auf der Fahrt zwischen Zürich und Bern dazu, dass zahlreiche Reisende stehen mussten: «Die SBB bedauert die Unannehmlichkeiten.»

Und auch die SBB-App war am Dienstagmorgen nicht verfügbar: «Wegen einer technischen Störung war die Fahrplanabfrage am frühen Morgen vorübergehend eingeschränkt», so Schärli.

«Wie in einer Sardinenbüchse»

Im überfüllten Intercity-Zug war auch CVP-Nationalrätin Kathy Riklin. Auf Twitter schreibt sie: «Wir sind wirklich wie in einer Sardinenbüchse. Viel zu wenig Wagenmaterial?» An SBB-Chef Andreas Meyer richtet sie die Frage: «Warum nur?»


Auch andere Pendler zeigen sich wenig begeistert. Julian van Bregnard schreibt auf Twitter: «Wenn Sie Ihr Abonnement für mehr als 3800 Franken kaufen und eine Stunde im Zug zwischen Zürich und Bern stehen müssen, nur weil die SBB nicht weiss, wie man plant.»


Und M. A. Bergagård fragt sich: «Echt jetzt?! IC1 Zürich–Bern. Ist das feuerpolizeilich erlaubt, so viele Menschen in einen Zug zu lassen?»



(mon)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dani89 am 18.06.2019 09:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zürich Strecken

    sind immer wie in einer Sardinenbüchse. Nur weil jetzt Politiker darüber jammern soll man dies ernst nehmen, doch wenn das Volk etwas darüber erwähnt, wird es nur schön geredet. Liebe Politiker ich finde es schön, dass ihr mal unter dem Volk seid, geniesst es!

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  • Aaa am 18.06.2019 08:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    asiatisches pendeln?

    Das ist nicht nur heute so, das ist täglich so!!!

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  • Rambutan am 18.06.2019 09:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Störung

    Hallo?! Das war doch nur wegen einer Störung der Fall. Alle die mit dem Auto unterwegs sind kommen auch nicht immer pünktlich und stressfrei ans Ziel. Macht doch nicht immer so ein Drama wenn es mal nicht so läuft wie es eigentlich sollte. Take it easy

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Die neusten Leser-Kommentare

  • bro am 18.06.2019 20:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zu weit weg

    Ein arbeitsweg von bern nach zürich pder umgekehrt wäre mir viel zu weit, kein wunder dass die züge überfüllt sind wenn alle so einen langen arbeitsweg haben

  • PROLLTRASH am 18.06.2019 20:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lol

    ich staune darüber wie man einen grossteil seines lebens in vollgestopften zügen verbringen kann. mit 16 auf roller umgestiegen später dann auto. viel teurer ist es nicht. wer fährt freiwillig im verschwitzten sardellenexpress? nie wieder.

  • van de weed am 18.06.2019 20:16 Report Diesen Beitrag melden

    Leider immer wieder das Gleiche..

    die SBB bedauert zwar die Unannehmlichkeiten, tut aber trotzdem nichts dagegen.

  • Peter am 18.06.2019 18:13 Report Diesen Beitrag melden

    Völlig unverständlich

    Warum fährt man erst um 7:30 in Richtung Bern ab? Weniger faulenzen am morgen wäre angesagt.

  • Rebell am 18.06.2019 17:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    tue ich mir nicht mehr an

    Soviel wieder einmal von der SBB, welche mittlerweile, ausser Preiserhöhungen, nichts mehr richtig auf die Beine stellen kann. Angehende Chaos, welches noch gestoppt werden kann, wenn immer mehr aufs Auto verzichten sollen, um mit dem ÖV zu fahren. Dann wird es erst recht chaotisch u überfordert das Management heillos.