«Zukunft als Chance»

31. August 2019 17:38; Akt: 31.08.2019 17:38 Print

Die FDP setzt auf die «Willensgeneration»

Mit Willen sei alles möglich, findet die FDP. Die Partei legt deshalb ihren Fokus auf die Gemeinsamkeit.

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Parteipräsidentin Petra Gössi hat am «Tag der FDP» in Aarau die Parteibasis und die Kandidierenden auf die heisse Phase der nationalen Wahlen eingestimmt. Gemäss Gössi ist es der gemeinsame Wille, der die Schweiz weiterbringt.

Die FDP setze auf die Willensgeneration, sagte Gössi vor rund 1100 Anwesenden am Samstag in der Schachenhalle. Dies seien Menschen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollten. Menschen mit Ideen und Tatendrang, welche die Zukunft als Chance sehen würden. Die Willensgeneration wolle Chancen aufzeigen statt Ängste bewirtschaften. Mit Willen sei alles möglich. «Es ist der Wille, der unsere Schweiz zusammenhält, unsere Heimat vereint und so erfolgreich macht», sagte Gössi.

FDP will SP überholen

«Die Schweiz ist die Heimat der Menschen, die gemeinsam wollen. Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren, uns nicht gegeneinander aufhetzen», betonte Gössi – und erntete Applaus. Die FDP habe in der Geschichte bewiesen, dass sie die Schweiz geformt, verändert und weiterentwickelt habe.
«Die Schweiz will. Ich will», rief Gössi den Parteifreundinnen und Parteifreunden am Wahlkampfanlass zu: «Packen wir die Chancen der Zukunft. Überholen wird die SP.»

Zur Klimaveränderung sagte Gössi, man könne die Augen davor nicht verschliessen. Die Umwelt verändere sich, die Biodiversität nehme ab und heimische Baumarten litten unter Trockenheit und den heissen Sommern.
«Wir werden vor unglaubliche Herausforderungen als Land und Gesellschaft gestellt. Hier haben wir gegenüber der nächsten Generation die Verantwortung, dass auch sie eine intakte Umwelt und eine sichere Lebensgrundlage vorfindet», machte die Parteipräsidentin klar. Auch dafür erntete sie Applaus.

Keller-Suter: «Wir stehen für Lösungen»

«Es geht um etwas am 20. Oktober», sagte Bundesrätin Karin Keller-Sutter auf der Bühne in einem Interview mit Ständerat Andrea Claudio Caroni (AR). Es gehe darum, ob Menschen mit einem liberalen Kompass gewählt würden, die Werte wie Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, Eigenverantwortung und auch Solidarität verträten.

Wichtig sei Kompromissbereitschaft. «Wir stehen für Lösungen, wir stehen auch im Bundesrat für Lösungen», betonte die Justizministerin: «Natürlich ist das nicht immer interessant gegen Aussen.» Bundesrat Ignazio Cassis sagte zur Parteibasis, es brauche Engagement. Freiheit und Verantwortung seien das Wesentliche. Er sei optimistisch.

Am Event «Tag der FDP» in der Schachenhalle und am nachfolgenden «Volksfest» unter freiem Himmel ging es vor allem darum, in den eigenen Reihen die Motivation für die Wahlen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu steigern. Es war die Rede von einer «politischen Familie».
Eine Reihe von Kandidierenden erklärten in kurzen Statements, die Beweggründe für ihr politisches Engagement. Zu Beginn das Events wurde die Schweizer Nationalhymne gesungen.

(vro/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Senjor am 31.08.2019 17:46 Report Diesen Beitrag melden

    Ich wünsche mir von der Politik

    egal welcher Couleur, dass der EU-Beitritt nie erfolgt. Die EU ist Deutschland, und wir werden wieder dasselbe erleben. Auch wenn die Merkel noch zig Doktorentitel erhaltet. Warum eigentlich auf ein sinkendes Schiff aufsteigen. Bürger wacht auf und macht die Augen auf.

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  • huk am 31.08.2019 17:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unterordnung?

    Was heisst Willensgeneration? Dass sich die Gesellschaft völlig dem WILLEN der Wirtschaft, des Kapitalismus und der Konzerne unterordnen muss.

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  • Mani Motz am 31.08.2019 17:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Passt nicht

    Alles Schlagwörter der Freiheit, aber dann sollen wir mit x-neuen-Steuern geknechtet werden.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • holderer am 04.09.2019 04:29 Report Diesen Beitrag melden

    Ich will,wir wollen

    Wer sich zu 100% auf's Abstellgleis EU-Binnenmarkt stellt(Bequemlichkeit500Mio.Bür.),hat gar keine andere Wahl.Unfähigkeit,gepaart mit Gewinnsucht und Röhrenblick.Einfachhalber Euro,bei Bewegungen plärren,Weltuntergangsstimmung wenn ein "Mü"weniger herausschaut.Ersthilfekasten(Job's-weg)Antibiotika.Schön,es braucht nur noch unsere Unterschrift,danach ist das Wir Makulatur.Lenkung+Abgaben wörtlich in FDP (Klimawandel)Firmenpolitikerkasse.Ich will NICHT!Beerdigt euch selber.

    • gR am 08.09.2019 09:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @holderer

      Nein niemals das sind die grossen Abzocker, und die welche am meisten Unehrlichkeiten streuen! Diese Spezis sind da wo es am meisten zu kassieren gibt, kein Volkswille ist denen heilig um mit den Füssen zu treten, einfach nur verwerflich und dazu noch Sippenhaftig!

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  • zu Gast in Deutschland am 03.09.2019 18:27 Report Diesen Beitrag melden

    BRD Aufenthalt

    Bei diversen Gesprächen mit Deutschen, alle den gleichen Tenor. NICHT in die EU.

  • Roger Wüthrich am 03.09.2019 13:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Reich...reicher...am Reichsten

    Die Reichen schauen nur für die Reichen. Wir Mittelstand zahlen die Zeche!

  • Tackle am 03.09.2019 10:38 Report Diesen Beitrag melden

    Schade für FDP

    Seit die Fdp grün ist bleibt nur noch die SVP um der Klimshysterie zu entkommen

  • Steuerzahler am 02.09.2019 13:29 Report Diesen Beitrag melden

    Die FDP will wirklich?

    Ich will, du willst, er will, wir wollen, ihr wollt sie wollen ... heisst im Klartext: die FDP will dir suggerieren, dass sie das was du willst für wichtig nehmen, aber es ist ihnen schlussendlich total egal, was du als Einzelner wirklich willst. Korrekterweise müsste es heissen: die FDP will, und basta.