Weiningen ZH

15. Oktober 2017 09:44; Akt: 02.11.2017 10:28 Print

Polizei baut Selbstunfall und fährt Böschung hoch

Am Sonntagmorgen verursachte ein Fahrzeug der Kantonspolizei Zürich einen Selbstunfall bei der Autobahnausfahrt Weiningen. Verletzte sind keine zu beklagen.

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Mitarbeiter der Kantonspolizei Zürich verursachten am Sonntagmorgen kurz nach sieben Uhr bei der Autobahnausfahrt Weiningen einen Selbstunfall.

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Polizei-Van fährt die Böschung hoch – darf so etwas passieren?

Dieser ereignete sich während einer «dringlichen Dienstfahrt», also eine Fahrt mit Blaulicht und Sirene, liess die Kapo auf Anfrage von 20 Minuten verlauten. Dabei kam der Van von der Strasse ab und fuhr eine Böschung hinauf.

Verletzte gab es keine, wie die Kapo weiter mitteilte. Die genaue Ursache des Selbstunfalls muss noch abgeklärt werden. Das Fahrzeug wurde anschliessend in die Reparatur gegeben.

«Es passiert äussert selten etwas»

Laut Kapo-Sprecher Ralph Hirt hat es genau die gleichen Konsequenzen wie bei jedem anderen Verkehrsteilnehmer auch, wenn Polizisten einen Autounfall bauen: «Bei einem Unfall ohne Verletzte untersucht eine andere Abteilung die Ursache. Hätte es Verletzte gegeben, würde die Untersuchung von einem anderen Polizeikorps in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft geleitet.»

Wenn nötig, werden die Unfallverursacher sanktioniert: «Das kann bis zu einem Fahrausweisentzug oder im Extremfall gar zu einer Entlassung führen.» Wie oft Polizeifahrzeuge in Unfälle verwickelt sind, kann Hirt nicht genau sagen: «Gemessen an den vielen Kilometern, die unsere Leute zurücklegen, passiert aber äusserst selten etwas.»

(sul)