Waadt

13. Dezember 2019 14:18; Akt: 13.12.2019 15:25 Print

Polizei eskortiert nach Überfällen Geldtransporter

Ein Leser-Reporter hat festgehalten, wie ein Geldtransporter von der Polizei eskortiert wurde. Solche Massnahmen gehören zu den neuesten Sicherheitsvorkehrungen des Kantons Waadt.

Ein Geldtransporter wird auf der Autobahn von einem Polizeiauto begleitet.
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Ein ungewöhnliches Bild bot sich einem Leser-Reporter am Donnerstagmorgen auf der Autobahn bei Lausanne. Ein weissgrauer Lieferwagen wurde von der Polizei eskortiert.

Jean-Christophe Sauterel, Leiter Kommunikation und Prävention der Kantonspolizei Waadt, bestätigt, dass dies eine Massnahme ist, die aufgrund der jüngsten Ereignisse getroffen wurde. So kam es im Kanton Waadt innert sechs Monaten zu drei Überfällen auf Geldtransporter. Der jüngste Vorfall ereignete sich Anfang Dezember in Daillens VD. «Es werden alle Anstrengungen unternommen, um einen erneuten Diebstahl von Lieferwagen zu vermeiden», sagt Sauterel.

Neue Richtlinien

Der Regierungsrat hat verschiedene Sofortmassnahmen für eine verbesserte Sicherheit eingeleitet. Dazu gehören Massnahmen in Bezug auf die Zeitpläne, eine stärkere Panzerung und die automatische Zerstörung der Wertgegenstände im Falle eines Angriffs. «Die Massnahmen zeigen den Tätern, dass das Risiko für sie jetzt grösser ist», sagt Sauterel. Es brauche aber eine Anpassungsphase, und die Situation über die Festtage sei heikel.

Sauterel wollte keine Angaben darüber machen, ob der begleitete Transporter den Waadtländer Anforderungen entsprach. Er erinnert aber daran, dass sich die Transportunternehmen an die neuen Richtlinien anpassen müssen, um keine Überfälle zu provozieren. Die Polizei arbeite eng mit den Transportunternehmen zusammen, heisst es beim Waadtländer Sicherheitsdepartement. Die Kosten des Polizeiaufgebots seien Teil des ordentlichen Budgets.

(les)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • WILHELM am 13.12.2019 14:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    KOMMISCH

    Milliarden Gewinne jedes Jahr und kein Geld für einen Begleiteten Geldtransport. Bei den Reichen lernt man Sparen.

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  • Küde am 13.12.2019 14:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wiso erst jetzt?

    Konnte nicht verstehen, dass die Geldtransporter immer alleine unterwegs sind und noch bei nachts!

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  • Pierre am 13.12.2019 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    Da stellt sich doch gleich die Frage:

    Wieso wurde dies in der Vergangenheit nicht auch schon gemacht? Gegebenenfalls mehrere Kleintransporte zu Grosstransporten zusammenfassen - mit Polizeischutz.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Luis de Fune am 14.12.2019 13:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Öl

    spart euch das Geld für Panzer und Farbpatronen. Einen mit Öl gefüllten Doppelboden, wenn die Täter den Lieferwagen sprengen, fliesst das ganze Öl auf die Strasse, den Rest könnt ihr euch selber vorstellen, das wird lustig.

    • Luis de Fune am 14.12.2019 13:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Luis de Fune

      noch besser, es muss gar nicht erst zur Sprengung kommen, mehrere Bodenklappen öffnen sich automatisch durch eine Sensor bei Bedrohung. Wichtig, das Öl muss rundherum ausgespritz werden, wie bei einem Güllenwagen, denn es muss auch im Gefälle funktionieren. Die Ölwehr kommt wesentlich billiger und die sind schnell zur Stelle.

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  • Jörg am 14.12.2019 12:32 Report Diesen Beitrag melden

    Grenzkotrollen

    Wir müssen unbedingt unsere Grenzen wieder selber kontrollieren, auch wenn das der EU nicht passt. Wir müssen doch wissen wer in unser Land einreist. Vor einer Woche Drogendealer mit 1.5 kg kokain aus dem Kosovo bekam ein paar Monate bedingt und 7 Jahre Landesverweis. Der lacht nur über uns, wie will man Ausschaffungen und Landesverweise durch bringen, wenn Grenzen offen sind ? Der ist einen Tag später wieder aktiv in der Schweiz, einfach bei einem Kollegen untergetaucht. Wacht endlich auf.......

  • Anton Meier am 14.12.2019 12:31 Report Diesen Beitrag melden

    Zivilstreife

    Sorry- aber wieso folgen die nicht in einem Zivilstreifenwagen, dann können sie die Bande gleich dingfest machen. Und kommt mir jetzt nicht von wegen Sicherheit. Ich staune immer wieder und stelle fest - es geht doch noch dümmer als erlaubt.

    • denken beim denken am 14.12.2019 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Anton Meier

      Woher weisst du Intelligenzbolzen, dass das nicht der Fall ist?

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  • Terminator am 14.12.2019 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    Nett und satt

    Ich sage, wir sind einfach zu nett. Man sollte diese Halunken einfach abschiessen.

  • Sven am 14.12.2019 11:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit

    Absolute Frechheit finde ich es, dass die Polizei Blaulicht verwendet. Es ist keine Situation welche eine Dringlichkeitfahrt oder eine Gefahr ausgeht. Desweiteren verwendet Sie das Sondersignal nicht korrekt da kein Martinshorn ertönt. Somit darf jeder das Auto normal überholen. Begleitung ja, aber definitiv ohne Sondersignal.