Neue Initiative gegen SVP-Initiative

24. September 2014 13:13; Akt: 24.09.2014 14:27 Print

Promis wollen 9. Februar rückgängig machen

Clown Dimitri und weitere Schweizer Prominente sagen der SVP den Kampf an: Mit einer eigenen Initiative wollen sie die Personenfreizügigkeit retten.

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Clown Dimitri kämpft mit anderen Prominenten und einfachen Bürgern gegen das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative. (Bild: Keystone/Karl Mathis)

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Neuer Widerstand gegen die Masseneinwanderungspolitik der SVP: Die Gruppe «Raus aus der Sackgasse» will eine Initiative lancieren, um das Ja zur SVP-Masseneinwanderungs-Initiative rückgängig zu machen. Zu den Mitgliedern gehören etwa die Staatsrechtsprofessoren Andreas Auer und Thomas Geiser oder auch der Clown Dimitri, wie «Blick» schreibt.

«Wir sind keine Politiker, wir sind eine Bürgerbewegung», sagt Geiser gegenüber derselben Zeitung. Die Gruppe aus Prominenten und einfachen Bürgern wollen mit ihrer Initiative die geltende Kontingentsbeschränkung wieder aufheben. «Wir wollen, dass das Volk noch einmal entscheiden kann, und zwar bevor der Bundesrat via Verordnung Kontingente einführen muss. Mit der Initiative machen wir das möglich», so Geiser weiter.

SVP gibt sich gelassen

Noch dieses Jahr wollen die Initianten mit der Unterschriftensammlung beginnen. Bei der SVP nimmt man das Vorhaben achselzuckend zur Kenntnis: «Wir sind es uns gewohnt, dass seit dem 9. Februar von verschiedenen Seiten versucht wird, den Entscheid des Volks rückgängig zu machen», sagt SVP-Nationalrat Luzi Stamm. Dass diesmal Prominente aus dem nicht-politischen Umfeld am Werk sind, spiele keine Rolle. «Ich rate den betreffenden Personen, gegenüber dem Stimmbürger ehrlich zu sein. Es ging bei der Abstimmung vom 9. Februar um eine ganz einfache Frage: Wollen wir unlimitierte, freie Einwanderung oder wollen wir eine Begrenzung?» Das Stimmvolk habe sich für Letzteres entschieden.

(sma)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Karin Müller am 24.09.2014 13:43 Report Diesen Beitrag melden

    So nicht

    Mein Mann und ich sagten am 9.2. Nein, aber jetzt werden wir der ECOPOP zustimmen und falls eine neue MEI kommt gibt's auch ein JA

    einklappen einklappen
  • Blaire am 24.09.2014 13:34 Report Diesen Beitrag melden

    An alle

    schlechten Verlieren, denen das Resultat nicht passt: Wandert doch in die EU aus, dort herrscht Niederlassungs- sowie Personenfreizügigkeit. Die Grenzen raus sind offen, und zwar für alle!

  • Joel E. am 24.09.2014 13:40 Report Diesen Beitrag melden

    Demokratisch entschieden

    Es wurde abgestimmt, die Mehrheit hat ihre Meinung kundgetan und nun ist es so umzusetzen. All die Querulanten die sich jetzt querstellen sollten sich bewusst werden, dass Sie in der Minderheit sind. Das Volk will keine Betonschweiz und der einzige Faktor der das beeinflusst ist die Bevölkerungszahl. Hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun. Die Wirtschaftsverbände schreien nun weil ihnen die billigen Ausländer fehlen (Sog. "Fachkräfte") und sie Schweizer zu schweizer Löhnen anstellen müssen. Dabei hat die Wirtschaft für die Bedürfnisse des Volkes da zu sein und nicht umgekehrt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Rico Pasta am 25.09.2014 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    Das Volk hat entschieden!!!!!!!

    Ich mache gar nichts Rückgängig,die Promis dürfen zu sich einladen wenn sie wollen,im Gegenzug lass ich mir meine Demokratische MEINUNG nicht verbieten,basta!

  • Oma am 24.09.2014 17:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht verlieren

    Die können wohl nicht verlieren und fangen an zutrötzelen, wie die Politiker. Ich jedenfalls habe meine Meinung kundgetan und ich werden dabei bleiben. Wenn das für Euch nur nicht ein Rohrkrepierer wird.

  • Dominik Mathis am 24.09.2014 16:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wird nichts

    Nachdem, wie die ganzen schlechten Verlierer nach der Initiative abgegangen sind, würde die Mehrheit des Volkes wohl erst recht Ja zu einer MEI stimmen. Sollen sie von mir aus ihre Zeit mit solchen unnötigen Aktionen vergeuden, ich habe meine Entscheidung am 9. Februar getroffen und die wird sich nicht ändern.

  • S.R. am 24.09.2014 14:23 Report Diesen Beitrag melden

    FAIL !

    Auch wenn ich die Stimmungsmache der SVP total daneben finde, hat es in der Schweiz einfach rational und nüchtern betrachtet sowieso schon zu wenig Platz und die Infrastruktur ist komplett überlastet und ständig am Limit. Das hat auch nichts mit Isolationismus und Xenophobie zu tun, die Beschränkung der Einwanderung dient schlichtwegs der Erhaltung unserer Lebensqualität.

  • Patrick am 24.09.2014 14:23 Report Diesen Beitrag melden

    Demokratie???

    Voll daneben! Die Mehrheit der Schweiz war für diese Abstimmung und das soll jetzt auch umgesetzt werden. Ich war auch nicht für die FABI Abstimmung, dennoch akzeptiere ich diesen entscheid. Das sollte jetzt auch die Gegner dieser Abstimmung mal begreifen, dass die Mehrheit der Schweiz dafür war und ist!!