Religiöse Inhalte an Schulen

26. November 2019 20:32; Akt: 26.11.2019 20:32 Print

«Man sollte nicht nur das Christentum behandeln»

Weil eine Schule in Wil Weihnachtslieder verbannt, hagelt es Kritik. Was sagen Schüler zu den umstrittenen Liedtexten?

Weil eine Schule in Wil Weihnachtslieder verbannte, hagelt es Kritik. Im Video sagen Schüler, was sie von den umstrittenen Liedtexten halten. (Video: 20 Minuten/Inland)
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Das Mattschulhaus in Wil SG verbannt die Lieder «Go Tell It on the Mountain», «Fröhliche Weihnacht überall» und «S’grööschte Gschänk» von ihrer Adventsfeier. Das geschehe aus Rücksicht auf andere Kulturen und Religionen, heisst es im Mail der Schulleitung (20 Minuten berichtete).

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Auf Google wurde die Schule mit 1-Sterne-Rezensionen eingedeckt und als «christenfeindlich» taxiert. Die Diskussion habe Wellen geworfen, sagt Schulratspräsidentin Jutta Röösli. «Wir haben zahlreiche Reaktionen via E-Mail und Telefon erhalten. Diese sind zum Teil sehr heftig und beleidigend ausgefallen.» Das trage nicht zu einer konstruktiven Diskussion bei. Doch was halten Schüler von den gestrichenen Liedern – und wissen sie überhaupt, worum es geht? 20 Minuten hat nachgefragt. Die Antworten sehen Sie im Video.

(ihr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lena88 am 26.11.2019 20:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schlimm

    Sorry aber das geht gar nicht, bin selber muslimin, und in der schweiz seit dem Kindergarten aufgewachsen, ich und meine kinder lieben weihnachtslieder, auch wenn wir keine weihnachten feiern, und sie sollten auch diese und viele andere lieder lernen, die zu dem land gehören, in dem sie aufwachsen. Und auch alles über viele religionen lernen.

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  • Perikles am 26.11.2019 21:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unser Fest

    Einwanderer von anderen Kulturen und Religionen werden in unserem Land aufgenommen und erdreisten sich, unsere weihnachtlichen Traditionen zu kritisieren? Und wir haben Schulen die dem noch nachgeben? Sorry, das ist UNSERE Schweiz, UNSERE Tradition und auch UNSERE Religion! Wems nicht passt: Wir haben niemanden hergebeten.

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  • Bonifatz am 26.11.2019 20:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Falsch

    Das ist ein völlig falscher Weg. Die Gäste haben sich UNSERER Kultur anzupassen, nicht umgekehrt. Es sollte uns hier nicht interessieren was irgend ein Dachverband einer anderen Religion denkt. Wir haben hier unsere Kultur, und die ist Christlich geprägt. Den Schulleiter müsste man sofort entlassen. Es ist langsam genug mit diesen Forderungen von Anhängern einer gewissen Religion. Wer den Namen Jesu nicht ertragen kann in einem Lied, kann gerne unser Land verlassen. Solche Menschen gehören nicht in die Schweiz.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Dr. S. Claus am 27.11.2019 21:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oooohhhpium

    Es bleibt dabei, dass Religionen Opium für das Volk sind...und Weihnachten ist Opium für die Wirtschaft. Und wer Opium braucht, soll's halt "in Gottes Namen" konsumieren. Ich saufe und rauche ja auch...

  • Rusty Bloom am 27.11.2019 20:51 Report Diesen Beitrag melden

    Yeeeaah

    Fragt die Schüler was sie lernen wollen! Klappt sicher gut!

  • köbi am 27.11.2019 20:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    tsss

    Millionen Jahre wusste niemand was von einem Gott! Hmmm, aber Geld verdient sich nirgends leichter. Ich sage immer nur Tote Fische schwimmen mit dem Strom, oder wer der Herde folgt. Das viele Blutgeld, und so etwas zahlt keine Steuern??!!

  • Dömsel am 27.11.2019 20:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Man sollte

    das Fach Religion schon grundsätzlich durch das Fach Ethik ersetzen.

  • Saulus Paulus am 27.11.2019 20:25 Report Diesen Beitrag melden

    Anzeige

    Betroffene an der Schule sollen umgehend eine Anzeige wegen Diskiminierung machen gegen die Schulleitung: Die Rassismusstrafnorm (Art. 261bis StGB) wurde geschaffen, um Menschen und Menschengruppen vor rassistischer Diskriminierung, Herabsetzung und Hetze aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten «Rasse», Ethnie, oder Religion zu schützen. Jeder Mensch hat einen bedingungslosen Anspruch darauf, als gleichberechtigtes Wesen anerkannt zu sein und nicht als minderwertig bezeichnet oder behandelt zu werden.