Bern

03. März 2011 22:55; Akt: 03.03.2011 23:01 Print

Rime will doch in den Bundesrat

Der Freiburger SVP-Nationalrat Jean-François Rime will seinen Traum vom Bundesrat noch nicht aufgeben. Nachdem er bei den letzten Wahlen gescheitert ist, rechnet sich Rime für die Gesamterneuerungs­wahlen im Dezember Chancen auf einen Sitz in der Exekutive aus.

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Im Visier hat der Freiburger den Sitz von BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf.

Für Politologe Georg Lutz sind Rimes Chancen knapp zehn Monate vor den Wahlen noch schwer einzuschätzen. «Wenn Eveline Widmer-Schlumpf nicht mehr antritt, ist das Vorhaben nicht aussichtslos.» Fraglich sei jedoch, ob die SVP den Frei­burger nochmals als Kandidat aufstelle. Diese will ihre Strategie für die Rückeroberung des zweiten Regierungssitzes aber erst nach den Wahlen im ­nächsten Herbst bekannt ge-
ben, wie Baz.ch/Newsnetz berichtet.

(20 Minuten)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peschä am 04.03.2011 04:14 Report Diesen Beitrag melden

    Eher als Widmer-Schlumpf

    Die BDP wird voraussichtlich nicht genügend Stimmen erhalten, um einen Bundesratssitz zu rechtfertigen. Die SVP ist hingegen immer noch untervertreten. Herr Rime wäre wohl keine schlechte Wahl. Allerdings kann man sich fragen, ob es nicht besser wäre, einen etwas jüngeren Kandidaten zu bringen. Heutzutage sind im BR nicht mehr die Frauen untervertreten, sondern die Jungen. Man muss nicht ein halbes Jahrhundert "auf dem Buckel" haben, um zu wissen, wie der Hase läuft.

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  • Felix am 05.03.2011 23:08 Report Diesen Beitrag melden

    Wieviel Ehrlichkeit?

    Das wahre Gesicht eines Kandidaten zeigt sich entweder nach der Wahl in den Bundesrat oder wenn dazu der Zug definitiv abgefahren ist. Also soviel zur Ehrlichkeit. Also: keine Vorschusslorbeeren.

  • Lana Bergamin ,Zizers am 04.03.2011 09:13 Report Diesen Beitrag melden

    Weg mit Widmer-Schlumpf

    Ja, er soll Widmer-schlumpf ersetzen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Felix am 05.03.2011 23:08 Report Diesen Beitrag melden

    Wieviel Ehrlichkeit?

    Das wahre Gesicht eines Kandidaten zeigt sich entweder nach der Wahl in den Bundesrat oder wenn dazu der Zug definitiv abgefahren ist. Also soviel zur Ehrlichkeit. Also: keine Vorschusslorbeeren.

  • Daniel am 05.03.2011 11:22 Report Diesen Beitrag melden

    Die sieben grössten Parteien in den BR

    Immer wieder wird von den Parteien die Wichtigkeit der Konkordanz hervorgehoben. Dies würde bedeuten, dass die sieben Parteien mit dem grössten Wähleraneil in der Regierung vertreten wären. Deshalb gehören mit je 1 Sitz SVP, SP, FDP, CVP, GPS, GLP und EVP in die Landesregierung. Damit hört das Parteien-Geplänkel auf.

  • Lana Bergamin ,Zizers am 04.03.2011 09:13 Report Diesen Beitrag melden

    Weg mit Widmer-Schlumpf

    Ja, er soll Widmer-schlumpf ersetzen.

  • Peschä am 04.03.2011 04:14 Report Diesen Beitrag melden

    Eher als Widmer-Schlumpf

    Die BDP wird voraussichtlich nicht genügend Stimmen erhalten, um einen Bundesratssitz zu rechtfertigen. Die SVP ist hingegen immer noch untervertreten. Herr Rime wäre wohl keine schlechte Wahl. Allerdings kann man sich fragen, ob es nicht besser wäre, einen etwas jüngeren Kandidaten zu bringen. Heutzutage sind im BR nicht mehr die Frauen untervertreten, sondern die Jungen. Man muss nicht ein halbes Jahrhundert "auf dem Buckel" haben, um zu wissen, wie der Hase läuft.

    • Céline am 04.03.2011 09:17 Report Diesen Beitrag melden

      Rime ... ja

      Rime ist gemässigt, intelligent und wohl für alle Lager wählbar. Er ersetzt auf jeden Fall Widmer-Schlumpf zu mehr als 100%. Ich trage Frau Widmer immer noch nach, dass sie bei der Wahl nicht ehrlich war. Dieses Trauerspiel mit SP und CVP passt nicht zu einem/r Bundesrat/in.

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