Youtube-Video

06. November 2019 13:38; Akt: 06.11.2019 13:45 Print

SBB-Mitarbeiter wehren sich gegen «Bashing»

Viel Kritik prasselte in den letzten Wochen und Monaten auf die SBB ein. Einigen Mitarbeitern geht das zu weit. Im Video rufen sie dazu auf, das «Bashing» zu beenden.

Das medienkritische Werk der SBB-Zugbegleiterin. (Video: Claudia Furrer).
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Zugchefin Claudia Furrer wendet sich in einem Youtube-Video an die Öffentlichkeit. Darin spielt sie eine gute Fee, deren Arbeit verkannt wird. So singt sie im melancholischen Lied: «Und auch wenn wir uns noch so viel Mühe geben, es ist euch egal.» Auch weitere SBB-Mitarbeiter spielen mit.

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Ihre Botschaft: Die Medien sollten mit dem «SBB-Bashing» aufhören. Diesen wird unterstellt, die Arbeit der SBB schlechtzureden, um sich «stärker zu fühlen und sich zu profilieren». Somit springe «das Volk auf den Zug auf». Die Presse wird durch einen Reporter verkörpert, der mit seiner Kamera das Geschehen am Bahnhof festhält, um das Ganze «immer schlechter auf dem Blatt zu präsentieren». Auch werden im Video Schlagzeilen über den tragischen Tod von Bruno R. oder den Lohn von CEO Andreas Meyer thematisiert. Die gute Fee bringt derweil mit ihrem rosarotem Zauberstab Züge zum Fahren und zaubert negative Schlagzeilen einfach weg.

SBB: «Video spricht wohl vielen Bähnlern aus dem Herzen»

Die SBB standen zuletzt wiederholt in der Kritik. Der Unfall von Zugbegleiter Bruno R., der von einer defekten Tür eingeklemmt wurde, löste eine Debatte um die Sicherheit bei den SBB aus. Auch die Probleme mit dem neuen Bombardier-Doppelstockzug, die mangelnde Pünktlichkeit oder der Lokführermangel sorgten für Negativschlagzeilen.

Beim Arbeitgeber von Claudia Furrer kommt das Video gut an: «Das Video spricht für sich – und wohl vielen Bähnlerinnen und Bähnlern aus dem Herzen», sagt Sprecher Oli Dischoe. «Es ist auch Ausdruck davon, mit wie viel Herzblut sich unsere Mitarbeitenden täglich für unsere Kundinnen und Kunden einsetzen und wie gross der Berufsstolz weiterhin ist.»

(les)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Urs Rebmann am 06.11.2019 14:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    sbb kritik

    Das Fussvolk bei der SBB macht einen super Job. Versagt haben einige Grossverdiener in den oberen Etagen.

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  • Möre am 06.11.2019 14:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kopfschütteln

    Also ganz ehrlich. Ich habe mich noch nie so geschämt bei einer öV Firma zu arbeiten. Unsere Kunden sind nicht blöd. Es sind nicht die Front Mitarbeiter der SBB welche ihre Arbeit nicht gut machen sonder die Führung der letzten 10 Jahre. Ich heule fast vor Ärger über diese Video.

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  • naskea am 06.11.2019 13:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Falscher Zeitpunkt

    Die SBB werden zur Zeit zurecht gebasht. Die Bahn hat im Moment keine Lorbeeren verdient, was Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Sicherheit anbelangt. Die komplette Führungsebene muss durch bahnvertraute Leute ausgewechselt werden, danach braucht man 5 Jahre, um die Fehler des jetztigen Managements rückgängig zu machen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • the informator am 06.11.2019 18:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ja hört bitte alle auf zu bashen

    die SBB macht super Job und gibt sich wirklich Mühe die Wagons zu lüften während voller Fahrt damit ihr stets gute Luft habt und freien Ausblick. Notausgang stets geöffnet zu eurer Sicherheit. bitte nicht mehr bashen

  • Martial2 am 06.11.2019 17:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    SBB-Bashing nicht umsonst...

    Die gute Fée sollte zuerst nachdenken: Nach einem Todesfall wegen einer Wagontür, Bis anhin sind es 69 Eisenbahnwagen mit dem ähnlichen Defekt festgestellt worden... Und wird endlich ein Mal reagiert, oder wie so oft schubladisiert?

  • Marko0912 am 06.11.2019 16:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    !!!!

    nicht das schlecht bezahlte Personal ist Schuld sonder die in der Chef Etage, ich sehe das auch bei mir in der Arbeit man spart an Personal und nimmt dan übermäßig Aufträge an die Unmöglichkeit zum erledigen sind, die Arbeiter müssen dan 14 Stunden Arbeitstage machen und das Chaos zu lösen und die die das Chaos verursacht haben kommen als letzter zur Arbeit und gehen als erstes und das mit einem riesen Lächeln weil sie wissen das es ein fetter Bonus geben wird und für die Arbeiter die das erledigt haben gibt es nur ein Dankeschön und Rückenschmerze meistens noch Kritik obendrauf sonst wollen die noch ein Lohn Erhöhung wen man die Arbeiter zu fest lobt!

  • Martin L. am 06.11.2019 15:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    SBB heute..

    Gerade ein Life Erlebnis, Störung zwischen Killwangen und Lenzburg, Züge Fallen aus, andere halten dafür ausserordentlich in Olten, werden aber Umgeleitet und dazu keine Information... Die Züge treffen irgendwann in Olten ein und Anschlüsse sind weg..

  • Martin L. am 06.11.2019 15:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    SBB Risikofaktor..

    Kein Tag vergeht mehr ohne grössere Störung, die Mitarbeiter an der Front können nichts dafür, heute begann der Tag mit einer Störung und jetzt bin ich auf dem Weg zu einem Zahnarzt Termin wieder eine Störung... und mein Termin könnte sehr eng werden.