26. Oktober 2007 18:23; Akt: 26.10.2007 18:40 Print

SP will über die Bücher

Was ist passiert, dass die SP bei den Wahlen im Oktober derart in Schieflage geraten ist? Die SP will über die Bücher gehen und ihre Strategie, ihre Kampagne und ihre Kommunikation unter die Lupe nehmen.

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Die Kantonalparteien sollen die Lage in ihren Wahlkreisen analysieren. An einer Koordinationskonferenz am 30. November sollen die Analysen und die Schlüsse daraus zusammengetragen werden. Dies kündigte der abtretende Parteipräsident Hans-Jürg Fehr am Freitag in Bern an. Die Geschäftsleitung sei der Auffassung, dass vieles vom Geschehenen in den Kantonen seine Begründung finde.

Und schliesslich sollen auch die rund 35 000 Parteimitglieder in einer Umfrage auf die Wahlen zurückblicken und ihre Forderungen für die Zukunft anmelden. Dies habe die Geschäftsleitung an ihrer Sitzung vom Freitag beschlossen, sagte der abtretende Parteipräsident vor den Medien.

Ende der Analysephase wird ein ausserordentlicher Parteitag der SP am 1. März sein. Dann sollen der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Fehr und von Vizepräsident Pierre-Yves Maillard gewählt werden.

(sda)