20. April 2005 11:19; Akt: 20.04.2005 11:19 Print

Schmid beendet Japan-Reise

Bundespräsident Samuel Schmid hat am Mittwoch seine siebentägige Japanreise mit Besuchen auf dem Stützpunkt der Luftwaffe und mit einer Rede am Nationalen Insitut für Verteidigungsstudien in Tokio abgeschlossen.

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«Japan ist nicht nur ein guter Partner, sondern auch ein geschätzter Freund», sagte Schmid wenige Stunden vor der Rückreise in die Schweiz vor der Presse. Die Reise habe die traditionell guten Beziehungen zwischen der Schweiz und Japan bestätigt.

Als Erfolg bezeichnete Schmid die Bereitschaft Japans, die Gespräche über Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen fortzuführen und damit auf einen Vertragsabschluss hinzuarbeiten.

Militärische Treffen

Während der letzten beiden Tage standen bei Schmids Reise vor allem militärische Kontakte im Vordergrund. Er habe dabei von den japanischen Streitkräften einen sehr guten Eindruck erhalten, sagte Schmid. Die Selbstverteidigungsarmee Japans sei diszipliniert und innovativ und nehme ihre Aufabe sehr Ernst.

Für ihn als Verteidigungsminister seien diese Kontakte mit regionalen Kräften wichtig, um eine Lagebeurteilung vornehmen zu können. Die japanischen Gastgeber ihrerseits hätten sich vor allem für das Schweizer Milizsystem, die Neutralität und den Bevölkerungsschutz interessiert.

Beschränkte Zusammenarbeit

Die Gebiete für eine Zusammenarbeit seien jedoch sehr beschränkt, sagte Schmid weiter. Es bestünden zwar gewisse Gemeinsamkeiten, zum Beispiel bei den biologischen und chemischen Waffen. Konkrete Kooperations-Programme seien jedoch keine vereinbart worden.
Notiz: Folgt Analyse zur Japanreise von Bundespräsident Schmid.

(sda)