Auslandseinsätze

11. März 2011 12:14; Akt: 11.03.2011 14:52 Print

Schweiz sendet weitere Militärbeobachter

In Zukunft sollen mehr unbewaffnete Militärbeobachter in UNO-Missionen tätig werden als bislang. Bern schickt zusätzliche acht Beobachter in den Kongo und vier in den Sudan.

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Der Bundesrat hat am Freitag beschlossen, die Obergrenzen für Einsätze von Schweizer Armeeangehörigen in UNO-Missionen heraufzusetzen. Neu soll die Schweiz der UNO-Mission in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) 12 statt wie bisher nur 4 unbewaffnete Militärbeobachter zur Verfügung stellen können. Für die UNO-Mission im Südsudan (UNMIS) wird die Obergrenze von 4 auf 8 Berater erhöht, wie das Verteidigungsdepartement mitteilte.

In beiden Missionen sind die Schweizer Militärbeobachter als Experten für humanitäre Minenräumung und Kampfmittelbeseitigung tätig. Im Südsudan unterstützt die Schweiz auch Reformen des Sicherheitssektors.

Der Bundesrat reagiert mit der Erhöhung der Obergrenzen auf Anfragen der beiden UNO-Missionen. Diese hatten um zusätzliche Expertise gebeten. Die Schweizer Armee engagiert für solche Einsätze als Militärbeobachter überwiegend Milizangehörige.

(sda)