07. April 2005 16:30; Akt: 07.04.2005 21:42 Print

Schweizer Hochschulen für Ausländer immer attraktiver

Mit über 17 Prozent Ausländern weist das Schweizer Hochschulsystem nach Australien die zweithöchste Quote im OECD-Ländervergleich auf. Die meisten Studenten kommen aus Deutschland.

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Im Studienjahr 2003/04 waren Ausländer, die speziell zu Studienzwecken in die Schweiz kamen – so genannte Bildungsausländer –, aus 156 Staaten an einer Schweizer Hochschule immatrikuliert. Trotz dieser Vielfalt ist die studentische Zuwanderung in erster Linie nachbarschaftlich geprägt: 24,3% waren Deutsche, 13,9% Franzosen und 6,9% Italiener.

Gesamthaft betrug der Anteil ausländischer Studierender 17,2% (30 071 Personen). Der Anteil der Bildungsausländer machte dabei 14,3% aus. Dieser ist an den universitären Hochschulen höher (16,3%) als bei den Fachhochschulen (9,4%).

Im internationalen Vergleich verfügt die Schweiz damit im Hochschulwesen nach Australien (17,7%) über die zweithöchste Quote. In absoluten Zahlen haben sich die ausländischen Studis in der Schweiz seit 1990 verdoppelt. Laut der Studie des Bundesamtes für Statistik ist dies ein Anzeichen für die hohe Qualität unseres Hochschulsystems.

Auch Schweizer studieren immer öfter im Ausland: Heute hat jeder achte Universitätsabgänger einen Gastaufenthalt an einer ausländischen Hochschule verbracht – am meisten in Deutschland (25%), in den USA (20,4%) und in Grossbritannien (15,7%).

(SDA/nm)

(sda)