Albanien

28. Juli 2016 22:15; Akt: 28.07.2016 22:26 Print

Schweizer in Unfall verwickelt – drei Tote

Bei einem Unfall in Albanien sind drei Personen getötet worden, sechs weitere wurden verletzt. Laut lokalen Behörden war auch ein Schweizer in den Unfall verwickelt.

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In den Unfall in Albanien war laut lokalen Behörden auch ein Schweizer verwickelt. (Bild: Bota Sot)

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In Albanien ist es am Sonntag gegen 14 Uhr auf der Strecke Gjirokaster–Tepelene zu einem heftigen Autounfall gekommen. Ein Nissan und ein Mercedes-Van sind frontal ineinandergeprallt. Albi Serani, Sprecher der Staatsanwaltschaft, bestätigt auf Anfrage, dass der 31-jährige Fahrer des Nissans, I. H.*, den Schweizer Pass besitzt und ursprünglich aus Gjilan (Kosovo) kommt. Sein Auto trug ein Zürcher Kennzeichen.

Wie Gent Mullai, Sprecher der albanischen Polizei, 20 Minuten bestätigt, starben bei dem Unfall drei Personen. Eine 38-jährige Frau, die laut lokalen Medien für die Polizei gearbeitet hat, ihre neun Monate alte Tochter und der eineinhalbjährige Sohn des Schweizers. Nebst den beiden Fahrern wurden sechs weitere Personen verletzt – einige davon schwer.

War der Schweizer zu schnell?

«Wie es zu dem Unfall kam, wird noch untersucht», so Albi Serani, Sprecher der Staatsanwaltschaft. «Vieles deutet darauf hin, dass die Verkehrsregeln nicht eingehalten wurden.»

Gemäss der albanischen Zeitung «Panorama» soll der Schweizer statt der erlaubten 30 km/h mit einer Geschwindigkeit zwischen 145 und 160 km/h mit seinem Nissan unterwegs gewesen sei, als er in den Van prallte. Die überhöhte Geschwindigkeit kann Serani so nicht bestätigen: «Die Ermittlungen werden zeigen, mit welcher Geschwindigkeit die beiden Fahrer tatsächlich unterwegs waren.»

Serani sagt weiter, dass der Schweizer schwer verletzt wurde. «Er wird in einem spezialisierten Spital ausserhalb von Albanien behandelt. Seine Familie hat die Verantwortung übernommen. Ich vermute, dass er in der Schweiz behandelt wird.»

*Name der Redaktion bekannt

(qll)