Bevölkerungsentwicklung

24. Februar 2011 10:21; Akt: 24.02.2011 11:12 Print

Schweizerinnen kriegen mehr Kinder

2010 gab es in der Schweiz mehr Geburten als im Vorjahr. Es wurde auch mehr geheiratet – allerdings gab es auch ein Plus bei den Scheidungen.

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In der Schweiz gab es 2010 mehr Geburten.

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Laut provisorischen Ergebnissen der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung gab es 2010 80 000 Geburten, fast 1800 oder 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie jedes Jahr sind in der Schweiz mehr Knaben (41 000) als Mädchen (39 000) zur Welt gekommen, schreibt das Bundesamt für Statistik (BFS).

Die durchschnittliche Anzahl Kinder pro Frau in gebärfähigem Alter stieg von 1,50 im Jahr 2009 auf 1,52 im Jahr 2010. Diese Ergebnisse bestätigen den Trend einer moderaten Zunahme der Fruchtbarkeit in der Schweiz, der sich seit 2004 abzeichnet. Für die steigende Zahl der Geburten sind vor allem Frauen ab 30 Jahren verantwortlich.

Geburtenüberschuss plus 10 Prozent

62 500 Menschen starben - etwa gleich viele wie im Vorjahr. Der Geburtenüberschuss, also die Differenz zwischen den Geburten und den Todesfällen, belief sich auf 17 500, womit gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 10,7 Prozent verzeichnet wurde.

2010 wurden 42 800 Ehen geschlossen, was im Vergleich zu 2009 einem Anstieg um 2,1 Prozent entspricht. Zudem wurden rund 700 Partnerschaften eingetragen, was gegenüber 2009 einem Rückgang um 17 Prozent entspricht. Die Zahl der Scheidungen stieg 2010 um 11 Prozent auf 21 500. Zudem wurden 74 eingetragene Partnerschaften aufgelöst.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • CEO am 24.02.2011 16:18 Report Diesen Beitrag melden

    Kinder als Umweltbelastung?

    Hallo? Wie kann man Kinder als Umweltbelastung bezeichnen? Sie sind schon als Erwachsener auf die Welt gekommen oder wie? Unglaublich was ich in diesen Kommentaren so lese... Ich kenne keinen Ausländer der sich effektiv als Schweizer sieht. Ich kenne sogar Schweizer die lieber Ausländer wären... Kein wunder bei so einem fremdenfeindlichen Volk.

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  • Alice Morgenthaler am 24.02.2011 11:38 Report Diesen Beitrag melden

    Erfahrungen aus der Nachbarschaft

    Und wie viele dieser Schweizerinnen wurden erst in den letzten fünf Jahren eingebürgert ?

  • Fritz Gerber am 24.02.2011 13:42 Report Diesen Beitrag melden

    Arme Familien!

    In der Schweiz Kinder zu haben ist auch nicht lustig! Man spielt bloss den Geldesel, schreit im Tram ein Kind, wird böse geguckt (macht ein Hund sein Geschäft, wird geklatscht). Familienrechte sind europaweit unter jeder Sau. Steckt man das Kind in die KITA - jaulen alle. Bleibt man als Mutter zu Hause - gilt man wiederum als faul usw. usf.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jacky am 25.02.2011 07:29 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr interessant

    Es ist sehr interessant zu wissen, dass der Babyboom ziemlich genau seit der Einführung vom Mutterschaftsurlaub angefangen hat. Offensichtlich gibt es Eltern die im Kinderkriegen so quasi auch ein Geschäft sehen: Zu hause spielen und Türmchen bauen und gleichzeitig das Geld von denen, die täglich voll beruflich engagiert sind, abzukassieren und diese mit Geplärr zu nerven... Als ob unser Land, ja die ganze Welt nicht jetzt schon weit überbevölkert wäre, aber das kümmert ja niemanden, hauptsache das Leben auf Kosten der Mitmenschen geniessen und unsere Natur noch mehr mit Beton zupflastern.

  • Xoff Pardey am 24.02.2011 17:45 Report Diesen Beitrag melden

    Erstaunlich

    Ich finde es erstaunlich, wie bei gewissen Themen die Qualität der Kommentare ins Bodenlose absinkt und schäme mich grad ein wenig fremd, ein «20 Minuten»-online-Leser zu sein, der auch manchmal einen Kommentar abgibt...

    • Regula Isler am 25.02.2011 15:24 Report Diesen Beitrag melden

      Welche Schweizer ist die Frage!

      Erstaunlich! Die Frage ist doch klar. Welche Schweizer? Sind nun die ersten Früchte der Linken Saat aufgegangen? Die linken haben bewusst so viele Leute eingebürgert, vor allem auch sehr viele Muslime, welche bekannter Massen meist viele Kinder kriegen. Nun, auch so kann man die Schweiz zerstören. Ich würde gerne die Statiszik etwas genauer sehen. Welche "Schweizerinnen" mehr Kinder kriegen. Echte Schweizerinnen (Eidgenossen) oder eingekaufte Papirli Schweizer. Bitte um Aufklärung.

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  • dabou am 24.02.2011 16:31 Report Diesen Beitrag melden

    ach so

    schade, und ich habe mein kind schon als Schweizer gesehen....ich bin schweizer "reinrassig" wie ihr so schön schreibt und habe e meine frau ist deutsche und das kind ist nun doppelbürgerin. schade um sie, das sie keine "richtige" schweizerin ist. Gut für sie, dass sie später mal selber entscheiden kann in welchem land sie leben will. Ich liebe die konservative Schweiz die ja immer Angst hat dass es sie bald nicht mehr gibt. Schaut euch bitte nochmals in den Geschichtsbüchern um woher die Schweizer wirklich abstammen. Was ist überhaupt die "Schweizer Kultur"???

    • dobu am 25.02.2011 00:50 Report Diesen Beitrag melden

      noch Fragen?

      Die Schweizer stammen wie alle Europäer, die Asiaten und die restlichen Völker vom Affen ab. Wenn man das Verhalten untersucht, dann ist das einleuchtend.

    • Chiquitta am 25.02.2011 16:24 Report Diesen Beitrag melden

      uhhouhuu

      Wer wer den in deiner Familie zuletzt ein Affe, Dobu? War dein Grossvater oder deine Grossmutter ein Affe? uhuhuhuh.......Zum Glück glaube ich nicht an eine solche unsinnige Theorie.

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  • CEO am 24.02.2011 16:18 Report Diesen Beitrag melden

    Kinder als Umweltbelastung?

    Hallo? Wie kann man Kinder als Umweltbelastung bezeichnen? Sie sind schon als Erwachsener auf die Welt gekommen oder wie? Unglaublich was ich in diesen Kommentaren so lese... Ich kenne keinen Ausländer der sich effektiv als Schweizer sieht. Ich kenne sogar Schweizer die lieber Ausländer wären... Kein wunder bei so einem fremdenfeindlichen Volk.

    • Tatendrang am 02.03.2011 15:36 Report Diesen Beitrag melden

      Mehr Verstand, weniger Emotionen

      Offenbar haben Sie gewisse Beiträge falsch verstanden. Nicht Kinder per se sind die Umweltbelastung. Ich habe nichts gegen Kinder. Aber aus jedem Kind wird einmal ein Erwachsener der Wohnraum, Lebensraum, Nahrung, Mobilität ganz einfach Ressourcen braucht. Aber ganz neutral gesehen ist die Spezies Mensch auf dem Planeten übervertreten. Jede Population die ein gewisses Mass übersteigt, belastet die Umwelt. Das darf man doch mal sagen ohne gleich als "kinderfeindlich" und was auch nicht bezeichnet. Mehr Intellekt, weniger Emotionen pls

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  • KJ am 24.02.2011 16:10 Report Diesen Beitrag melden

    Frage der Integration und Respekt

    Grundsätzlich ist es doch nur eine Frage der Integration. Von mir aus können x-1000 Ausländer pro Jahr in die Schweiz kommen, so lang sie sich anpassen und eingliedern. Natürlich sind wir alles Menschen. Wichtig für die Intergration ist, dass die Sprache beherrscht wird und dass die "Kulturen" sich nicht separieren und nicht nur mit Menschen leben, welche aus der gleichen "Ecken" kommen. Auf der anderen Seite muss der Schweizer resp.l die Schweiz auch bereit sein, entgegen zu kommen. Was ich finde, dass wird auch gemacht.