Luftfahrt

01. Juni 2019 06:19; Akt: 01.06.2019 07:28 Print

Sexismus-Vorwürfe gegen die Swiss

Bei der Schweizer Airline würden noch heute sexistische Rollenbilder existieren, sagt die Gewerkschaft des Kabinenpersonals.

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Wer als Flight Attendant bei der Swiss arbeitet, muss eine bestimmte Arbeitskleidung tragen – doch nicht alles wird vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt, schreibt die «Schweiz am Wochenende». So müssen die weiblichen Flight Attendants Lippenstift auftragen und – falls sie einen Rock wählen – auch eine Strumpfhose anziehen. Beides aber müssen die Angestellten selbst bezahlen, bemängelt gemäss der Zeitung die Gewerkschaft des Kabinenpersonal Kapers.

Kapers-Präsident Denny Manimanakis ist der Meinung, dass die Airline entweder die Kosten dafür übernehmen oder Lippenstift und Strumpfhose zur Verfügung stellen müssen, wolle sie an der Regelung festhalten.

Frauen dürfen Schnürschuhe tragen

Derzeit würden Gespräche zwischen Kapers und der Swiss stattfinden, wie auch die Airline bestätigt. Für Manimanakis zeige die Diskussion um die unterschiedlichen Anforderungen an das Erscheinungsbild von männlichen und weiblichen Flight Attendants, «dass sexistische Rollenbilder auch bei der Swiss noch heute existieren».

Einen kleinen Erfolg konnte Kapers indes bereits verbuchen: Das weibliche Kabinenpersonal darf seit kurzem wie die männlichen Kollegen auch Schnürschuhe tragen. Dies wurde ihnen bislang aus optischen Gründen verweigert.

(roy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Häsi am 01.06.2019 06:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hört auf zu jammern  

    Ich muss meine Kleider auch selber bezahlen . Da ich auf dem Bau arbeite brauche ich im Winter noch ein bisschen mehr ........

  • Birdy_ch am 01.06.2019 07:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aha?

    Aha, also wenn Swiss den Lippenstift und die Strumpfhosen bezahlt, dann ist es nicht sexistisch? Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

  • Karin am 01.06.2019 06:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sexismus?

    Weil man die Strumpfhose selber zahlt. Gehts noch?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Findnicht am 01.06.2019 08:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die guten Zeiten kommen nicht wieder

    Der Nachfolger der Swissair ist leider nicht besser geworden. Profitabler zwar, aber die Swissness ist leider auf der Strecke geblieben. Und dies nur, weil der Bundesrat damals nicht bereit war, eine Bürgschaft zu übernehmen. Doch mit 6 Mia. für Boni bei der UBS war er bereit dazu.

  • Catboot am 01.06.2019 08:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Namensschild

    Was mich mehr stört ist das Namensschild der Flugbegleiterinnen . Das Schild wird meistens auf Brusthöhe getragen und der Name darauf ist nämlich so klein geschrieben, dass man regelrecht auf die Brüste der Flugbegleiterinnen starren muss, um den Namen lesen zu können, wenn sie schnell routiniert vor einem Essen oder Getränke serviert. Finde ich nicht sehr angenehm.

  • D. H. am 01.06.2019 08:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo ist das Problem?

    Ich muss auch einen Anzug tragen und ihn selber bezahlen, sonst fliege ich raus. Sehe hier kein Problem?

  • Dumby am 01.06.2019 08:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was jetzt?

    "Bei der Schweizer Airline würden noch heute sexistische Rollenbilder existieren..." Noch heute?? Schweizer Airline?? Aber die "Festeller" wissen schon dass es die Schweizer Airline von Gestern nicht mehr gibt?!

  • Mann am 01.06.2019 08:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sexisitisch, ganz klar Sexistisch! 

    Die Stewardessen können ja wählen zwischen Hose und Rock, also da zieht das STrumpfhosen-Argument schon mal nicht. Dann bleibt noch der Lippenstift. Im Gegenzug müssen sich die männlich Kollegen bestimmt rAsieren. Ich glaube kaum dass die Swiss daran einen Anteil bezahlt. Klinge müssen sie selbst bezahlen UND bestimmt wird der Schaum auch nicht vergütet. Das sind ZWEI Artikel! Da findet ganz klar die eigentliche Sexistische Handlung statt! Ich fordere Gleichberechtigung, gegenüber dem Manne