Abstimmung

09. Januar 2017 16:33; Akt: 09.01.2017 16:48 Print

Sind Ihre Grosseltern in die Schweiz eingewandert?

20 Minuten sucht Ausländer der dritten Generation, die im Streitgespräch gegen SVP-Nationalrat Lukas Reimann antreten wollen.

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Sollen Menschen, deren Familien bereits seit drei Generationen in der Schweiz leben, den roten Pass einfacher erhalten? Die Stimmbürger entscheiden am 12. Februar über die erleichterte Einbürgerung der dritten Generation.

20 Minuten sucht junge Betroffene, die nächste Woche im Streitgespräch gegen SVP-Nationalrat Lukas Reimann antreten wollen. Haben Sie Lust? Dann schreiben Sie uns.

Wer vom verkürzten Einbürgerungsverfahren profitieren will, muss verschiedene Bedingungen erfüllen:

- Die Person darf nicht älter als 25 Jahre sein. Sie muss hier geboren sein und mindestens fünf Jahre lang die Schule besucht haben.
- Ein Elternteil muss sich mindestens zehn Jahre in der Schweiz aufgehalten, wenigstens fünf Jahre hier die obligatorische Schule besucht haben.
- Ein Grosselternteil muss in der Schweiz ein Aufenthaltsrecht erworben haben oder schon hier geboren worden sein.

(dp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nela am 09.01.2017 17:08 Report Diesen Beitrag melden

    Sehe keinen Sinn

    Meine Kinder sind beide normal eingebürgert, nach 6 jahren. Jugendjahre zählen doppelt. Tests mussten keine gemacht werden. Ich lasse mich dieses jahr, wenn ich 12 jahre zusammen habe, einbürgern. Geht alles ohne dieses komische gesetz.

  • Basilisk am 09.01.2017 17:09 Report Diesen Beitrag melden

    Er hat recht

    ja ich bin so einer. Und ich finde sogar der Herr Reimann hat Recht.

  • Anton Rennkart am 09.01.2017 17:09 Report Diesen Beitrag melden

    Nehmen wir mal an...

    ...Ein Eritreer kommt heute an, bekommt morgen ein Kind, dann geht es 20 Jahre und das Kindeskind bekommt den Pass geschenkt...?

Die neusten Leser-Kommentare

  • PascalM am 09.01.2017 18:09 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Frage

    Alle meine Grosseltern kamen nach dem zweiten Weltkrieg in die Schweiz. Ich bin als Schweizer geboren, meine Eltern verbrachten fast ihr ganzes Leben hier. Warum sollte ich einen anderen Pass haben?

  • Ex-Jugo am 09.01.2017 18:06 Report Diesen Beitrag melden

    allerhöchste Zeit...

    ...für eine "nicht schon wieder" Initiative. Diese linke Zwängerei geht mir sowas von auf den Keks. Bei den Befürwortern muss in der Erziehung ganz gewaltig etwas schief gelaufen sein. "Nein" heisst "Nein", kapiert?

  • Walter Steinmeier am 09.01.2017 18:01 Report Diesen Beitrag melden

    Das Ganze Mal mit Prozenten

    Noch komplizierter könnte die Grafik wohl genacht werden? Weshalb wird dies Ganze nicht mit % angegeben? Dies würde bedeuten, dass in Genf (1. Rang) gerade Mal 3,1% der Ausländer sich einbürgern wollen!

  • Zodd1337 am 09.01.2017 18:01 Report Diesen Beitrag melden

    Erleichterte Einbürgerung gibts es schon

    ... davon betroffen sind derzeit insbesondere ausländische Ehefrauen und Ehemänner von schweizerischen Ehepartnern sowie ausländische Kinder eines schweizerischen Elternteils. Und auch für diese gibt es ein normales Einbürgerungsverfahren, d.h. niemand wird automatisch eingbürgert... Wieso sollen nun Ausländer welche die erwähnten Kriterien erfüllen nicht auch für ein erleichtertes anstatt ordentliches Verfahren zugelassen werden?

  • sagamol am 09.01.2017 17:59 Report Diesen Beitrag melden

    Ganz klares Nein

    Bin dagegen. Denn auch jetzt kann sich ja jeder Ausländer in der dritten Generation problemlos einbürgern lassen. Alle die das nicht wollten oder wollen, sind selber Schuld. Zudem vertrete ich die Meinung, was nichts kostet ist auch nichts Wert. Jetzt kommt mir nicht mit dem Argument, die welche den Pass durch ihre Eltern automatisch erhielten seien im Vorteil. Ja, sie sind im Vorteil und haben das auch durch ihre Abstammung verdient. Dies ist ja auch nicht anders als sonstwo auf der Welt. Da lasse ich mir überhaupt kein schlechtes Gewissen einreden und bin stolz auf meine Abstammung.