Dank Digitalisierung

29. Januar 2019 21:31; Akt: 29.01.2019 21:31 Print

SBB verspricht pünktlichere Züge

Die ÖV-Branche verspricht dank der Digitalisierung bessere Informationen sowie mehr und pünktlichere Züge. Bald soll es so weit sein.

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Die SBB will mit der Digitalisierung die Kapazitäten erhöhen.

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Mehr Züge, die pünktlicher fahren, sowie bessere und schnellere Informationen, wenn es Probleme gibt: Das verspricht die ÖV-Branche. Ab Ende 2022 sollen die Versprechen dank eines neuen Verkehrsmanagement-Systems Realität werden. Dieses wird im Rahmen des Digitalisierungsprojekts «Smartrail 4.0», an dem die SBB, die Südostbahn (SOB), die Rhätische Bahn (RhB) und der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) teilnehmen, eingeführt.

Eine Ende 2018 durchgeführte Simulation habe die Machbarkeit bewiesen, teilte die SBB am Dienstag mit. Mit Smartrail soll die Kapazität auf der Schiene um 30 Prozent gesteigert werden. Zeitweise hätten bis zu 100 Personen am neuen System gearbeitet. Es sei fähig, etwa bei Störungen innert Sekunden neue Lösungen auszurechnen, die für möglichst pünktliche Züge sorgen.

«Präzisere, schnellere Information»

Gleichzeitig könne mit dem neuen System das Bahnnetz besser ausgelastet werden – eine «wichtige Voraussetzung, um die bestehende Infrastruktur effizienter zu nutzen», so die SBB. «Die Reisenden profitieren insgesamt von mehr und pünktlicheren Verbindungen sowie präziseren und schnelleren Informationen.»

Das neue System soll nämlich auch die Mitarbeiter unterstützen und ihnen helfen, den Pendlern die besten Alternativen aufzuzeigen, wenn es zu einer Störung kommt. Das Programm «Smartrail 4.0» besteht aus diversen Projekten. Mit ihm wollen die Bahnen «das Potenzial neuer Technologien und die Digitalisierung nutzen, um die Kapazität und die Sicherheit weiter zu erhöhen». Damit sollen auch Kosten gespart werden.

Wie SBB-Sprecher Christian Ginsig auf Twitter mitteilt, sollen die Kosten dank «Smartrail 4.0» jährlich und langfristig um 450 Millionen Franken gesenkt werden. Das Ziel sei «bessere Kundeninformation und ein noch sichererer Betrieb». Diese Ziele sollen bis 2040 erreicht werden.



(ehs)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Stevi loki am 29.01.2019 21:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wers glaubt

    Komisch bereits heute funktioniert das teure System Sopre noch immer nicht korrekt und das Personal wird immer noch nicht richtig eingeteilt. Schaden mehrere hundert Mio bis heute. Nun soll schon etwas noch besseres kommen?? Wers glaubt. Ich frage mich aber immer noch wo bis heute das Geld ist mit allen Schliessungen der Bahnhöfe das ohne Personal auskommt. Auch die Zugbegleiter welche Wegrationiert wurden da sollten ja Millionen zugunsten der Billettpreise vorig gewesen sein. Aber genau das Gegenteil ist passiert. Kosten explodieren und keiner sagt was in der Regierung

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  • RBU am 29.01.2019 21:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ehrgeizige Ziele

    Ehrgeizige Ziele... Wenn nur die Hälfte stattfindet ist das schon ein Fortschritt... Gekocht wird immer noch mit Wasser

  • A. Hey am 29.01.2019 21:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kopf runter

    Es sind doch gerade die verstöppselten Verdigitalisierten, welche beim Ein- und Aussteigen unsinnige Verspätungen verursachen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Schinra am 30.01.2019 16:21 Report Diesen Beitrag melden

    So ist es gut..

    Ja das wird sicher so sein . denn ich bin eine SBB Lehrerin und ich lebe diesen Betrieb. Auch wenn ich heuer pensionierte bin!

  • HolyWood12 am 30.01.2019 13:47 Report Diesen Beitrag melden

    Pünktlich

    In Sachen Pünktlichkeit ist die SBB Top. Es sind eher die Preise die runter müssten! Früher auf meiner Strecke 107.- bezahlt, heute 124.- Geändert hat sich aber nichts, alles bleibt beim alten

    • Bon Bade am 30.01.2019 13:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @HolyWood12

      Bei täglichen Zugsausfällen, Störungen, Türstörungen, Software Pronlemen FV-Dosto ist die SBB auch Top. SBB Zuständige haben dazu passendes Bombardier Produkt ausgewählt, bestellt. Schuld sind natürlich die anderen.

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  • Bahnfahrer am 30.01.2019 13:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    DPZ, täglich Zwangsbremsungen

    Bei DPZ, Zürich S-Bahn, gibt es bei Fahrleitungs Schutzstrecken, kurzem Stromunterbruch, bei längeren Zügen, seit Monaten, täglich einige unnötige Zwangsbremsungen. Einige Elektronikteile, Digital, wohl etwas empfindlich, gestört. Man kennt das Problem, hat aber noch keine Lösung. Meyers digitale Roboter fehlen da wohl, um die unzähligen Störungen zeitnah dauerhaft zu beheben. Dies gibt oft 3 Min. Zusatzverspätungen. Und einige glauben, die langsamen Reisenden sind Schuld an diesen Verspätungen? Problem bekannt, man arbeitet daran. Da wären mehr Taten, nicht nur Worte nötig.

    • Schirna am 30.01.2019 16:31 Report Diesen Beitrag melden

      Ja so ist es...

      Bahnfahrer . das ist immer noch besser als mit dem Auto zu fahren denn der Zug ist einiger massen Pünktlich . So hat man auch weniger Stau und das ist Gut so!!

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  • Kai_ am 30.01.2019 13:44 Report Diesen Beitrag melden

    Heh!

    Hey, so lange die SBB nicht den gleichen Zustand erreicht wie die DB ist mir alles egal :) Unsere Züge kommen in den meisten Fällen noch daher, also über was wollen wir uns eigentlich beschweren? Hab langsam das Gefühl wir sind zu verwöhnt und haben Angst vor Veränderungen, die entweder weit in der Zukunft liegen oder unrealistisch sind :( Am Ende können wir eh nicht wirklich mitbestimmen, die machen eh was sie wollen, von dem her.

  • Karin Späth am 30.01.2019 13:40 Report Diesen Beitrag melden

    DTT - Digitaleträumertruppe

    Vielleicht könnte man mal versuchen, Herrn Mayer und sein Team weg zu digitalisieren - wäre doch mal ein Versuch wert oder ? Aber DIE kommen ja noch nicht mal mit ihrem Kerngeschäft klar...