WEF in Davos

20. Januar 2020 09:52; Akt: 20.01.2020 11:03 Print

«Es liegen keine konkreten Anschlagspläne vor»

An der heutigen Pressekonferenz informieren Polizei und Armee über die getroffenen Sicherheitsmassnahmen am World Economic Forum (WEF).

Bildstrecke im Grossformat »
Am Freitag hat Greta in Davos am Klimastreik teilgenommen. Luisa Neubauer und Greta Thunberg beim Klimastreik. Nicht alle WEF-Teilnehmer reisen mit dem Zug an: Wie die «Südostschweiz» berichtet, buchte sich ein Teilnehmer einen eigenen Zug der Rhätischen Bahn. Das kostet bis 20'000 Franken. Kanzlerin Angela Merkel spricht am Donnerstagnachmittag zu den WEF-Gästen. Der Fokus der Rede: Die Zukunft Europas und Umweltfragen. Anders als bei Donald Trumps Rede gibt es bei Angela Merkel kein Grossandrang. Hinten im Saal hat es sogar einige leere Ränge. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga traf am Dienstag US-Präsident Donald Trump. Gesprochen haben die Delegationen auch über ein Freihandelsabkommen und über das Klima. Die Diskussion über den Handelsdeal soll nur 11 Minuten gedauert haben. Am Mittwochabend gingen in Zürich hunderte Demonstranten gegen das WEF auf die Strasse. Auch Vermummte waren dabei. Die Polizei war mit Wasserwerfern vor Ort. «Davos was great!», sagt Trump, winkt den Journalisten zu und macht sich am Mittwochnachmittag auf den Heimweg. Trump will ein Handelsabkommen mit der EU. Ohne einen Deal «müssen die USA handeln», warnte Trump in dem Gespräch am Rande der Jahrestagung des WEF. Trump und seine Delegation gehen zu einem Zmorge mit Wirtschaftsführern. Mit im Tross unterwegs sind auch WEF-Gründer Klaus Schwab und Trumps Tochter Ivanka. «Es ist nie zu spät, so viel zu machen, wie wir können»: Greta Thunberg. (21. Januar 2020) Am Dienstagabend fand ein Abendessen für die Mächtigen statt. Wie auf Bildern zu sehen ist, sitzt Donald Trump während des Dinners neben Fifa-Präsident Gianni Infantino. Gianni Infantino hat einen Fussball mitgebracht. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga trifft den US-Präsidenten Donald Trump in Davos. Mit Guy Parmelin, Ueli Maurer und Ignazio Cassis sind drei weitere Bundesräte vor Ort. Sommaruga und Trump beim obligatorischen Händeschütteln. Sommaruga kleidet sich für das Treffen in der Farbe ihrer Partei, der SP. Die Bundespräsidentin möchte mit Trump über das Klima sprechen. Klimaaktivisten versperren durch ihren Marsch die Zugangsstrasse Wolfgang in Davos in beide Richtungen. 21. Januar: Greta Thunberg mit Boots am Rednerpult. Kalt ist es aber nicht. Heute scheint in Davos die Sonne und es ist 6 Grad Celsius warm. 21. Januar: Greta Thunberg lauscht der Rede von US-Präsident Donald Trump. 21. Januar: US-Präsident Donald Trump vor seiner Rede mit dem WEF-Gründer Klaus Schwab. 21. Januar: Ivanka Trump mit ihr Ehemann Jared Kushner am WEF. 21. Januar: US-Präsident Trump beim Empfang am WEF vor den Medien. 21. Januar. Marine Helikopter bringen Donald Trump vom Flughafen Zürich nach Davos zum 50. World Economic Forum (WEF). 21. Januar. Planespotter warten am Flughafen Kloten in Zürich auf die Air Force One von Präsident Donald Trump. 20. Januar. Präsident Trump steigt auf der Andrews Air Force Militärbase in die Air Force One. 21. Januar. Klimaaktivistin Greta Thunberg, immer noch etwas blass nach dem Tag mit Fieber, kommt im Kongresszentrum an. 20. Januar. Die Zugänge zum Kongress Zentrum sind abgesperrt und streng bewacht. 20. Januar. Spezialeinheiten der Polizei sind auf dem Dach des Kongresshotels positioniert. 20. Januar. Auf dem Dach des Kongress Zentrum steht hingegen ein Schneemann. 20. Januar. Teilnehmer des Protestmarsches von Landquart nach Davos. «Ein angenehmes Gespräch»: Simonetta Sommaruga traf in Davos die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Greta musste am Montag einen ersten Auftritt in Davos absagen. Sie sei krank und würde sich erholen, um ihre Rede am Dienstag halten zu können, sagte ihre Pressesprecherin. (Archivbild) Am Montag informierten Polizei und Militär an einer Pressekonferenz über die Sicherheitsvorkehrungen am WEF. «Konkrete Anschlagspläne liegen nicht vor», sagt der Bündner Kapo-Kommandant Walter Schlegel. Trotzdem leistet die Luftwaffe verstärkten Luftpolizeidienst. Wie ein Leser-Reporter berichtet, ist am Sonntag um 19 Uhr ein US-Transportflugzeug am Flughafen Zürich gelandet. Es soll sich dabei um die Frachtmaschine C-5 Galaxy handeln. Am Sonntag, 19. Januar 2020, sind Klimaaktivisten in Landquart GR zu einer dreitägigen Wanderung ans WEF aufgebrochen. Die zentrale Forderung: Das WEF soll sich der Klimaverantwortung stellen. Über 500 Personen haben sich versammelt. Die Polizei hat nur einen Teil der Wanderung bewilligt. In Davos sind die Sicherheitskräfte einsatzbereit. Soldaten in Vollmontur stehen vor dem Kongresszentrum. Soldaten in Vollmontur stehen vor dem Kongresszentrum. Black-Hawk-Helikopter der US-Air-Force über Dübendorf. Die US-Sicherheitskräfte bereiten den geplanten Besuch von US-Präsident Trump vor. Jedes Jahr wird Davos wegen des WEFs zur Festung. WEF-Chef Klaus Schwab hat am Donnerstag, 14. Januar, die Gästeliste präsentiert.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Während des WEF in Davos sind Polizei und Armee in Alarmbereitschaft. Rund 3000 Teilnehmer aus Wirtschaft und Politik werden am Treffen der Eliten erwartet. Neben US-Präsident Donald Trump sollen etwa auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Davos reisen.

Diesen Samstag demonstrierten in Bern bereits rund tausend Personen aus linken Kreisen gegen das Forum. Am Sonntag haben sich zudem über 500 Klimaaktivisten auf eine dreitägigen Wanderung von Landquart nach Davos gemacht. Sie fordern die WEF-Teilnehmer dazu auf, Verantwortung für das Klima zu übernehmen. Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg soll ausserdem am WEF auftreten.

Wie Polizei und Armee für die Sicherheit der WEF-Teilnehmer sorgen wollen, erklären sie heute ab 10 Uhr. Verfolgen sie die Pressekonferenz im Liveticker und -stream.

(pro)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Steuerzahler am 20.01.2020 10:08 Report Diesen Beitrag melden

    Und wir müssen...

    das Ganze wieder mit unseren Steuern berappen? Das nervt mich echt langsam. Das bringt uns Normalos nichts, die Reichen feiern sich selber und die Restwelt versinkt im Chaos. Kann mal jemand eine Volksinitiative gegen diesen Mist starten bitte? Ich kann nicht, ich muss arbeiten.

    einklappen einklappen
  • Erik am 20.01.2020 10:20 Report Diesen Beitrag melden

    unglaublich

    Die Schweiz ist so peinlich! Was wir alles machen für diese Leute... unglaublich

    einklappen einklappen
  • Ada-iR am 20.01.2020 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    WEF-WK.. Schädel brummt noch

    Ich habe nie im Leben mehr gesoffen und gekifft wie während des WEF-WK's.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • alice am 21.01.2020 14:32 Report Diesen Beitrag melden

    Altaktivistin

    gut dass es noch andere Aktivisten gibt so ist Gretchen nicht ganz alleine wir waren im 1958 Aktiv und es hat auch 100 von Studenten an der Bahnhofstr. nichts gebracht es kostet nur Kraft

  • Biene am 21.01.2020 12:36 Report Diesen Beitrag melden

    Übertriebene Sicherheit

    Die Sicherheit beim WEF ist völlig übertrieben. Wer will denn hier angreifen? Wer bezahlt die ganze Sicherheit? Hoffentlich nicht der Steuerzahler.

  • Ironikerin am 21.01.2020 10:51 Report Diesen Beitrag melden

    Ja, wann liegen denn nun

    endlich konkrete Pläne vor? ;-)

  • F. Bucher am 21.01.2020 09:19 Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    Super, ein Bild von sehr unnötigen Poilitikerinnen!

    • Echt am 21.01.2020 11:04 Report Diesen Beitrag melden

      Kein böser Traum

      Wenn solche Frauen etwas zu sagen haben, ist der Untergang nicht mehr weit.

    einklappen einklappen
  • Burgdorfer P am 21.01.2020 01:26 Report Diesen Beitrag melden

    Sommaruga will mit Trump übers Klima reden

    Das wird DT so lang wie breit sein - was für eine totale Überschätzung was die Schweiz hier erreichen kann. Wenn dies das einzige Thema ist dass Sommaruga mit Trump besprechen will, dann kann man dieses Thema gerade so gut absagen.