Rückmeldeformular

30. September 2019 14:41; Akt: 30.09.2019 14:49 Print

So will Bund das Adress-Wirrwarr um Serafe lösen

Anfang Jahr hat die Nachfolgerin der Billag zahlreiche fehlerhafte Rechnungen verschickt. Jetzt zeichnet sich eine Lösung im Adress-Wirrwarr ab.

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Für die Probleme im Umgang mit fehlerhaften Adressdaten bei der Erhebungsstelle für die Radio- und Fernsehabgabe Serafe ist eine Lösung gefunden worden. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat die Kantone entsprechend informiert.

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Damit Serafe den Einwohnerregistern die fehlerhaften oder unpräzisen Haushaltsdaten melden könne, hätten das Bakom, die Serafe und der Verband der Schweizerischen Einwohnerdienste (VSED) gemeinsam die Angaben definiert, mit denen die Formulare auszufüllen seien, teilte das Bakom am Montag mit.

Serafe nicht befugt, Änderungen vorzunehmen

Die Serafe AG ist seit dem 22. Januar 2019 Ansprechstelle für Haushalte bei Fragen zur Rechnungsstellung der Radio- und Fernsehabgabe. Mit dieser Massnahme seien die Gemeinden entlastet worden, die eine Vielzahl von Anfragen erhalten hätten, welche andere als Adressfragen betroffen hätten und nicht in ihren Zuständigkeitsbereich gefallen seien, schreibt das Bakom.

Die Serafe sei aber nicht befugt, an den Haushaltsdaten der Einwohnerregister Änderungen vorzunehmen. Eine Begleitgruppe habe deshalb einen Rückmeldeprozess erarbeitet, um sicherzustellen, dass die gesammelten Reklamationen von Bürgerinnen und Bürgern, die in den Zuständigkeitsbereich der Einwohnerregister fielen, dorthin gelangten.

Serafe seit 1. Januar zuständig

Die Serafe werde in einem nun speziell definierten Rückmeldeformular sämtliche gesammelten und für die Einwohnerregister bestimmten Daten an die Einwohnerregister zurückmelden. Dieser Prozess sei am 30. Juli zwischen dem Bakom, der Serafe und dem VSED definiert worden. Das Bakom habe die Kantone mit Schreiben vom 27. September entsprechend informiert und gebeten, diese Information an die Gemeinden weiterzuleiten.

Die Einführung der neuen Radio- und TV-Abgabe hatte zahlreiche Fragen aufgeworfen und für Unstimmigkeiten gesorgt. Der VSED bemängelte, dass die Serafe die Januarrechnungen nicht gemäss den aktuellsten Adressdaten der Einwohnerregister verschickt hatte. Einwohnerdienste sahen sich aber auch mit Fragen zu Fristen, Ratenzahlungen, Befreiungsanträgen und anderem konfrontiert, wofür die Serafe zuständig ist.

Die Serafe AG mit Sitz in Fehraltdorf ZH erhebt die Gebühren seit dem 1. Januar 2019 als Nachfolgerin der Billag. Der Systemwechsel von der geräteabhängigen Empfangsgebühr zur geräteunabhängigen Haushaltsabgabe trat auf den selben Zeitpunkt in Kraft. Das Mandat der Serafe läuft bis 2025. Für die gesamte Mandatsdauer erhält die Serafe vom Bakom 123 Millionen Franken.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • P. Jacob am 30.09.2019 14:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Externe Firma wieso?

    Wieso nicht einfach von den Steuern abziehen, dann braucht es keine Firma die die Rechnungen verschickt für diese Zwangsgebühren...

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  • Paul am 30.09.2019 14:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht im Griff

    Serafe schickt mir auch immer wieder Rechnungen, obwohl ich ein Guthaben bei Serafe habe. Serafe abschaffen

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  • Real1394 am 30.09.2019 14:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fraglich

    Was passiert wenn ich nicht bezahle? Merkt das Serafe?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • mamupilami am 12.10.2019 20:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So werden Schulden gemacht

    Der Titel sagt alles. Zwangszahlung à la Suisse.

  • Yannic schöttli am 06.10.2019 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    Serafe

    Habe Gerade am Freitag eine Rechnung bekommen von Serafe. Die Rechnug ist über 350.- für knapp 1 jahr

  • Klaus Mörner am 04.10.2019 13:22 Report Diesen Beitrag melden

    Stumme Serafe

    Hab im März eine Mail bezüglich falscher Rechnung und ob eine mögliche Teilzahlung möglich wär gesandt. Bis heute hab ich keine Antwort oder Reaktion erhalten. Da hab ich nur ein grosses ?

  • Dani am 03.10.2019 16:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jobs im Ausland?

    Arbeitet Serafe eigentlich von der Schweiz aus oder wurden diese Jobs auch ins Ausland vergeben? Scheint fast so...

  • mäxu am 03.10.2019 09:09 Report Diesen Beitrag melden

    Kostenstelle

    Das Parlament hat mit dieser Org. ein neuer Flopp erwirtschaftet. Die Jahresgebühr soll die Kostenstelle Parlamentsdienst begleichen.