Selbstverletzung

29. Januar 2015 08:05; Akt: 29.01.2015 20:37 Print

Sorge um Geri Müllers Ex-Chatpartnerin

In den vergangenen Tagen deutete Geri Müllers Ex-Chatpartnerin A.W. an, dass sie sich umbringen wolle. Ihr Anwalt bestätigt, dass sie in medizinischer Behandlung war.

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Der Nackt-Selfie-Skandal mit Geri Müller scheint dessen Ex-Chatpartnerin A.W.* noch immer zu schaffen zu machen. Bereits wenige Tage vor dem Bekanntwerden der Affäre hatte W. nach einem Zusammenbruch medizinisch versorgt werden müssen. Heute Morgen landete die 33-Jährige wieder im Spital.

In den vergangenen Tagen schrieb sie in einer SMS-Botschaft, die 20 Minuten vorliegt: «Ich wollte mich noch verabschieden. Ich muss weggehen.» Die Nachricht liess den Verdacht aufkommen, dass sie sich etwas antun will. Ihr Anwalt Marc Wollmann dementierte jedoch auf Anfrage: «Das war eine unglückliche Formulierung. Sie hatte damit gemeint, dass sie sich aus dem Medienrummel zurückziehen will.»

«Sie hat deutlich dazu beigetragen»

In der Nacht auf Donnerstag hat W. aber eine weitere Nachricht breit gestreut, die Anlass zur Sorge gibt: Vier Bilder von ihrem Arm, der scheinbar von Schnitten übersäht ist. Dazu der Kommentar: «Wir nähern uns der letzten Dimension.» W.s letzte Botschaft von heute Morgen: «Bin im Spital.»

Was ist passiert? W.s Anwalt nahm am Donnerstag aufgrund des sofortigen Hinweises von 20 Minuten Kontakt mit der 33-Jährigen auf. Der Jurist weist darauf hin, dass es in der jüngsten Vergangenheit bereits Gerüchte um ein Suizidrisiko seiner Mandantin gegeben habe. «Diesmal hat sie wohl deutlich dazu beigetragen.»

W. war schon vor Geri-Gate psychisch instabil

Kurze Zeit später die Entwarnung: «Ich sprach mit W. am Telefon, es ist nichts Schlimmes passiert.» Wollmann bestätigt, dass seine Mandantin vorübergehend in medizinischer Behandlung war. «Gegenwärtig ist sie jedoch nicht mehr im Spital.» Einen Selbstmordversuch schliesst der Jurist klar aus. Vielmehr handle es sich um eine psychische Instabilität, die W. dazu brachte, sich selbst zu verletzen. «Das hat aber nichts mit einem Suizidversuch zu tun.»

Welche Gründe W. zu den Selbstverletzungen getrieben haben, kann Wollmann nicht sagen. Er weist jedoch darauf hin, dass seine Mandantin schon vor der Angelegenheit vom Sommer 2014 psychisch eher instabil war. «Ich habe ihr am Telefon gesagt, sie soll die medizinische Hilfe beanspruchen, die sie braucht.» Er selbst habe bisher aber zu keinem Zeitpunkt den Eindruck gehabt, dass W. suizidgefährdet sei.

*Name der Redaktion bekannt

(vro)