Zukunft des Krieges

26. Dezember 2012 23:35; Akt: 27.12.2012 09:16 Print

Super-Laser in der Schweiz getestet

Waffen wie in «Star Wars»: Ein grosser Rüstungskonzern arbeitet in der Schweiz erfolgreich an einer Laser-Kanone. Laut Experten kommt der Super-Laser einer Revolution gleich.

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Was nach Science-Fiction tönt, soll schon in vier bis fünf Jahren serienreif sein: ­Laserwaffen, die Fahrzeuge zerstören oder Flugobjekte abschiessen können. Nun hat der deutsche Rüstungskonzern Rhein­metall AG auf seinem Testgelände bei ­Studen SZ Versuche mit einem starken 50-Kilowatt-Hochenergielaser durchgeführt – und dabei nach eigenen Angaben grosse Fortschritte gemacht.

Drohnen abgeschossen

«Der Laser konnte einen massiven T-Stahlträger von 15 Millimetern Stärke aus einem Kilometer Entfernung durchtrennen», sagt Rheinmetall-Sprecher Oliver Hoffmann. Zudem sei der Abschuss mehrerer Drohnen auf zwei Kilometer Entfernung geglückt. «Die Herausforderung besteht darin, den Laserstrahl einige Zeit sehr präzise auf dem fliegenden Zielobjekt zu halten.» Bei diesem Tracking helfe das Know-how der ehemaligen Oerlikon Contraves, die der Konzern 2009 übernahm.

«Schnell und präzise»

Der Schweizer Strategie-Professor Albert A. Stahel ist überzeugt, dass Super-Laser gerade die Flieger- und Raketenabwehr revolutionieren werden. «Die Wirkung ist schnell und präzise.» Führend sei heute aber nicht Europa, sondern die USA und China. Insbesondere die Rüstungsindustrie und das Pentagon in Amerika haben in Fortsetzung des «Star Wars»-Forschungsprogramms von Ronald Reagan aus den 80er-Jahren Laser-Waffen weiterentwickelt.

(daw)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • louis, samutprakarn am 27.12.2012 05:16 Report Diesen Beitrag melden

    kaum zu glauben

    das ist mumpiz vom feinsten ! laser die stahl bohren haben alle eine linse vor dem objekt, das durchtrennt werden soll. hatte die drohne die linse aufgeschraubt ? zudem: jeder spiegel (alufolie) lenkt den laserstrahl weg.

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  • Andy K. am 27.12.2012 02:03 Report Diesen Beitrag melden

    Trick 77

    Dann lässt man alle Oberflächen verspiegeln, und wir haben statt Krieg eine Discofähige Lightshow :)

  • Schwester Andrea am 27.12.2012 03:13 Report Diesen Beitrag melden

    Unheimlich!

    Unheimlich, wenn man überlegt, wieviele Waffen die Rüstungsfirmen in der Schweiz wann und wo und in welchem Umfang in Umlauf gebracht haben. Sehr interessante Infografik!

Die neusten Leser-Kommentare

  • HansLieser am 27.12.2012 21:58 Report Diesen Beitrag melden

    Wissensmissbrauch

    Traurig, dass wir unser Know-How für solche Technik verschwenden. Aber das ist ja das welches die Schweiz am Besten kann.

    • Tizian Fumagalli am 28.12.2012 12:11 Report Diesen Beitrag melden

      Wissensmissbrauch? In keiner Hinsicht!!!

      Weshalb traurig, wenn eine Technik auch für andere Zwecke gebraucht werden kann. Was die Schweiz am besten kann? Was für eine Aussage! Leute wie Sie, sind die ersten, welche in einem Kriegsfall um Hilfe rufen und den Staat beschuldigen keine Abwehr auf Abruf zu haben.

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  • Eros Corino am 27.12.2012 18:56 Report Diesen Beitrag melden

    Nanu!

    Hab ich nicht irgendwo mal gelesen, das Laserpointer- Attacken auf dem Flugverkehr eigentlich strafbar ist? O.o

  • Fritz Kamber am 27.12.2012 17:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Medizinallaser...OK

    Forschung in Richtung Laser OK! Aber als Waffe völlig unnötig! Wir brauchen keinen Krieg,die Natur wird unsere Spezies eh vernichten.Wir brauchen die Natur,Sie uns nicht!!

  • GehLos am 27.12.2012 17:05 Report Diesen Beitrag melden

    Kranke Welt

    Super, dann kann der Krieg ja losgehen.

  • Peter am 27.12.2012 16:55 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Sache

    Gute Sache, besser als Raketen und eine Abwehrwaffe rettet leben.