«Keine Gefahr für Passagiere»

15. Juli 2019 21:47; Akt: 16.07.2019 08:55 Print

Swiss-Flug nach Belgrad musste zurückkehren

Mit über einer Stunde Verspätung hob Flug LX 1418 am Montag ab. Wegen eines defekten Sensors am rechten Triebwerk musste der Flieger aber bald wieder zurück nach Zürich.

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Flug LX 1418 hob um 19.06 Uhr ab - um 19.40 Uhr stand der Flieger wieder in Zürich am Boden. (Symbolbild: Swiss.com)

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Am Montagabend musste ein Swiss-Flug nach Belgrad abgebrochen werden. Wie ein Leser-Reporter meldet, habe Flug LX 1418 wegen Probleme mit einem der Triebwerke umkehren müssen.

Auf dem Portal Flightradar ist zu erkennen, dass der Flug, der ursprünglich um 17.55 Uhr geplant war, erst um 19.17 Uhr von Zürich abflog. Nach wenigen Minuten entschied sich die Crew dann offenbar, umzudrehen. Um 19.40 Uhr landete der Flieger wieder in Kloten. Ein Mediensprecher des Flughafens Zürich bestätigte am Montagabend, dass das Flugzeug kurz nach dem Start über dem Bodensee wieder kehrt machen musste.

«Es bestand keine Gefahr»

Wie Swiss-Sprecherin Sonja Ptassek auf Anfrage sagt, kehrte der Flieger wegen eines defekten Sensors am rechten Triebwerk um. Die Entscheidung der Crew umzukehren, sei gefallen, weil in Belgrad keine Wartung von Swiss-Flugzeugen möglich ist: «Eine Gefahr für die Passagiere bestand zu keinem Zeitpunkt», so Ptassek.

Der Leser-Reporter beschreibt, wie sich die Situation am Flughafen danach abspielte: Passagiere hätten drei Stunden anstehen müssen für einen neuen Flug oder der Unterkunft in einem Hotel. «In dieser Zeit gab es keine Möglichkeit, sich zu verpflegen. Die Mitarbeiter der Swiss haben die Anfragen nach etwas Wasser und Schokolade ignoriert», so der verärgerte Passagier.

(kle)