Gewerkschaft

29. November 2008 13:58; Akt: 29.11.2008 14:03 Print

Syna sorgt sich um junge Migranten

Die Gewerkschaft Syna wehrt sich gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz. Für eine gute und nachhaltige Integration seien menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Chancengleichheit unabdingbar, hiess es an der Jahreskonferenz der Syna-Mitglieder mit Migrationshintergrund in Zürich.

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Besonders kritisch gestalte sich die Situation für junge Migranten beim Eintritt ins Berufsleben. Oft würden sie bei der Bewerbung für eine Lehrstelle aufgrund ihre Namens, ihrer Hautfarbe oder ihrer Herkunft diskriminiert. Syna setze sich deshalb für eine soziale Marktwirtschaft ein. Daneben fordert die Gewerkschaft laut einer Mitteilung auch soziale Standards in Bezug auf die Gesundheitsförderung und die Sicherheit am Arbeitsplatz sowie substanzielle Lohnerhöhungen. Im Minimum müsse die Kaufkraft erhalten werden, um den Privatkonsum als wichtigsten Pfeiler der Wirtschaft zu stützen.

(ap)