Hausaufgaben erledigt

23. September 2012 02:40; Akt: 23.09.2012 21:33 Print

TV-Auftritt wurde in Mörgelis Akte vermerkt

Neue Details rund um die Entlassung Christoph Mörgelis zeigen, dass möglicherweise nicht nur schlechte Beurteilungen entscheidend waren. Davon zeugen 100 Seiten Konzepte und eine brisante Aktennotiz.

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Erfreuliche Nachricht für Christoph Mörgeli: Das Verwaltungsgericht entschied, dass die Universität Zürich ihm 17 Monatslöhne zahlen muss. (15. Dezember 2015) Am 10. September entschied das Bundesgericht, dass die Staatsanwaltschaft gegen Flurin Condrau ermitteln darf. Es wird eng für die entlassenen Professorin Iris Ritzmann: Sie muss sich wegen mehrfacher Amtsgeheimnisverletzung vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat am 12. Juni 2014 gegen die ehemalige wissenschaftliche Mitarbeitern des Medizinhistorischen Instituts der Universität Zürich (MHIZ) Anklage erhoben. Nicht nur Professorin Iris Ritzmann steht unter Beschuss: Regierungsrätin Regine Aeppli soll die Entlassung von Christoph Mörgeli laut der «Weltwoche» gefordert haben. In einer Medienkonferenz am 9. Juni 2014 wies sie die Vorwürfe allerdings zurück. In einer eigens einberufenen Pressekonferenz nimmt Christoph Mörgeli Stellung zur Kritik gegen seine Amtsführung generell und zum jüngsten Vorwurf der «Rundschau», er habe als Professor minderwertige Dissertationen durchgewunken. Insgesamt sind es nicht weniger als 76 Punkte, die Mörgeli am Rundschau-Beitrag kritisiert. Den Medienschaffenden wirft er eine linke Gesinnung vor. In einer eigens einberufenen Pressekonferenz nimmt Christoph Mörgeli Stellung zu den Vorwürfen gegen seine Amtsführung und kritisiert die Medienschaffenden scharf. Der über die schweren Vorwürfen gegen den Titularprofessor unter dem süffisanten Titel «Leichen im Keller des Professors». Das : Seine Vorlesung «Medizinische Museologie» fand mangels Interessenten noch nie statt. Wahl in den Nationalrat (Bild). (Bild) zum neuen Professor für Medizingeschichte. Kandidat Christoph Mörgeli kam nicht mal in die engere Auswahl. informiert die Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli erst am 19. September 2012 in der «Rundschau». Einen Tag nach der Publikation von Auszügen aus dem vernichtenden Bericht legt der «Tages-Anzeiger» nach: Fachkollegen aus der Medizingeschichte kritisieren Mörgelis wissenschaftlichen Leistungsausweis: Er sei weder in der Fachliteratur noch in den aktuellen Debatten präsent. Mörgeli spricht von «Brotkorbterror» seiner «linken» Kollegen, die SVP von einer «Schmutzkampagne». Mörgelis Vertraute gibt bekannt, an einem Burnout zu leiden. Daraufhin entbrennt eine Debatte, ob Parlamentarier neben ihrem Mandat, das einer 50- bis 70-Prozent-Stelle entspricht, noch seriös ihren eigentlichen Beruf ausüben können. Mörgeli bezeichnet den Bericht über seine Leistungen als fehlerhaft und verleumderisch. Zudem beschwert er sich, dass der Bericht dem «Tages-Anzeiger» zugespielt worden ist und fordert die Uni auf, ein Disziplinarverfahren gegen seinen direkten Vorgesetzten Flurin Condrau wegen Persönlichkeitsverletzung einzuleiten. Die Uni winkt ab. Auf «Tele Züri» erklärt Mörgeli, er überlege sich, seinen Vorgesetzten Flurin Condrau zu verklagen. Gegenüber 20 Minuten Online spricht er von einem Deal, den er 1999 mit dem damaligen Bildungsdirektor (Bild) über die Arbeitszeit getroffen habe. Buschor dementiert. Die «NZZ am Sonntag» schreibt, . Gleichtags schreibt «Der Sonntag», Mörgeli werde wegen seiner Mobbingvorwürfen gegen den Vorgesetzten Condrau noch im Lauf der Woche fristlos entlassen. Die Uni widerspricht. Und die «SonntagsZeitung» macht publik, dass Berufskollegen das ehemalige Vorstandsmitglied Mörgeli aus der Fachgesellschaft SGGMN ausschliessen wollen. Mörgeli betont, dass er bis zum Erscheinen des Artikels im «Tages-Anzeiger» nichts von den harschen Vorwürfen in Condraus Bericht gewusst habe. In der «Rundschau» sagt die Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli (Bild), dass Mörgeli schon im November 2011 von den Vorwürfen gegen ihn ins Bild gesetzt worden sei. Ausserdem könne Mörgeli nach dem Ablauf der Gnadenfrist am 21. September seinen Job verlieren, wenn die Beurteilung seiner Leistungen negativ sei. Mörgeli widerspricht und ... ... bekommt Recht: «10 vor 10» und «Blick.ch» veröffentlichen ein Dokument, aus dem hervorgeht, dass Mörgeli selbst dann noch bekommt, wenn die Mitarbeiterbeurteilung am 21. zu seinen Ungunsten ausfällt. Doch nach Ansicht des (Bild) ist eine Entlassung Mörgelis am heutigen Tag theoretisch dennoch möglich: Das Personalgesetz des Kantons Zürich sehe vor, dass auf eine Bewährungsfrist von sechs Monaten in gewissen Fällen verzichtet werden kann. «Von einer Bewährungsfrist kann ausnahmsweise abgesehen werden, wenn feststeht, dass sie ihren Zweck nicht erfüllen kann», so das Personalgesetz. Die Universität Zürich kündigt Christoph Mörgeli per 31. März 2013 und stellt ihn per sofort frei. (Bild) erläutert an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz, das Vertrauensverhältnis sei unwiederbringlich zerstört. Noch während der PK kündigt Mörgelis Anwalt an, gegen den Entscheid zu rekurrieren. Parodie auf Schäfchen-Plakat: Kaum war die Entlassung von Christoph Mörgeli am 21. September beschlossen, geisterte diese Satire durchs Internet. Urheber der Karikatur: die Werbeagentur «Feinheit», die auch gelegentlich Auftrage für die Uni Zürich übernimmt. Es gibt es nicht mehr den klitzekleinsten Zweifel: Die Uni Zürich entlässt Christoph Mörgeli und stellt ihn per sofort frei. Das Arbeitsverhältnis wird unter Einhaltung der sechsmonatigen Kündigungsfrist per 31. März 2013 aufgelöst, wie die Universitätsleitung mitteilt. Zuvor hatte sie Mörgeli noch rechtliche Gehör gewähren müssen. Christoph Mörgeli will Rektor der Universität Zürich werden, wie er an einer eigens einberufenen Pressekonferenz verkündet. Mörgeli verlangt vor dem Zürcher Verwaltungsgericht, dass Uni-Rektor Andreas Fischer bei seiner definitiven Entlassung am 28. September hätte in den Ausstand treten, weil er sich bereits im Vorfeld zum Thema geäussert hatte. Bekommt Mörgeli Recht, wäre seine Entlassung nicht rechtens. Die «Rundschau» erhebt neue Vorwürfe gegen Christoph Mörgeli: Dieser soll zusammen mit Beat Rüttimann, dem langjährigen Direktor des medizin-historischen Instituts der Uni Zürich, zwischen 1994 und 2012 mehrere Dissertationen einfach durchgewunken haben. Laut einem anonymen Informanten der «Rundschau» genügte es, Texte zu übersetzen. Die Uni Zürich (Bild) will die neuen Vorwürfe gegen Mörgeli und Rüttimann untersuchen. Mörgeli seinerseits verkündet am 31. März, er werde gegen das Schweizer Fernsehen rechtliche Schritte einleiten. Am 10. April schaltet sich die «Weltwoche» ein: Der Informant der «Rundschau» sei ein Zahnarzt ohne Doktortitel, der als Doktorand bei Christoph Mörgeli kläglich gescheitert sei. Das SRF wiederum bezeichnet die Behauptung umgehend als «Falschmeldung»: Bei ihrem Informanten handle es sich «definitiv nicht um den von der Weltwoche genannten Zahnarzt». Die Universität entlässt die stellvertretende Leiterin des Medizinhistorischen Instituts, Iris Ritzmann. Sie soll der Presse vertrauliche Informationen zugespielt haben. Die Betroffene bestreitet die Vorwürfe. Andreas Fischer, der Rektor der Uni Zürich, gibt sein Amt per sofort ab. Otfried Jarren wird interimistische Rektor der Universität Zürich. Gutachter Heinrich Koller, ehemaliger Direktor des Bundesamtes fuer Justiz, bestätigt die Kündigung von Titularprofessorin Iris Ritzmann.

Zum Thema
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In der Sonntagspresse ist die causa Mörgeli grosses Thema. Gleich mehrere jetzt bekannt gewordene Details zeigen, dass auch andere Gründe als schlechte Leistungen zur Entlassung geführt haben könnten. So habe die Universität Zürich Christoph Mörgelis Kündigung beschlossen, bevor dessen direkt vorgesetzter Chef eine entscheidende Leistungsbeurteilung fertig gestellt hat. Dies zeigten Dokumente, die der «SonntagsZeitung» vorliegen. Aus diesen gehe hervor, dass die Universitätsleitung bereits «Anfang Woche» beschlossen hatte, Mörgeli zu entlassen.

Das ist nicht unerheblich, denn offenbar erhielt Mörgeli Zusatzaufgaben, mit denen er seine schlechte Mitarbeiterbeurteilung ausgleichen sollte. Offenbar bemüht, seine ungenügenden Noten deutlich aufzubessern, lieferte er angeblich zwischen Februar und September über hundert Seiten an seinen Vorgesetzten Flurin Condrau ab – konkret waren es vier Konzepte. Ausserdem hatte er Weiterbildungen zu besuchen. Doch zu einer Besprechung der Konzepte und der sonstigen Zusatzaufgaben kam es nicht mehr. Bereits am Montag oder Dienstag vergangener Woche wurde beschlossen, das Kündigungsverfahren einzuleiten.

Auch eine politische Komponente

Ein weiteres bemerkenswertes Detail liefert der «SonntagsBlick». Er zitiert eine Aktennotiz über ein Mitarbeitergespräch des SVP-Nationalrats mit seinem Vorgesetzten Flurin Condrau. Diese zeigt, dass auch Mörgelis Auftritt bei der TV-Talkshow Schawinski ein Thema war: «Aussagen ‹zu viele Deutsche in der Schweiz› hält FC (Flurin Condrau, Anmerkung Red.) für sehr ungünstig. FC schätzt seine deutschen, österreichischen, russischen, englischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und musste diese im Anschluss an die TV-Ausstrahlung beruhigen», zitiert die Zeitung aus der brisanten Notiz.

Die Statements Mörgelis seien konträr zur Linie des Fachbereichs: «Die Institutsstrategie von FC besteht in einer sehr gezielten und bewussten Internationalisierung». Mörgelis Auftritt sei, so Condrau, daher «eindeutig institutsschädigend».

Zusammenarbeit mit Person Mörgeli schwierig

Mörgeli schiesst zurück: «Die Universität soll eine SVP-freie Zone werden. Man will mich weghaben, weil ich Werte vertrete, die an der Uni grossmehrheitlich abgelehnt werden: Nein zum schleichenden EU-Beitritt, zum Asylmissbrauch und zur unkontrollierten Zuwanderung.»

Dem widerspricht Professor Philipp Sarasin, Vorsteher des Historischen Seminars: Es gehe nicht um die Partei Mörgelis. «Aber wenn jemand permanent Leute angreift, und sich einem solchen Mass exponiert und Politik macht, ist eine Zusammenarbeit schwierig», so Sarasin gegenüber «NZZ am Sonntag». Uni-Rektor Andreas Fischer stösst im Interview mit der Zeitung ins selbe Horn und räumt ein, dass «gewisse Leute wohl Probleme mit ihm hatten».

Derweil bläst die SVP zum Angriff auf Hochschulen: «Bisher haben wir die Universitäten zu wenig angeschaut. Das wird sich ändern», kündigt SVP-Vize und Strategiechef Christoph Blocher im Interview mit der SonntagsZeitung an. Und er wird noch expliziter: «Die geisteswissenschaftlichen Fakultäten sind heute links unterwandert.» Jetzt werde seine Partei ein besonderes Augenmerk auf die Hochschulen werfen.

Mörgeli-Karikatur stammt von Werbeagentur der Uni

Kaum war Christoph Mörgeli am Freitagmorgen entlassen, kursierte im Internet eine Satire auf das berühmte SVP-Schäfchenplakat. Der Text dazu: «Kein Steuergeld für Uni-Abzocker. Schein-Professoren raus!» Urheber der Karikatur: die Werbeagentur «Feinheit», die auch die Initiative «Schutz vor dem Passivrauchen» betreut. Ihr grafischer Seitenhieb wäre auch nicht weiter problematisch, würde die Agentur nicht auch für die Uni Zürich Aufträge realisieren.

Agenturinhaber Moritz Zumbühl rechtfertigt sich in «Der Sonntag» schulterzuckend: «Wir haben kleinere Aufträge der Universität, aber keine enge Geschäftsbeziehung». Die Idee für die Satire sei ihm beim Morgenkaffee gekommen und nehme die politische Haltung Mörgelis als Staatskritiker humoristisch auf die Schippe. Und Zumbühl fügt hinzu: «Wer austeilt, muss auch einstecken können».

(oku/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • I.N.Sider am 23.09.2012 06:04 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Frechheit!

    Ich habe bisher keine Partei ergriffen, aber mal davon ausgehen dass ich mich auf Herr Mörgelis Seite stelle. Ein solches öffentliches Verhalten -wie alleine in den letzten Tagen- geht gleich in mehreren fällen nicht, und jeder einzelne davon ist ein Kündigungsgrund! In den meisten betrieben wäre dies wohl eine sofortige und Fristlose Entlassung, mit Lohnzahlung bis ende Monat. Sollte Herr Mörgeli es dennoch irgendwie doch noch an die Uni zurück schaffen, dürften sich viele Schweizerinnen & Schweizer betrogen fühlen dürfen. Wenn dies nicht bereits eingetreten ist

  • Peter Ziegler am 23.09.2012 07:38 Report Diesen Beitrag melden

    Motto an jedem Arbeitsort

    So viel ich weiss ist doch das Motto am Arbeitsplatz"Keine Politik und keine Religion". Ich denke für Herr Mörgeli war es schwierig im Arbeitsalltag das Gedankengut der SVP fern zu halten, und wenn man ein Problem mit Andersdenkende und Feindbilder hat wird es sehr schwierig.

  • Martin Huber am 23.09.2012 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt auch Wichtigeres!

    Wer sich weit aus dem Fenster lehnt, dem droht ein Fall in die Tiefe... Hätte eine andere Person mit dem identischen Leistungsausweis diesen Posten inne gehabt, wärde die Geschichte ohne Aufsehen abgewickelt worden. Da nun Herr Mörgeli eine "öffentliche Peson" ist, sind alle Scheinwerfer auf ihn gerichtet. Also lasst uns doch einfach tun, als ob er KEINE "öffentliche Person" sei! Dann verschwinden der Vorfall und Herr Mörgeli von den Headlines und wir können uns den wirklichen Probleme und Aufgaben zuwenden!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Martin am 25.09.2012 13:17 Report Diesen Beitrag melden

    Recht so Uni-ZH!!

    Wer sich dauernd exponiert mit irgendwelchen fragwürdigen Statements muss sich nicht wundern, wenn die Quittung kommt. Unsere Uni's leben von internationalen Kontakten und da kann es nicht sein, dass ein Kurator laufend dagegen wettert. Jetzt Herr Mörgeli haben sie freies Schussfeld auf die "Zuwanderer" und die "schwarzen Schafe". Nutzen Sie es, solange Ihnen noch jemand zuhört!

  • chrigi am 24.09.2012 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    kindergarten

    Wie immer bei solchen Schmierenkomödien sind 2 Alphatierchen aneinander geraten. Alles andere ist primär.

    • Klaus Müller am 25.09.2012 18:39 Report Diesen Beitrag melden

      Haha

      sekundär

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  • Schweizer-Meinung am 24.09.2012 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Schawinski haut alle in die Pfanne

    die ihm persönlich nicht gefallen - auch dieser Mann sollte beim SF den Hut nehmen, seine Auftritts-Art ist auch nicht gefragt und stösst manchen vor den Kopf.

    • H.Hammer am 25.09.2012 13:20 Report Diesen Beitrag melden

      aufhören mit dieser oneman show!

      Genau so ist es! Schawinski hört nur einer gerne reden und das ist sich selber, er hat keinen Anstand er lässt kein Gast ausreden. Er hat vermutlich gute Freunde im Schweizer TV, darum kann er überhaubt so eine Ego-Sendung machen. Hoffentlich schauen immer weniger Leute diesen Mist an!

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  • Jacky am 24.09.2012 07:14 Report Diesen Beitrag melden

    Eindeutig Mobbing von Links

    Es ist doch klar: Die Uni ist ein mittlerweile total links orientiertes Unternehmen und da wird keine andere Meinung gedultet. Wer eine andere Meinung vertritt, wie z.B. Chr. Mörgeli, regt zum Denken an. Die Uni möchte aber sehr wahrscheinlich nicht riskieren, dass Studenten möglicherweise sich von Mörgelis Meinung beeinflussen lassen und darum wurde ihm gekündigt unter faulen Ausreden. Man möchte Studenten, die das lernen was man ihnen auftischt und dies als das einzig wahre betrachten und nicht die Realität kennen lernen.

    • Papierlischweizer am 24.09.2012 10:04 Report Diesen Beitrag melden

      Eindeutig weniger.

      Sie vermengen hier zwei Dinge, die miteinander nichts zu tun haben. Die Umstände, welche die Entlassung Mörgelis begleiteten, sind auch in den Augen eines nicht Mörgelisypathisanten äusserst fragwürdig, haben sich doch die Initiatoren damit einer Taktik bedient, welche sonst einer SVP eigen ist und die Gegner einer SVP wohltuend von dieser abhoben. Der Vorwurf, eine Uni, ja gar das gesamte Bildungswesen sei linkslastig, stimmt insofern nicht, als an der Uni Zürich drei Proffessuren an SVP Mitglieder vergeben sind, welche Politik und Arbeit noch zu trennen wissen.

    • B.Hauptmann am 24.09.2012 11:54 Report Diesen Beitrag melden

      Keiner weiss es wirklich

      Dass die Mehrheit der Medien und der Institute/Universitäten linkslastig sind in der CH ist eine unbestreitbare und leider naturgegebene Tatsache. Wir sind auf die Studi's / MA's aus dem Ausland temporär angewiesen und werben mit der CH. Auch linke Politiker vermögen Beruf und Politik nicht mehr zu trennen als Rechte, doch,naturgegeben, wird es toleriert, da diese Meinung "konform geht" mit den Zielen der entspr.Institution. Nicht so bei Mörgeli. Rechtlich gesehen sind die Gründe anzuzweifeln und am Stammtisch als "gesucht" abzustempeln....

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  • scemi nati am 24.09.2012 01:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    richtig verstehen!!

    ...wenn ich zu viele Menschen bei mir zu Hause habe, so bin ich noch lange kein Menschenhasser, oder??