«Asylunterkünfte VBS»

20. März 2012 16:42; Akt: 20.03.2012 16:52 Print

Task Force sucht nach Asylunterkünften

Das VBS will mit einer Task Force gegen den Mangel an Plätzen für Asylsuchende vorgehen. Ex-Divisionär Peter Stutz wurde mit der Leitung betraut.

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Das VBS hat eine Task Force unter der Leitung von Ex-Divisionär Peter Stutz geschaffen, die Asylplätze bereitstellen soll. Anfang März hatte der Bundesrat verfügt, dass das VBS Unterkünfte für 4000 Asylsuchende innert diverser Fristen zur Verfügung stellen muss.

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Sobald einer oder mehrere erste Standorte definiert seien, werde informiert, versichert das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) in einem Communiqué vom Dienstag.

Der Bundesrat hatte dem VBS neu die Verantwortung für die bauliche Bereitstellung und das Einholen der Bewilligungen übertragen.

Zentrale Planung

Die Task Force «Asylunterkünfte VBS» plant und steuert zentral. Die Umsetzung soll dezentral vor Ort erfolgen. Die Gespräche mit den Kantonen und Gemeinden erfolgen über die Territorialregionen.

Die Zuständigkeiten in der Leistungserbringung zwischen Armee und Bundesamt für Migration (BFM) werden klar abgegrenzt: Die Armee ist verantwortlich für den technischen Betrieb der Unterkünfte, das BFM für den Betrieb der Unterkünfte und die Betreuung der Asylsuchenden.

Bei den Lösungsansätzen des VBS würden die bestehenden Asylunterkünfte des BFM und der Kantone sowie die daraus resultierenden Belastungen mit einbezogen, heisst es im Communiqué.

Der Leiter der Task-Force «Asylunterkünfte VBS» erarbeitet in Zusammenarbeit mit dem BFM die Lösungsvorschläge zur Umsetzung des Bundesratsbeschlusses vom 2. März. Er soll für die einzelnen Unterkünfte die Leistungen der Armee in Bezug auf den technischen Betrieb aufzeigen.

Zusammen mit den Kommandanten der vier Territorialregionen koordiniert er die Information der Kantone und Gemeinden und pflegt den Dialog mit den zivilen Behörden und Amtsträgern.

Der Leiter Task Force erarbeitet eine Verwaltungsvereinbarung mit dem EJPD zur Umsetzung des Bundesratsbeschlusses. Dabei soll er die Zuständigkeiten und die Kostenaufteilung regeln.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • B. Unker am 20.03.2012 19:24 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn ein Standort gefunden wird,

    heissts sicher gleich: Das ist für die Flüchtlinge Unzumutbar. Find ich nicht. Wer in seinem Herkunftsland um sein Leben fürchten muss, der ist auch mit einer abseitsgelegenen Unterkunft zufrieden. Alle anderen sind keine Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention und daher auch nicht Asylberechtigt.

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  • Sven Bauhauser am 21.03.2012 10:55 Report Diesen Beitrag melden

    Noch mehr Unkosten?

    Keine neuen Unterkünfte. Sofortige Ausschaffung.

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  • Marion am 21.03.2012 12:40 Report Diesen Beitrag melden

    Falscher Personaleinsatz

    Würde man das Personal der Taskforce dazu einsetzen, die Asylanträge zu bearbeiten, wäre die Suche nach zusätzlichen Unterkünften nicht notwendig. Ein typischer Fall von Vergeudung von Personalressourcen und Steuergeldern.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Marion am 21.03.2012 12:40 Report Diesen Beitrag melden

    Falscher Personaleinsatz

    Würde man das Personal der Taskforce dazu einsetzen, die Asylanträge zu bearbeiten, wäre die Suche nach zusätzlichen Unterkünften nicht notwendig. Ein typischer Fall von Vergeudung von Personalressourcen und Steuergeldern.

  • Sven Bauhauser am 21.03.2012 10:55 Report Diesen Beitrag melden

    Noch mehr Unkosten?

    Keine neuen Unterkünfte. Sofortige Ausschaffung.

    • Luzi Fehr am 21.03.2012 12:08 Report Diesen Beitrag melden

      Danke

      Vielen Dank für Ihren Beitrag. Ihren Worten entnehme ich, dass Sie sich sehr intensiv mit diesem Thema befassen und ein hohes Mass an Sachkundigkeit aufweisen.

    einklappen einklappen
  • Peter am 21.03.2012 08:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gothard

    In den militäranlagen am gothard hat es genug platz

  • Thomas Gerber am 20.03.2012 23:37 Report Diesen Beitrag melden

    Asylsuchende dem VBS

    Offener Brief an Widmer-Schlumpf, Somaruga und Maurer. Endlich wird das Flüchtlingsproblem durch das zuständige VBS behandelt (Bevölkerungsschutz). Es handelt sich hier um ein Problem das die gesamte Schweizer Bevölkerung betrifft und beunruhugt. Über 20'000 Flüchtlinge müssen untergebracht und bewacht werden. Die Armee kann innert kurzer Zeit ganze "Dörfer aus Militärbaracken erstellen. Zur Bewachung und Beschäftigung der Flüchtlinge haben die Soldaten eine Sinnvolle Aufgabe.

    • Till Sitter am 21.03.2012 15:00 Report Diesen Beitrag melden

      @Thomas Gerber

      Und weshalb müssen Flüchtlinge von der Armee bewacht werden ?

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  • Beat Breu am 20.03.2012 20:00 Report Diesen Beitrag melden

    Schlamassel

    Ausschaffen und nicht unterbringen heisst die Devise, diese Leute stellt so oder so ein Leben lang niemand an und dem Steuerzahlen genügt das Schlamasssel das wir schon haben..