Volksinitiative

13. September 2016 10:02; Akt: 13.09.2016 10:02 Print

Umweltallianz ist für die «Grüne Wirtschaft»

Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF sehen in einer Umstellung zur Grünen Wirtschaft nur Vorteile – für die Umwelt, die Konsumenten und die Wirtschaft.

storybild

«Die Schweiz soll nicht zurückstehen, sondern politische Rahmenbedingungen schaffen»: Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF sind für die Initiative. (19. August 2016) (Bild: Keystone)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Umweltallianz empfiehlt, am 25. September ein Ja für die Initiative für eine Grüne Wirtschaft in die Urne zu legen. Die Allianz bestehend aus Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF ist überzeugt, dass davon alle profitieren, weil dadurch eine nachhaltige Zukunft gesichert werde.

«Die Art und Weise, wie wir heute in der Schweiz und in anderen Ländern wirtschaften und konsumieren, führt zu einer Übernutzung lebensnotwendiger Ressourcen», heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Wasser sei verschmutzt, Böden verlören an Fruchtbarkeit, und die Biodiversität nehme ab.

Umstellung liegt global im Trend

Die Umstellung zur Grünen Wirtschaft liege global im Trend und bringe der Schweiz nur Vorteile, wie eine intakte Umwelt, bessere Produkte und Dienstleistungen für Konsumenten sowie grosse Chancen für die Wirtschaft.

Ein verbessertes Recycling, Abfallvermeidung, Mindeststandards für Rohstoffe, Ecodesign oder Innovationsförderung seien Beispiele, wie diese Herausforderungen angegangen werden könnten. «Hier setzt die Initiative an: Die Schweiz soll nicht zurückstehen, sondern politische Rahmenbedingungen schaffen für eine prosperierende, nachhaltige Wirtschaft», erklärt die Umweltallianz.

(pat/sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ein Leser am 13.09.2016 10:08 Report Diesen Beitrag melden

    kostet nur Geld und trifft die falschen

    Denn Büezer wird es hart treffen. Es wird eine obligatorische Parkgebühr für jede Firma geben. Das heisst es trifft wieder den Büezer. Verschwendungen werden stärker bestraft das heisst mehr Arbeit bei gleichem Personalbestand. Fakt ist es trifft nicht den Chef mit der im Büro sitzt sondern alle Mitarbeiter. Darum NEIN zur grünen Wirtschaft.

  • Bruder Motzi am 13.09.2016 10:31 Report Diesen Beitrag melden

    Was auch immer der VCS betatscht

    es kommt immer falsch raus. Also weg von der Idee der grünen Wirtschaft....

  • T.Müller am 13.09.2016 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Kulturlandverlust!

    Diese Umweltallianz arbeitet im weitesten Sinn für die Katze, weil sie die Hauptursache, nämlich das überbordende Bevölkerungswachstum weder weltweit noch in der Schweiz reduzieren will. Und dieses übermässige Wachstum ist der Hauptgrund für die zunehmende Vernichtung von Kulturland in der Schweiz.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mike am 13.09.2016 21:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Strategische Überlegung

    Anstatt dies als Chance und Impuls für Innovation zu sehen, arbeiten wir lieber an der Beschränkung der Zuwanderung. Wer sich in die defensive begibt kann nicht die Initiative ergreifen und etwas voran bringen.

  • Rico S am 13.09.2016 17:21 Report Diesen Beitrag melden

    Eigenartig

    Eigenartigerweise sehen nur Organisationen in der Grünen Wirtschaft Vorteile, die nichts aus eigener Kraft bewerkstelligen und allein von den Spenden der anderen leben.

  • Kehraus am 13.09.2016 15:46 Report Diesen Beitrag melden

    Fraglich

    Immer wenn es um höhere Preise oder Steuern geht, ist schnell ein Schuldiger gefunden, wegen dem man so etwas nicht zulassen will: Der Fremde im Land. Man könnte fast glauben, dass alle so gerne ihren Anteil am Umweltschutz beitragen würden, wenn diese Einwanderer nicht wären. Warum auch soll man seine Umwelt schützen, so lange auch Nicht-Urschweizer davon profitieren? Erst wenn der letzte Zuwanderer wieder abgewandert ist, sagen wir Ja zur Erhaltung unserer Natur. Oder wie ist das zu verstehen?

    • Mike am 13.09.2016 21:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kehraus

      Ich würde ja etwas für den Umweltschutz tun aber ich bin halt nur ein Kommentar.

    • Kehraus am 14.09.2016 10:16 Report Diesen Beitrag melden

      @Mike

      Aha - und das Kommentieren hindert den Kommentator daran, sich umweltfreundlich zu verhalten? Dazu bedarf es keiner Kommentare und keiner Gesetze, das hat man selbst in der Hand. Beim Einkauf, beim Verkehrsverhalten usw. Die große Masse braucht leider Verordnungen, da Aufforderungen freiwillig sein Verhalten zu ändern meist auf taube Ohren stößt. Man lese die Kommentare hier.

    • Objektivität am 14.09.2016 10:45 Report Diesen Beitrag melden

      @kehraus

      Aber es bringt doch auch nichts einfach zu leugnen, dass die Umwelt auch viel mit der Zuwanderung zu tun hat. Der Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit ist schlicht fehl am Platz!!!

    • Bruno am 14.09.2016 12:37 Report Diesen Beitrag melden

      @Objektivität

      So wie kehraus gibt es viele. Immer wenn sie merken, dass ihre Sache den Bach runter geht, packen sie die Rassismuskeule aus. Die zieht schon lange nicht mehr bei mir, denn Denken und den Zusammenhang sehen ist heute in!

    einklappen einklappen
  • Oliver am 13.09.2016 15:15 Report Diesen Beitrag melden

    Ob dann die Banken

    für eine Hypothek eine anderes Rechnungsmodell haben, wenn man ökologisch baut, als nur wie aktuel "Hauspreis, min. 20% davon Eigenmittel, uns wurscht ob das Haus zig zenhtausende mehr kostet wegen ökozeugs"" Denn .. für eine (energetisch ineffizienzte) OccasionsBude reichen meine Mittel momentan. Für einen grünen Neubau mit Minergie und den ganze ökozeugs ... nicht. Anderseit, wenn ich dann vom Staat gezwungen werde, meine OccasionBude auf den neuesten ökologischen Stand zu bringen ... ja wer zahlt mir denn das ?

    • Teuermacher am 15.09.2016 01:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Oliver

      Aber ganz wichtig ist die Beachtung von Schattenwurfvorgaben. Und dass keine farblichen Dissonanzen bei der Markisenwahl auftreten. Von der Todsünde von montierten Solarpanelen mal ganz abgesehen.

    einklappen einklappen
  • Oliver am 13.09.2016 14:58 Report Diesen Beitrag melden

    intake Umwelt

    die dann fröhlich zugebaut werden kann, wenn alle dann in "unser grünes Eden"reinströmen wollen