Tadschikistan

01. August 2018 11:46; Akt: 01.08.2018 12:23 Print

Verletzte ist nach Angriff zurück in der Schweiz

Eine Schweizerin wurde beim Angriff in Tadschikistan verletzt. Heute wurde sie in die Schweiz geholt.

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Das letzte Bild nahm Jay Austin auf dem Ak-Baital-Pass in Tadschikistan auf. Der 29-Jährige glaubte daran, dass Menschen grundsätzlich gut sind und lieferte im Blog über seine Weltreise viele Beispiele dafür. Austin und ... ... seine Freundin Lauren Geohegan waren etwas mehr als ein Jahr unterwegs, als sie in Tadschikistan von IS-Extremisten getötet wurden. Bei dem Angriff in Tadschikistan wurde auch der Schweizer M. H. (62) getötet. Er war zusammen mit seiner Partnerin unterwegs, als die Gruppe angegriffen wurde. Beim Angriff, zu dem sich der Islamische Staat (IS) bekannte, wurde die Schweizerin M.D. (59) verletzt. Sie befindet sich seit dem 1. August wieder in der Schweiz, wie das EDA bestätigt. Zum Gesundheitszustand von M.D. macht das EDA keine Angaben. Tödlicher Angriff in Tadschikistan: Die Radtouristen waren mit dem Velo auf der Pamir-Route nahe der Grenze zu Afghanistan unterwegs. (29. Juli 2018) Ein Auto sei auf einer Landstrasse in die Gruppe gerast, ein Velofahrer sei zusätzlich mit Messerstichen verletzt worden, teilte das Innenministerium der Ex-Sowjetrepublik mit. Die IS-Miliz hat ein Video mit den angeblichen Attentätern veröffentlicht. Die fünf Männer, die der Terrororganisation die Treue schwören, ähneln den Fotos der getöteten oder festgenommenen Verdächtigen, die zuvor vom tadschikischen Innenministerium verbreitet worden waren. Der Angriff forderte vier Todesopfer aus der Schweiz, den Niederlanden und den USA. Zwei Personen, eine Schweizerin und ein Niederländer, wurden verletzt. Ein Franzose kam unversehrt davon. Das Innenministerium in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe erklärte, hinter dem Angriff gegen die Velofahrer stecke die Partei der islamischen Wiedergeburt. Im Bild: Innenminister Ramazon Hamro Rahimzoda. (30. Juli 2018) Auf dieser Strasse wurden die Velofahrer angegriffen. Der Vorfall ereignete sich im Bezirk Danghara, 150 Kilometer südlich der Hauptstadt Duschanbe. Die Behörden hatten Bilder dreier Verdächtiger veröffentlicht, die mit dem Angriff auf die Touristen in Zusammenhang stehen könnten. Die Angreifer hätten Messer und Waffen gehabt, teilte Innenminister Ramason Hamro Rahimsoda am Montag mit. Auch dieser Mann steht in Verdacht, die Radfahrer angegriffen zu haben.

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Bei einem Angriff von Islamisten ist in Tadschikistan ein Schweizer Velofahrer (62) getötet worden. Seine Partnerin (59) wurde verletzt. Die Frau wurde heute zurück in die Schweiz geflogen, wie das EDA auf Anfrage von 20 Minuten bestätigt.

Bei der verletzten Schweizerin handelt es sich um M. D. (59). Die im Kanton Zürich wohnhafte Frau arbeitete im Management eines Telekommunikations-Konzerns. Im April startete sie mit ihrem beim Angriff getöteten Partner M. H. (†62) zu einer Velotour vom chinesischen Xi'an bis nach Tadschikistan.

Bekannte zeigen sich auf dem Blog des Paars betroffen. «Wir sind bei dir und deinem unbeschreiblichen Schmerz», schreibt ein befreundetes Paar. «Ich kann es nicht glauben und ich will es nicht glauben», schreibt eine Frau. Im letzten Blogeintrag hatten M.D. und M.H. noch von der guten Stimmung auf ihrer Reise berichtet: «Wir geniessen die Stille und die traumhafte Landschaft», hiess es dort. «Wir sitzen in einer gemeinsamen Runde, jedes Paar kocht sein einfaches Nachtessen. Wie friedlich und schön das ist!», schrieb das Paar zur Stimmung auf ihrem Campingplatz.

Vier Tote, drei Verletzte

Die Angreifer hatten am Sonntag eine Gruppe Radfahrer im Bezirk Danghara rund hundert Kilometer südöstlich der Hauptstadt Duschanbe zunächst mit dem Auto angefahren, bevor sie die Touristen mit Messern und Schusswaffen angriffen. Vier Personen wurden auf der Strasse durch das Pamir-Gebirge getötet, drei weitere Personen wurden verletzt.

Die Terrormiliz IS hat den Angriff für sich reklamiert. Die USA können dies jedoch nicht bestätigen. Das US-Aussenministerium könne derzeit nicht sagen, wer für den Angriff verantwortlich sei, erklärte Ministeriumssprecherin Heather Nauert am Dienstag.


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