Politik

23. November 2019 05:31; Akt: 23.11.2019 06:45 Print

Wasserfallen sagt Nein zum SP-Präsidium

Die Berner Nationalrätin möchte nicht in die Fussstapfen von Christian Levrat treten. Dieser gibt sein Amt im Frühjahr ab.

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Bei der Suche nach der Nachfolge für SP-Präsident Christian Levrat hat eine der als Favoritinnen für das Amt gehandelten Nationalrätinnen abgewunken: Die Bernerin Flavia Wasserfallen will laut eigenen Angaben nicht SP-Präsidentin werden.
Sie habe der Wahlvorbereitungskommission mitgeteilt, «dass ich nicht zur Verfügung stehe», sagte Wasserfallen in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen (Samstagsausgabe). Sie will sich demnach auf ihre Arbeit als Nationalrätin konzentrieren.

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Sie sei im Juni 2018 in die grosse Kammer nachgerutscht und im letzten Oktober erstmals direkt gewählt worden, erklärte Wasserfallen. Nun freue sie sich darauf, stärker inhaltlich mitzugestalten.

Im Frühjahr 2020 ist Schluss

Für Wasserfallen steht als Nachfolge für Levrat eine Frau aus der Deutschschweiz im Vordergrund. Als mögliche Kandidatinnen wurden bislang neben Wasserfallen auch die Nationalrätinnen Jacqueline Badran (ZH), Mattea Meyer (ZH), Samira Marti (BL), Min Li Marti (ZH), Franziska Roth (SO) oder Barbara Gysi (SG) genannt. Bei den Männern gilt Céderic Wermuth (AG) oder Mathias Reynard (VS) als möglicher Anwärter.

SP-Parteichef Christian Levrat will nach zwölf Jahren an der Spitze im Frühling 2020 abtreten. Bewerber um die Nachfolge des 49-Jährigen müssen sich bis am 19. Februar melden. Einen Entscheid fällen soll schliesslich die Parteiversammlung am 4. und 5. April in Basel.

(roy/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tom am 23.11.2019 08:15 Report Diesen Beitrag melden

    Ganz einfach

    Liebe SP für mich seit Ihr jetzt definitiv nicht mehr wählbar weil ich mich als Mann von euch diskriminiert fühle

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  • Buddy2018 am 23.11.2019 07:51 Report Diesen Beitrag melden

    SP, SPD? Niemand findet eine Führung

    Lustig, wie alle "Sozialen" weltweit Probleme haben, die Führung zu finden? Kann es sein, dass man heute sozial immer schwieriger verkaufen kann, da sich der "Klassenkampf" zu sehr verschoben hat und die Menschen mit der Verschiebung nicht nachgekommen sind, da ihre Verschiebung nur ins Portemonnaie gegangen ist?

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  • Flyer Man am 23.11.2019 07:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Guter Entscheid

    Sehr gut !

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kien R. Nellen am 23.11.2019 17:17 Report Diesen Beitrag melden

    Durchhalteparole

    Verständlich, dass sie sich nicht in diesen wässrigen Sumpf setzen möchte: kathastrophale Erfolgslosigkeit ist vorprogrammiert, das Ende dieser elitären gesellschaftlich-völkischen Gruppierung steht wohl bevor.

  • Sven am 23.11.2019 16:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schleudersitz

    Kann es sein, dass es weniger Frauen in Schleudersitz-Positionen hat weil sie schlicht zu intelligent sind, um sich verheizen zu lassen?

    • Peter am 23.11.2019 18:34 Report Diesen Beitrag melden

      zu ängstlich nicht

      zu schlau. sie predigen lieber verantwortung als verantwortung selber übernehmen zu wollen. das dürfen dann lieber andere machen.

    • Marco am 23.11.2019 21:16 Report Diesen Beitrag melden

      Kein Pokal zu holen

      ...oder zu schön. Wo es keinen Pokal zu holen gibt, finden sich keine Frauen (und keine männlichen Narzissen). Es liegt nicht in deren Natur. Sie lassen lieber die Männer kämpfen und nehmen ihnen dann die Beute ab.

    • Masterplan in petto/ am 23.11.2019 22:27 Report Diesen Beitrag melden

      Frau Wasserfallen hat sicher noch einen

      Ich glaube weniger, dass es das ist, obwohl Ihr Bericht mir gefällt. Es ist ein schweres Erbe, welche Nachfolger, ob Mann oder Frau, antreten müssen.

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  • hugentobler am 23.11.2019 16:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    was macht ihr eigentlich so werte sp?

    für die vorreiterpartei für die gleichberechtigung sollte eigentlich nur eine doppelspitze mit je einer frau und einem mann in frage kommen. ich als normaler bützer habe mein lebenlang sp gewählt fühle mich aber nun seit geraumer zeit immer weniger von meiner partei vertreten. in der exportwirtschaft müssen wir für den selben lohn immer mehr arbeiten weil dauernd stellen gestrichen werden. alte und kranke setzt man vor die türe während pensionierte nicht mehr ersetz werden. die firmen machen was sie wollen und die sp macht gar nichts! ps bei uns arbeiten auch frauen und die sind davon auch betroffen.

  • Priska am 23.11.2019 16:03 Report Diesen Beitrag melden

    Kein SP Fan

    Von der SP fühle ich mich als Frau im Stich gelassen.

    • Ex-SP-Wähler am 23.11.2019 19:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Priska

      Das liegt wohl daran, dass die SP nur für wenige und nicht für alle politisiert. Insbesondere Mütter, die zwecks besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie ihr Arbeitspensum vorübergehend reduzieren möchten/müssen und nicht nach der Vollzeit-Karriere-Pfeife der SP tanzen, lässt die SP tatsächlich im Stich. Denn nur wer viel verdient und es sich leisten kann, seine Kinder möglichst fünf Tage die Woche fremd zu betreuen, soll nach dem Wille der SP von Steuerrabatten profitieren können. Die Normal- und Kleinverdiener lässt die SP wirtschaftlich auf der Strecke.

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  • Mr. Kluge am 23.11.2019 15:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    SP

    Lasst doch die Funicello ran, da ginge alles in die richtige Richtung! Wäre doch wunderbar.

    • René B. am 23.11.2019 21:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mr. Kluge

      finde ich auch :,-) und das würde erst noch eine schöne Ausgangslage für die nächsten Wahlen bringen.

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