06. April 2005 18:06; Akt: 06.04.2005 21:27 Print

Welches ist die beste Uni?

Wer Wirtschaft studieren will, tut dies am besten an der Universität St. Gallen.

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Fast ebenso attraktiv ist die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Lausanne. Dies sind die Ergebnisse des vierten Uni-Rankings von swissUp.

Erstmals habe swissUp die Schweizer Unis nicht nur untereinander, sondern auch mit der deutschen und österreichischen Konkurrenz verglichen, teilte das Bildungsinformations- Unternehmen am Mittwoch mit. Die Uni St. Gallen nimmt dabei sowohl in der Betriebswirtschaft als auch in der Volkswirtschaft den Spitzenplatz ein.

Bestnoten erhielt die Uni bei der allgemeinen Meinung der Studierenden zum Studium, dem Ausbildungsangebot und der Verbindung zur Praxis. Auf dem zweiten Platz der Wirtschaftswissenschaften folgt dicht dahinter die Uni Lausanne. Die Studierenden dort sind insbesondere zufrieden mit dem Praxisbezug.

Oder doch Zürich?

Wenn es um den Forschungsoutput in deutschsprachigen Fachzeitschriften geht, ist allerdings die Betriebswirtschaft an der Uni Zürich gemäss eigenen Angaben die Nummer eins der Schweiz. Laut einer Studie der Universität Innsbruck belegt zudem die Zürcher Volkswirtschaftslehre beim Forschungsoutput den ersten Platz im deutschsprachigen Raum.

Das swissUp-Ranking basiert dagegen auf Daten, die von den Universitäten, dem Bundesamt für Statistik und einer Umfrage unter 2400 Studierenden sowie 205 Professoren stammen. Es versteht sich als Hilfsmittel für die Studierenden bei der Fächerwahl.

Mangelnde Betreuung

Laut swissUp schneiden bei den Rechtswissenschaften die junge Fakultät der Uni Luzern sowie die Universität Bern besonders gut ab. Gelobt werden von den angehenden Juristen auch die Uni Neuenburg und St. Gallen.

Viele Indikatoren im roten Bereich verzeichnen dagegen Zürich und Basel. Beide universitären Hochschulen litten mit über 100 Studierenden pro Professor notgedrungen an einer schlechten Betreuung, hiess es. Dies wirke sich deutlich auf die Meinung der Studierenden aus.

(sda)