«Jagdbare Art»

05. Februar 2016 13:43; Akt: 03.03.2016 03:31 Print

Wolf soll zum Abschuss freigegeben werden

Erst vor kurzem war der Wolfsschutz in der Schweiz gelockert worden. Doch die Umweltkommission des Ständerates will jetzt noch weiter gehen.

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Änderung des Jagdgesetzes: Der Wolf (hier Wölfe des Calandarudels) soll als «jagdbare Art» eingestuft werden. (Bild: Keystone/Amt für Jagd und Fischerei Graubünden)

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Der Wolf soll in der Schweiz gejagt werden dürfen. Das verlangt die Umweltkommission des Ständerates. Sie hat einem Vorstoss des Walliser CVP-Ständerates René Imoberdorf zugestimmt.

Mit 6 zu 4 Stimmen bei 2 Enthaltungen sprach sich die Kommission für die Motion aus, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Stimmt das Parlament zu, muss der Bundesrat das Jagdgesetz ändern. Der Wolfsschutz war erst vor kurzem gelockert worden.

Seit vergangenem Sommer dürfen Jungwölfe eines Rudels unter gewissen Voraussetzungen abgeschossen werden – etwa dann, wenn sich die Wölfe regelmässig in der Nähe von Siedlungen aufhalten. Das Parlament hatte den Bundesrat mit der Annahme einer Motion von Ständerat Engler (CVP/GR) damit beauftragt, den Schutz zu lockern.

Nicht vereinbar mit Berner Konvention

Der Vorstoss von René Imoberdorf geht nun aber deutlich weiter: Der Wolf soll als jagdbare Art eingestuft werden. Die Mehrheit der Ständeratskommission ist der Auffassung, die Zunahme der Wölfe müsse gebremst werden, wie es in der Mitteilung heisst. Die Bedenken der Bergkantone seien ernst zu nehmen. Die bisherigen Massnahmen mit dem Herdenschutz und einzelnen Abschüssen von Wölfen reichten nicht.

Die Kommissionsmehrheit sei sich bewusst, dass die Jagd auf den Wolf nicht vereinbar wäre mit dem Verbleib in der Berner Konvention, die den Wolf als streng geschützte Tierart führt, hält die UREK fest. Für die Minderheit komme die Jagd auf den Wolf schon nur aus diesem Grund nicht in Frage.

Ausgewogene Lösung

Die Gegnerinnen und Gegner sind ausserdem der Auffassung, die erfolgte Lockerung des Schutzes sei eine ausgewogene Lösung, die sowohl den Anliegen der Bergbevölkerung als auch dem Schutz des Wolfes Rechnung trage.

Der Kommission lag auch eine Standesinitiative des Kantons Wallis mit dem Titel «Wolf. Fertig lustig!» vor, die dasselbe fordert wie Imoberdorfs Motion. Die Initiative lehnte die Kommission jedoch ab. Bei einem Ja zur Standesinitiative müsste das Parlament selber eine Gesetzesänderung ausarbeiten, bei einem Ja zur Motion erhielte der Bundesrat den Auftrag dazu.

(bee/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Wald Marc am 05.02.2016 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    KomischKomischKomisch

    Ich bin gegen den Abschuss der Wölfe.. Die Probleme gibt es nur weil wir ihnen den Lebensraum nehmen.. Die ganze Schweiz freute sich als die ersten Wölfe zurück kamen.. dann wurden einige schafe gerissen und schon darf man sie wieder erlegen? Komische Sache

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  • KEVIN am 05.02.2016 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tierfreund

    Es ist Traurig wenn der Mensch immer wieder entscheidet wer von den Tieren Leben oder Abgeschossen wird.

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  • Bündnari88 am 05.02.2016 17:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade...

    Das grösste Problem bei uns in Graubünden sind bei weitem nicht die Wölfe, sondern die unzähligen Jäger(und jedes Jahr kommen 100te neue dazu). Dazu noch die unmenschliche Nachjagd. Ich befürchte, dass ich meinen Enkelkindern die Wildtiere irgendwann nur noch im Zoo zeigen kann. Sehr schade!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Button am 03.03.2016 20:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verkehrte Welt

    Weiss nicht wann ich das letzte mal überhaupt ein Wildtier gesehen habe? Aber wieder eine Trophäe mehr für die tausende schiesswütigen Jäger die bald alleine im Wald rumirren! Aber dem Autolenker eine saftige Wertersatz Busse abknüpfen für ein angefahrenes Wildtier! Tolle Justiz die wir da betreiben...

  • Bauerntochter am 08.02.2016 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leben

    Viele die hier einen Kommentar schreiben , wohnen im Parterre der Schweiz ! Und haben keine Ahnung wie das zusammen leben mit dem Wolf ist viele haben Stress ! Wir haben den Lebensräume vieler Wildtiere weggenommen ich verstehe jeden Bergler der mehr Schutz möchte und nicht nur Stress im Leben möchte

    • Maja am 09.02.2016 12:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bauerntochter

      Möchte, möchte, möchte! Ich möchte euch auch keinen Finanzausgleich mehr bezahlen, weil die Bergler zuviel kosten-das ist auch Stress für mich! Aber ich muss! Lernt bitte mal Respekt zu haben gegenüber der Natur und gegenüber denjenigen, die den Finanzausgleich berappen!

    • Seppl am 09.02.2016 15:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Maja

      was hat denn der finanzausgleich mit dem wolf zu tu? Oder mit dessen jagdbarkeit? nichts? etwas deplatziert ihr kommentar.

    • Cello am 09.02.2016 17:00 Report Diesen Beitrag melden

      @ Seppli

      Halt mal schön die Luft an Seppl! Deine fragwürdigen und haltlosen Kommentare hier vertreut, sind wahrscheinlicher weniger brauchbar. Im Uebrigen hat Maja recht: Nur immer die Hand aufhalten und sich nicht an die Regeln halten geht nicht! Und das hat absolut mit dem Finanzausgleich was zu tun!

    • C. Gyr am 09.02.2016 17:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Seppl

      Ist ja wieder mal typisch für Seppi: substanzloses umherpoltern, wie sich das so gehört von "Nehmerkantonen". Und ob das mit dem NFA was zu tun hat: Diesen sollte man euch komplett streichen!

    • Miriam H. am 09.02.2016 17:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @C. Gyr u. Cello

      Völlig richtig ihr zwei! :-). Aber solche Hinterwälder kann man nur so bestrafen, indem man Gebiete die sie bewohnen entweder meidet oder da nur durchfährt. :-)

    • willi br am 10.02.2016 10:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Maja

      ich möchte von ihnen wissen wie viel das ganze wolfskonzept kostet und wer das bezahlt wen sie schon so gross angeben. Ich möchte auch keinen Rappen mehr für den Wolf aufwenden.????

    • Seppl am 10.02.2016 10:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Cello

      was hat es denn mit dem finanzausgleich zu tun, beispiele sind rar? oder wird damit die munition bezahlt?

    • Seppl am 10.02.2016 11:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @C. Gyr

      sie argumentieren dass der finanzausgleich mit dem jagdbar machen des wolfes zusammenhängt weil der finanzausgleich gestrichen gehört?! ...meine Kommentare sollen substanzlos sein?

    • Seppl am 10.02.2016 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @willi br

      es sind laut bundesrat 3 mio. für den herdenschutz, 100k für schäden an nutztieren und 200k für die überwachung des wolfbestands oder aber, mehr als die hälfte des entrichteten finanzausgleiches des geberkantons basel land, wie hier ja so gene gerechnet wird.

    • Kurt M. Bäch am 10.02.2016 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Seppl

      Ihre Kommentare sind substanzlos. Schauen Sie mal, wieviel Zustimmung Sie hier haben: bielkecht "mungg" noch, aber auch er kassiert nur Vom NFA! Und ja, der NFA hat was damit zu tun: Bewahren Sie Respekt gegenüber Ihrem Finanzierer!

    • Anja K. am 10.02.2016 13:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Seppl

      Es sind aber viel mehr Geberkantone die Sie finanziere! Also Ball schön flachhalten Und vielleicht auch mal Versntwortung ünernehmen, gell!

    • Anita Reichmuth am 10.02.2016 13:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @ C. Gyr u. Cello

      Easy Leute:-). So genau reagieren Hinterwälder die nur von anderen profitieren a la Seppl ;-). Auf solche fast schon Walliserkomentare nicht reagieren und links liegen lassen.

    • Seppl am 10.02.2016 13:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kurt M. Bäch

      es ist ja eine initiative des ständerates und keine volksinitiative, haben denn die 16 räte der geberkantone nicht genug stimmen um die 6 der wolfkantone zu überstimmen wenn es doch um den finanzausgleich geht? ihr argument ist absoluter quark. da es ja eh nur ums geld geht, es sind kosten von 3.3 mio fr. die für den wolf anfallen ohne das irgendeiner einen nutzen daraus zieht.

    • Seppl am 10.02.2016 13:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Anja K.

      das stimmt schon, aber der wolfsfreie kanton bern kriegt gleichviel wie die drei wolfskantone ws, gr u. sg zusammen, also für den wolf kann das geld nicht sein

    • Seppl am 10.02.2016 13:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Anita Reichmuth

      richtig, ich argumentiere. sie mutmassen aus mangel an argumenten

    • Karin D. am 10.02.2016 13:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Seppl

      Typisch Seppel: es sind 6 Geberkantone! Bevor Sie Quark blabbern, machen Sie sich schlau, oder schweigen am besten. ;-)

    • Miriam H. am 10.02.2016 13:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Seppl

      Die GR, SG und BE missachten aber nicht Regeln und Gesetze wie die Walliser! Bleiben Sie doch Bei der Sache, es wird langsam langweilig mit Ihnen.

    • Seppl am 10.02.2016 14:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Karin D.

      zh, zg, ge, sz, bs, vd, nw bl, sh. sind für mich neun, wobei bs und bl je nur einen sr stellen... also 16 ständeräte...

    • Seppl am 10.02.2016 14:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Miriam H.

      ich soll bei der sache bleiben? seit wann ist eine ständerätliche motion ein verstoss gegen die regeln? so funzt demokrarie!

    • Bündner vo Laax am 10.02.2016 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Seppl

      Ihre Angaben sind aber vom letzten Jahr...... 2016 sind es wirklich nur 6 Geberkantone Seppl...... Daher ein Tip: sachte mit Ihren Äußerungen......

    • Seppl am 10.02.2016 15:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bündner vo Laax

      oha, danke das habe ich nicht beachtet. für mich ist das neue jahr sonst noch etwas zu jung für genaue zahlen.

    • Päscu am 10.02.2016 18:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Jaja Seppl

      Lieber spät als nie Einsicht zeigen. Vielleicht klappts ja bei Ihnen auch mit dem Wolf so in ca. 100 Jahren.

    • Seppl am 10.02.2016 19:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Päscu

      bitte? ich bin kein wolfgegner, lebe sogar mit ihm. auch binn ich nicht für diese motion, ist ja schwachsinnig und kommt eh nicht durch... ich bin auch nicht einverstanden wie der herdenschutz auf einigen walliser alpen "umgesetzt" wird. kann aber auch deren argumente ein stück weit nachvollziehen. ich finde dass nur ein Anspruch auf ersatzzahlungen für gerissene tiere bestehen darf wenn herdenschutzhunde mit der herde mitlaufen. ich wollte einzig wissen was diese motion mit dem finanzausgleich zu schaffen hat was mir leider immer noch keiner beantworten konnte.

    • Seppl am 11.02.2016 08:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Päscu

      was heisst den hier in 100 jahren? ich lebe schon jetzt mit dem wolf zusammen, sie auch? Ich habe an herdenschutz- und wolfskonzepten für alpen mitgewirkt, kann aus erster hand sagen wie wolfsrisse abgewickelt werden. sie wollten doch in ihrem kommentar das ganze "ohne emotionen" ansehen, konnten aber keinen "mehrwert wolf" nennen. (weil dieser nunmal ausschliesslich "emotional" ist!) ich binn weder wolfsgegner noch für diese motion und habe wahrscheindlich mehr aktiv für den wolf getan als alle prowolfkommentarachreiber hier. aber kann mir jetzt bitte einer sagen was diese motion mit dem finanzausgleich zu schaffen hat?

    • Päscu am 11.02.2016 10:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Seppl

      In der Gegend , in der ich Wohne lebte seit 2009 immer mindestens ein Wolf. Am Anfang , als die Hirten noch unvorbereitet und die Herden ungeschützt waren, vielen dem Wolf fast 70 Schafe zum Opfer. Jetzt, nach einigen Jahren sind die Schutzmassnahmen weitestgehend umgesetzt. Im 2015 fielen dem Wolf noch ca. 20 Schafe zum Opfer und davon waren nur gerade 5 in Geschützten Herden. Die Bauern, welche mit Herdenschutzhunden Arbeiten, haben Freude daran und die gerissenen Schafe werden bezahlt.

    • Päscu am 11.02.2016 11:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Seppl

      Mit seiner Präsenz sorgt der Wolf dafür, dass sich insbesondere die Hirsche nicht zu grossen Gruppen versammeln und untragbare Schäden in Wäldern entstehen. Der Wolf reisst im Gegensatz zu den meisten Jägern stets die Schwächeren Tiere, wodurch langfristig die Gesundheit und Stärke der Population steigt. Die Evolution unserer heimischen Tiere ist geprägt vom Wolf, wir wissen nicht, was mit der Entwicklung in 100 oder 300 Jahren ohne Beutegreifer passieren wird. Durch die Änderungen , die der Wolf mit sich bringt, werden die Schafe jetzt behirtet, folgedessen geht es auch ihnen besser.

    • Seppl am 11.02.2016 11:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Päscu 

      was halten sie von der these dass diese motion nur erfolgreich durch die umweltkommission des ständerates gekommen ist weil die wölfe angeblich wolf-hund hybriden sein sollen (wird beim calandarudel behauptet) und diese per gesetz abgeschossen werden müssen. der bund und die kantone sich aber nicht die blösse geben wollen das "falsche" tier mit viel geld geschützt zu haben und sich des problems so entledigen möchten?

    • Päscu am 11.02.2016 16:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Seppl

      An sämtlichen Rissen werden DNA proben genommen, Kot und weitere Spuren werden ebenfalls ausgewertet und bis jetzt ist noch kein einziger Hybride nachgewiesen worden. Ich denke, dass es sich schlicht um eine Behauptung handelt, schliesslich konnte bis jetzt nicht das Gegenteil bewiesen werden. Von der Politik habe ich keine Ahnung aber wenn ein Politiker sein Ziel erreichen will, ist er noch so bereit auf jeden Zug zu springen, der in eine ähnliche Richtung fährt.

    • Seppl am 11.02.2016 17:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Päscu

      nachgewiesen wurde es schon aber vom amt relativiert da der hund ja vom wolf abstammt ist logischerweise die dna nahezu identisch, auch wird beanstandet, dass die vergleichsdatenbank von proben der eingewanderten wölfe angelegt wurde und wenn das auch bereits hybriden waren werden diese nun als reine wölfe angesehen. aus ital. hört man dass bis 87% der dortigen wölfe kreuzungen sind, dann ist es doch sehr wahracheindlich das auch bei uns hybriden leben.

    • Päscu am 11.02.2016 19:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Seppl

      Ok nehmen wir an, dass alle in der Schweiz lebenden Wölfe Hybriden wären und getötet werden müssten, müssten dann auch die 87% der Hybriden im Ausland getötet werden? Wenn ja wäre der Wolf in unseren Breitengraden praktisch ausgestorben. Und ebenfalls könnte nicht ausgeschlossen werden, dass es in Zukunft immer wieder zu Kreuzungen kommen würde. Auch andere Tierarten sind von Hybridisierung betroffen zB der Steinbock. Das Gesetz beinhaltet noch weitere Wiedersprüche wie die Rostgans, welche geschützt ist und gleichzeitig als invasive Art gilt und ausgemerzt werden sollte.

    • Bündner vo Laax am 17.02.2016 06:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Seppl

      Genau die RICHTIGEN Zahlen sind wichtig und nicht nur das Gepoltere gegen die Wolfsbefürworter oder Geberkantone! Das macht euch eher unsympathisch und ich verstehe Leute, die euch künftig nochmehr meiden werden.

    • Seppl am 18.02.2016 13:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bündner vo Laax

      ich binn nicht auf sympathie aus sondern auf eine gut argumentierte debatte wie ich sie mit päscu führen konnte. dass ich die zahlen vom letzten Jahr genommen habe macht meine aussage nicht falsch, auch 12 sind mehr als 6! ich habe abgesehen vom päscu keine gescheiten antworten auf meine fragen gekriegt. sie nennen mich einen polterer, gegen wolfbefürworter? scrollen sie mal durch meine kommentare! erklären sie mir jez bitte was eine motion der umweltkommision des ständerats mit dem finanzausgleich (im speziellen an den kt. wallis) zu tun hat, denn das war ja meine ursprüngliche frage.

    • Nicole K. am 19.02.2016 07:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Seppl

      Aber etwas daher quatschen ohne fundiertes Wissen, das ist dann gerechtfertig, Seppl?! Naja, widerspiegelt Ihr Dasein...

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  • Bergbevölkerer am 08.02.2016 13:30 Report Diesen Beitrag melden

    "Anliegen der Bergbevölkerung"

    Ich lebe in einer Region in welcher nachweislich auch Wölfe leben (Surselva). Es ist eine Frechheit von "Anliegen der Bergbevölkerung" zu reden. Ich kenne viele aus dieser "Bergbevölkerung" und nur wenige die ein Abschuss eines Wolfes befürworten würden. Meines Erachtens wird da viel Lärm um nichts gemacht. Lasst die Wölfe erst mal ankommen und wenn wir dann in der Schweiz mal 250-300 Wölfe haben dann können wir über Regulierung reden, vorher sicher nicht.

  • Francesco Volpe de Lago am 08.02.2016 08:54 Report Diesen Beitrag melden

    Eine nicht abwegige Überlegung

    Man sollte auch mal überlegen, was man mit Leute macht, die sich Rücksichtslos in der Nähe eines Tierbaus oder Vogelnester herumtreiben. Das scheint ganz legal zu sein.

  • Nicolas am 08.02.2016 07:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wir haben kein Platz

    In der Schweiz wird pro Sekunde 1m2 Land überbaut (täglich 10 Fussballfelder). Die Bevölkerung (CH) wird nach Schätzung bis 2020 auf ca. 9 Millionen Menschen anwachsen. Diese Menschen brauchen Platz (Bauland, Strassen, Naherholung, etc.). Wir müssen uns wirklich langsam Gedanken machen, ob das so weitergehen kann. Wir können nicht auf der einen Seite Platz für den Wolf fordern und auf der anderen Seite das ganze Mittelland zupflastern. Auch das Mittelland ist Lebensraum für Tiere. Ich finde dieses Geplänkel (alle gegen die Bündner/Walliser) abstrus. Platzmangel betrifft uns alle.

    • Anja K. am 08.02.2016 07:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Nicolas

      Träum weiter! Es geht hier um die Einhaltung von Gesetzen und Regeln, die speziell das Wallis immer wieder mit Füßen tritt! Aber die 606 Mio. Fr. !!! vom Finanzausgleich von den "Unterländer" weiterhin abzocken, wollen sie weiterhin! Die Walliser müssten in jeglicher Beziehung Respekt aufbringen, dann werden sie vielleicht wieder sympathischer. Aber so ein Ex-CVP-Ständerat von Blatters Gnaden, der auch allesmit Füßen getreten hat und immer noch tut, ist wahrlich nicht hilfreich. Auch ich meide das Wallis künftig.

    • Päscu am 08.02.2016 08:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Nicolas

      Die Wölfe leben aber nicht im Mittelland. Da, wo sie sich wohlfühlen würde es keinem nur halbwegs vernünftigem Menschen in den Sinn kommen, sein Häuschen zu Bauen. Die Wölfe sind in Bewohnten Gebieten nur anzutreffen, wenn auch seine Beutetiere dort sind. Meist ist das der Fall in strengen Wintern, wenn die Hirsche in den Talsohlen nach Nahrung suchen. Diesen Winter z.B. finden Die Hirsche in den Bergen genug Nahrung, folgedessen sind sie nicht unten und auch die Wölfe sind nicht in Siedlungsnähe anzutreffen

    • Kettujärvi am 08.02.2016 09:15 Report Diesen Beitrag melden

      Population

      Eben, der mensch ist eine Spezies, die im Gegensatz zu Füchse, Wölfe etc., nich fähig ist seine Population selbst zu regulieren. Dafür schiesst Spezien, die das können, trotzdem ab.

    • Miriam H. am 08.02.2016 13:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kettujärvi

      Wie wärs, wenn wir die Walliser auch als eine jagdbare Spezie betrachten? ;-)

    • lupo am 08.02.2016 14:20 Report Diesen Beitrag melden

      Keinen Platz

      richtig und darum muss auch die DSI angenommen werden!

    • Bergler am 08.02.2016 15:14 Report Diesen Beitrag melden

      @ Päscu

      Die Wölfe leben nicht im Mittelland weil es dort kein Platz mehr hat. Man könnte für den Wolf im Mittelland Platz schaffen in dem man Bauen verbietet. Nur mal zum Nachdenken. Warum sollen die Berggebiete auf Bauen verzichten und das Mittelland muss ich in keiner Weise einschränken?

    • C. Gyr am 08.02.2016 18:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bergler

      Denken Sie bitte auch mal nach, wieso wir im Unterland euch soviel in den Finanzausgleich zahlen sollen! Damit ihr weiterhin gegen Regeln verstossen könnt?!

    • Päscu am 08.02.2016 19:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bergler

      Wie bitteschön wollen Sie denn an den Steilen Bergen und in den Wäldern Bauen? (Wald ist geschützt, darf nicht gerodet werden). Im Mittelland gäbe es Prinzipiell auch genug Platz. Das Problem dort ist, dass es nirgendwo genug Ruhe, also ungestörte Orte gibt und sich Wolf, Luchs und co. nicht wohl fühlen und sie sich folgedessen auch nur auf der Durchreise im Mittelland aufhalten. Das hat nichts mit "wir dürfen nicht" zu tun.

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