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28. November 2018 15:02; Akt: 28.11.2018 15:02 Print

Xhaka macht wieder den Doppeladler

Der Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka hat am Mittwoch auf Instagram ein Bild gepostet, auf dem er wieder den Doppeladler macht. Seine Follower kommentieren die Geste unterschiedlich.

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Hier posiert der Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka mit dem kosovarischen Rapper Trim Ademi aka Capital T. Beiden zeigen den Doppeladler. In der Bildunterschrift gratuliert Xhaka zum albanischen Unabhängigkeitstag: «Herzlichen Glückwunsch zum ‹Tag der Flagge› (=Unabhängigkeitstag) an alle Albaner – wo auch immer sie sich aufhalten, in jeder Ecke der Welt. Verteilt, aber vereint durch eine Flagge, die Sprache und das Blut.» Das Bild wurde innerhalb einer Stunde über 51'000-mal gelikt und rege kommentiert. Auch Kritiker kommen zu Wort. Ein User schreibt: «Kollege, das ist nicht dein Ernst. Du hattest doch schon an der WM Probleme wegen des Doppeladlers. Und jetzt auch hier? Egal, nicht schlimm. Mach es aber nicht wieder an der WM.» Andere nehmen die Geste mit Humor. So heisst es etwa: «Schick schon einmal deine IBAN-Nummer, dann können wir wieder für deine Busse sammeln.» Auch fragt sich ein anderer User, warum Xhaka nicht für Albanien spielt. Während wiederum andere finden, dass er zu seinen albanischen Wurzeln stehen dürfe und solle: «Ich finde es gut, dass du keine Komplexe mit dem albanischen Zeichen hast, nachdem es ein Skandal in der Schweiz gewesen ist. Du bist der beste Albaner». Oder: «Der Pass macht dich nicht zum Schweizer, sondern das Blut. Er hat albanisches Blut, spielt aber für die Schweiz. Das heisst nicht, dass er kein Recht hat, seine Wurzeln zu respektieren. Ein echter Albaner vergisst nie seine Wurzeln.» Ein anderer schreibt: «Kollege, er macht ja nichts Schlimmes. Ist es verboten, den Doppeladler zu zeigen? Er wollte doch nur den Albanern gratulieren. Ich verstehe euch nicht.» Andere wiederum riechen Ärger. Als Schweizer Mannschaftskapitän sollte man keine Doppeladler-Geste machen, so dieser User. User warnen Xhaka auch vor der Fifa. Auch hier die Fifa-Warnung.

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Zusammen mit dem kosovarischen Rapper Trim Ademi aka Capital T posiert Granit Xhaka auf einem Bild, das er am Mittwoch auf seinem offiziellen Instagram-Account postete. Auf dem Foto sieht man, wie beide den Doppeladler machen. In der Bildunterschrift gratuliert Xhaka zum albanischen Unabhängigkeitstag: «Herzlichen Glückwunsch zum ‹Tag der Flagge› (=Unabhängigkeitstag) an alle Albaner – wo auch immer sie sich aufhalten, in jeder Ecke der Welt. Verteilt, aber vereint durch eine Flagge, die Sprache und das Blut.»

Das Bild wurde innerhalb einer Stunde über 51'000-mal gelikt und rege kommentiert. Auch Kritiker kommen zu Wort. Ein User schreibt: «Kollege, das ist nicht dein Ernst. Du hattest doch schon an der WM Probleme wegen des Doppeladlers. Und jetzt auch hier? Egal, nicht schlimm. Mach es aber nicht wieder an der WM.» Andere nehmen die Geste mit Humor. So heisst es etwa: «Schick schon einmal deine IBAN-Nummer, dann können wir wieder für deine Busse sammeln.» Auch fragt sich ein anderer User, warum Xhaka nicht für Albanien spielt.

Mit 10'000 Franken gebüsst

Während wiederum andere finden, dass er zu seinen albanischen Wurzeln stehen dürfe und solle: «Ich finde es gut, dass du keine Komplexe mit dem albanischen Zeichen hast, nachdem es ein Skandal in der Schweiz gewesen ist. Du bist der beste Albaner.» Oder: «Nicht der Pass macht dich zum Schweizer, sondern das Blut. Er hat albanisches Blut, spielt aber für die Schweiz. Das heisst nicht, dass er kein Recht hat, seine Wurzeln zu respektieren. Ein echter Albaner vergisst nie seine Wurzeln.» Ein weiterer schreibt: «Kollege, er macht ja nichts Schlimmes. Ist es verboten, den Doppeladler zu zeigen? Er wollte doch nur den Albanern gratulieren. Ich verstehe euch nicht.»

Bereits im Sommer sorgte die Doppeladler-Geste für Aufregung. Im WM-Spiel Schweiz – Serbien (2:1) schoss Xhaka das erste Tor. Beim Jubeln machte der Spieler mit albanischen Wurzeln den Doppeladler. Die Geste wurde als Provokation gewertet. Er wurde von der Fifa mit 10’000 Franken gebüsst.

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