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22.5.2019 Print

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Zwei, von denen man noch hören wird

Wie verwirklicht man sich selbst? Mit Fleiss und Herzblut, sagen Philipp Buob und Manuel Moreno. Sie sind zwei Wirte der neuen Generation, die ein neues Gastronomiekonzept anbieten.

Die Musik ist seit je ihre grosse Passion und ihr gemeinsamer Nenner. Doch dann fanden sich der Gastronom und frühere Vinylverkäufer Philipp sowie der Gastronomiekenner und aus der Musikszene bekannte Manuel zu Geschäftspartnern des Restaurants Stickerei zusammen. Heute begeistern sie und ihr Team Jung und Alt mit von «GaultMillau POP!» ausgezeichneten Burgern – und den passenden Klängen. Die «Sticki» ist ein bunter Begegnungsort für alle, die Burger und Musik lieben. Während St. Gallen derzeit den Rotstift ansetzt, investieren Phil und Manuel aus der eigenen Tasche in die Gastronomie und die Kultur der Stadt.

Ein folgenreiches Treffen

Einst war die «Sticki» St. Gallen fest in Zürcher Hand. Doch dann entschied sich Philipp, der schon seit fünf Jahren Teihaber war, einen neuen Partner für das Lokal zu suchen. Das war vor rund einem Jahr. Eines Morgens im Winter 2017 trafen sich Philipp und Manuel, die sich bereits seit Jahren kannten, per Zufall in einem Stadtlokal. Bei Kaffee und Gipfeli führten sie einen Smalltalk und stellten fest, dass sie ähnliche Ziele und Visionen verfolgten. Manuel, Vertreter und Kenner der Gastronomie, strotzte nur so vor Ideen. Philipp gefiel das und er sagte ihm, dass er eigentlich auf der Suche nach einem neuen Geschäftspartner sei. Manuel horchte auf. Ab dann führten die beiden viele Gespräche, auch Zahlen wurden gewälzt – und nach ein paar Wochen entschieden sie sich dazu, gemeinsame Wege zu gehen.

Jetzt wirds ernst

Die Verträge waren unterschrieben. Sie sprühten vor Euphorie. Nun gings ans Verändern. Und die Fragen häuften sich. Was wollen wir anders machen? Was soll die «Sticki» sein – abgesehen von einem klassischen Burgerrestaurant? Monatelang gestalteten sie um: Die alte Bar raus – eine neue rein. Wir bleiben bei unserem Burgerkonzept, aber die «Sticki» soll mehr sein als ein Restaurant – ein Place to be für Liebhaber der Erlebnisgastronomie: Also müssen ein DJ-Pult und die Vinylsammlung her. Fünf Tische raus – aber dann schrumpfen die Einnahmen. Können wir uns das leisten? Unsicherheiten schürten Ängste. «Da mussten wir durch», sagt Manuel. «Das war der Preis, den wir für unseren Traum zahlten.»

Endlich: Die neue «Sticki» lebt

Es dauerte seine Zeit, bis die beiden aufeinander eingespielt waren und sie die «Sticki» so verändert hatten, wie sie es wollten. Es war eine harte Zeit, in der es auch Reibungen gab – und viele Ideen, die vereint werden mussten. «Wir kämpften um unsere persönlichen Standpunkte, bis wir ein und dieselbe Vision hatten», sagt Manuel. Der Wegweiser wurde gesetzt und mit der Lancierung von neuen Wochenend-Events wie dem «Funky Friday» und «Burger & Beats» haben die beiden bereits erste Pflöcke eingeschlagen. Jeden Freitag und Samstag verwandeln sie die «Sticki» in einen Livingroom, in dem man gemütlich essen, trinken und verweilen kann, während DJs ihre Platten auflegen. «Wir haben noch viele weitere Ideen, die wir umsetzen werden. Eine davon ist der «Cool Monday». Mehr dazu verraten wir in den nächsten Tagen.» Eins ist klar: Von den beiden wird man künftig in St. Gallen noch viel hören.

Zwei, von denen man noch hören wird