Flughafen Altenrhein

21. Januar 2020 04:43; Akt: 21.01.2020 04:43 Print

«Die Angestellten wissen nicht, wer im Flugzeug ist»

Der Flughafen St. Gallen-Altenrhein erlebt die strengste Zeit des Jahres: In der WEF-Woche herrscht Hochbetrieb – und zudem gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.

Am Flughafen St. Gallen-Altenrhein landeten die ersten Teilnehmer des WEF. (Video: gab)
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Am Flughafen werden während des WEF das Vierfache an Flugbewegungen erwartet: Thomas Mary, CFO und Mediensprecher des Flughafens St. Gallen Altenrhein, rechnet mit 350 bis 400 Flügen. Der finanzielle Umsatz während der WEF-Woche liegt entsprechend deutlich über einem gewöhnlichen Monatsumsatz.

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Bis am Montagmittag landeten laut Mary rund 20 Flugzeuge mit Teilnehmern des WEF. «Die Intensität variiert von Tag zu Tag. Der Dienstag kann beispielsweise stark belastet und voller Verzögerungen sein», so Mary am Montag.

«Die Angestellten wissen nicht, wer im Flugzeug ist»

Limousine vor Helikopter

Auf dem Flughafen dürfen Business-Jets mit einem Maximalgewicht bis zu 50 Tonnen landen. Mehr Kapazität habe der Flughafen nicht, so der Mediensprecher. Die Landung einer solchen Maschine kostet bis zu 2000 Franken. Oft würden kurz vor der Landung noch Wünsche angemeldet – sei es eine Limousine für den Fluggast oder das Enteisen des Jets. Je nach Art der gewünschten Dienstleistung könnten die Kosten um mehrere tausend Franken steigen.

Die Anreise treten die Teilnehmer in der Mehrheit mit Business-Jets an. Die meisten von ihnen steigen dann in eine Limousine oder in ein Taxi um. «Nur etwa ein Dutzend Teilnehmer werden mit dem Helikopter nach Davos geflogen», so Mary.

Verschärfte Sicherheitsmassnahmen

In der Zeit um das WEF gelten am Flughafen Altenrhein verschärfte Sicherheitsmassnahmen. Ausserhalb des Geländes sind die Polizei und die Grenzwache für die Sicherheit verantwortlich, innerhalb des Flughafens übernimmt dies das eigene Team. Ausnahmen seien, wenn ganz hohe Gäste landen, sagt Mary. «Dann gilt ein übergeordnetes Sicherheitskonzept und die Kantonspolizei St. Gallen sowie die Grenzwache koordinieren die Massnahmen.» Solche Ankünfte müssten im Vorfeld der Polizei gemeldet werden.

Auf dem Gelände des Flughafens werden laut Mary alle Personen – auch die Angestellten – noch genauer kontrolliert als sonst. Dafür verantwortlich sind speziell ausgebildete Mitarbeiter. «Es ist eine intensive Zeit für alle im Team», so der Sprecher.

«Die Angestellten wissen nicht, wer jeweils in der Maschine sitzt», verrät Mary weiter. Auch gegenüber der Presse wird nicht bekanntgegeben, wer in Altenrhein ankommt. Die WEF-Teilnehmer würden diese Diskretion schätzen.

Völlig ausgelastet

Dass der Flughafen St. Gallen-Altenrhein ein kleiner Flugplatz ist, bekommen auch WEF-Gäste zu spüren. Mary: «Wir mussten auch schon Anfragen fürs Parkieren von Flugzeugen ablehnen, da unser Rollweg teils schon zuparkiert war.»

In dieser Woche werde ein besonders engagierter Einsatz der Flugplatzangestellten erwartet. Das hohe Volumen der Flugbewegungen sei für alle eine Herausforderung . Mary: «Es sind alle gleichzeitig im Einsatz und es müssen Doppelschichten geleistet werden.»

(gab)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Thom am 21.01.2020 06:11 Report Diesen Beitrag melden

    Schon wieder

    Eine Kopie von letztem Jahr, schreibt Ihr auch mal was neues ?

    einklappen einklappen
  • Günter am 21.01.2020 06:57 Report Diesen Beitrag melden

    Prima unsere wichtigsten Wirtschaftsbosse bei der

    Umweltbewusst mit dem Privatjet anreisen und dann beim Champagner glässli über Umwelt und Wirtschaft zu plaudern toll

    einklappen einklappen
  • Es Ist Alles Ganz Anders am 21.01.2020 06:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Seht Ihr immer noch nicht durch?!

    Und sie sprechen übers Klima! Und wie man Normalis einschränken kann. Ind einmal kein Wort im Artikel von CO2, Klima usw. Merkt Ihr es wirklich nicht, was wirklich abgeht?

Die neusten Leser-Kommentare

  • oli am 21.01.2020 12:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    geld verschwendung

    super Geld Verschwendung um paar Leute . umweltschutz ist egal. Schweiz zahlt für diesen irrwitz Millionen an Sicherheit besser gesagt wir dummen vom Volk. wer die wef durch führt soll alles berappen. schliesslich braucht diese farc Show gar nicht. Geld Verschwendung und bringt nur blödes bla bla nichts ändert sich.

  • Anwohner am 21.01.2020 12:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein Dutzend Helikopter???

    Hat der Typ keinen Plan was bei ihm abgeht? Ich wohne direkt in der Anflogschneise der Helikopter und hier fliegen pro Stunde sicher an die 10 Stück durch. Will man hier absichtlich die Bevölkerung täuschen um besser dazustehen??? Absolute Frechheit so eine Aussage!!

    • Herr Schweizer am 21.01.2020 13:58 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht der einzige Flugplatz

      Kommen evtl. auch Helikopter aus Kloten?

    einklappen einklappen
  • Herr Kleiderbügel von Bolte am 21.01.2020 12:11 Report Diesen Beitrag melden

    genau

    Die Angestellten wissen nicht mal, ob überhaupt jemand im Flugzeug ist

  • armin am 21.01.2020 11:44 Report Diesen Beitrag melden

    Umwelt?

    Hallo Wenn sie so jammern, sollen sie doch gleich alles zupflastern. Wegen einer Woche so ein TamTam. Auch hier könnte man jene Rücksicht und richtigen Umgang mit der Umwelt erwarten, wie man sie uns aufdiktiert. Nur wir werden dazu verpflichtet. Jene nicht. Meine Meinung, muss sich niocht mit Anderen decken.

  • Kalter Entzug am 21.01.2020 10:51 Report Diesen Beitrag melden

    Oh Krass.

    Muss sich um extrem wichtige Personen handeln, oder einfach paranoide Totalversager. Gott wie froh ich bin, nicht in dieser elenden Armut des Geldes leben zu müssen. Trauriger gehts kaum. Wünsch den WEF Junkies gute Besserung und hoffe Geldsucht wird bald als schwere psychische Krankheit anerkannt, diesen kranken, verwahrlosten Individuen, muss dringenst geholfen werden, bevor sie Kriege anfangen und normale Menschen bedrohen. Die sind sehr sehr krank.