Olma St. Gallen

13. Oktober 2019 18:59; Akt: 13.10.2019 19:02 Print

«Ich würde mir sicher etwas brechen»

Am Sonntag stand an der Olma der Sport im Fokus. Genauer gesagt: die Ninja Challenge. Ein Champion machte mit und gab Tipps.

Die Athleten konnten bei der Ninja Challenge auf die Unterstützung des Publikums zählen.
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Mit der 77. Olma wurde erstmals die Ninja Challenge ausgetragen. Dabei handelt es sich um einen vielseitigen Hindernisparcour. Am Sonntag war auch ein wahrer Champion dieser Disziplin vor Ort: Der 22-jährige Simon Weiss aus Hochdorf LU, der letztes Jahr die erste Staffel von Ninja Warrior Switzerland auf TV24 gewonnen hatte.

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Würden Sie sich auf einen derartigen Parkour wagen?

In der Promi-Challenge an der Olma duellierte er sich nun unter anderem mit ehemaligen und noch aktiven Profisportlern. Darunter waren die St. Galler Fussball-Legende Marc Zellweger, der Bob-Olympiasieger Alex Baumann oder die ehemalige Handballerin Karin Weigelt, die mittlerweile in die Politik gewechselt hat. Absolviert wurden jeweils zwei Läufe.

Hier spricht Simon Weiss über den Parcours. (Video: maw)

«Beim ersten Lauf ging es mir um die Sicherheit, beim zweiten dann nur noch um das Tempo», sagt Simon Weiss. Das zeigte sich deutlich, denn im zweiten Lauf war er rund acht Sekunden schneller als noch in seinem ersten. In nur rund 20 Sekunden absolvierte er den gesamten Parcours. «Es geht nicht in erster Linie um Kraft, sondern um den Schwung», erklärt der 22-Jährige. Man solle die Herausforderung mit Ruhe und Gelassenheit angehen und nichts überstürzen, rät der Champion.

«Ich würde mir sicher etwas brechen»

Unterschiedliche Reaktionen

Viele Olma-Besucher waren interessiert an der Ninja Challenge. An die Hindernisse würden sich aber nur die wenigsten wagen, wie eine kleine Umfrage von 20 Minuten zeigt. «Das würde ich mich nicht trauen, ich würde mir sicher etwas brechen», sagte eine Zuschauerin am Rande der Challenge. Auch andere Zuschauer waren dieser Meinung. «Das ist ein Parcours für junge Leute. Mir reicht Zuschauen völlig», so eine weitere Stimme. Ein Mann meinte hingegen: «Diesen Parcours schaffe ich locker.» Den Beweis blieb er allerdings schuldig.

Zu locker dürfe man die Sache allerdings nicht angehen, warnt Ober-Ninja Weiss: «Ohne sich aufzuwärmen, sollte man sich nicht an die Hindernisse wagen.» Dennoch sei das Verletzungsrisiko eher gering. Das hänge auch damit zusammen, dass man keine direkten Gegner hat. Weiss: «Die einzigen Gegner sind die Hindernisse.»

(maw)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Feller B. am 13.10.2019 20:30 Report Diesen Beitrag melden

    Ich hab die Haare schön..

    Einen Sängerwettbewerb könnte man auch noch austragen.

  • Herr Lehrerer Pünktli am 13.10.2019 19:16 Report Diesen Beitrag melden

    genau

    die Ninja Challenge gehört nicht an einer ehrwürdigen Olma ausgetragen

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  • De.Dorftrottel. am 13.10.2019 20:18 Report Diesen Beitrag melden

    Olma-Bratwurscht.

    Und der Sieger bekommt, 100 Tuben Thomy-Senf.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Feller B. am 13.10.2019 20:30 Report Diesen Beitrag melden

    Ich hab die Haare schön..

    Einen Sängerwettbewerb könnte man auch noch austragen.

  • De.Dorftrottel. am 13.10.2019 20:18 Report Diesen Beitrag melden

    Olma-Bratwurscht.

    Und der Sieger bekommt, 100 Tuben Thomy-Senf.

  • Herr Lehrerer Pünktli am 13.10.2019 19:16 Report Diesen Beitrag melden

    genau

    die Ninja Challenge gehört nicht an einer ehrwürdigen Olma ausgetragen

    • Ulrich am 13.10.2019 20:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Herr Lehrerer Pünktli

      Was ist für dich ehrwürdig, das Massenbesäufnis? Es geht doch 90% der Olmagänger nur ums saufen!

    • Dora am 14.10.2019 07:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ulrich

      schweizer Tradition = ehrwürdig. Ninja hat nix damit zu tun. 10 % der OLMA-Besuchenden besaufen sich. Ich spreche für all die Familien, älteren Menschen und viele junge Menschen, die der Tradition wegen die OLMA besuchen.

    • Ulrich am 14.10.2019 09:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Dora

      Diese Familien gibt es absolut. Es sei Ihnen auch gegönnt. Aber im Allgemeinen denken die meisten zuerst an die Wein- und Bierstände. Diese Hallen sind dann auch die einzigen die voll sind. Das wären dann schon etwas mehr als 10%.

    • Sepp am 14.10.2019 09:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Dora

      Das Saufen im Oktober ist eben bei den meisten zur Tradition geworden. Ausserdem wäre es eine St.Galler Tradition keine schweizweite.

    • Tradition am 14.10.2019 11:35 Report Diesen Beitrag melden

      @Ulrich

      Es ist OLMA-Tradition auch immer wieder Neues auszuprobieren.

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