Alpenregion

23. Januar 2020 04:47; Akt: 23.01.2020 04:47 Print

Für 3 Minuten Zeitraffer 5000 Kilometer gewandert

Hobbyfotograf Christian Möhrle hat sein neustes Zeitraffer-Projekt über die europäischen Alpen veröffentlicht. Dem Bodensee hat er bereits drei Projekte gewidmet.

Die Schönheit der Alpen im Zeitraffer-Video. (Video: Christian Möhrle)
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Der Landschafts- und Zeitraffer-Fotograf Christian Möhrle hat am Dienstag sein bisher umfangreichstes Projekt mit Namen «Exploring the Alps» veröffentlicht. Wie der Name schon sagt, zeigt der 30-Jährige aus Salem (D) am Bodensee darin die Schönheit der Alpen. Es enthält Aufnahmen aus der Schweiz, Österreich, Frankreich, Deutschland und Italien.

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«In erster Linie wollte ich raus an die frische Luft und verschiedene Naturlandschaften entdecken. Ich war so beeindruckt, dass sich das Filmen zu einem Hobby entwickelte», erzählt Möhrle. Er wähle bewusst das Mittel des Zeitraffers, da man die Stimmungen so besser einfangen könne als mit statischen Bildern.

Für 3 Minuten Zeitraffer 5000 Kilometer gewandert

50'000 Fotos für drei Minuten Film

Für das Alpen-Projekt habe er über ein Jahr gebraucht. Für die Aufnahmen reiste er 2019 über 5000 Kilometer durch die Alpen, um die geeignetsten Orte zu finden. Dabei schoss er rund 50'000 Fotos und gab hunderte Euro für Gondel-Tickets aus. Für seine Motive wagte er sich hoch hinaus. «Der höchste Punkt für meine Aufnahmen lag auf 3883 Metern auf dem Klein Matterhorn», so Möhrle. Das ganze Material entspreche etwa einem Terabyte Speicherplatz. Dazu müsse man erwähnen, dass es die meisten Aufnahmen schliesslich gar nicht in den Film geschafft hätten.

«Auch bei schlechtem Wetter versuche ich Aufnahmen zu machen. Denn die interessanten Szenen in den Zeitraffern sind die Wolken und der Regen. Ständiger Sonnenschein wäre hingegen langweilig», so Möhrle.

Eindrückliche Momente in der Ostschweiz

Das Highlight der Reise seien die Dolomiten gewesen. Die Natur dort sei grossartig. «Auch das Lauterbrunnental in der Schweiz gehört zu meinen Favoriten. Leider war das Tal damals völlig vernebelt» Auch in der Ostschweiz habe er einige Aufnahmen gedreht. Etwa in der Umgebung des Säntis und des Seealpsees.

In der Vergangenheit hat er bereits drei Projekte dem Bodensee gewidmet. Das erste entstand im Jahr 2016:

Der Bodensee im Zeitraffer. (Video: Christian Möhrle)

Sein nächstes Zeitraffer-Projekt werde er bereits im Sommer angehen. Für die Aufnahmen wandere er mit seiner Freundin durch Kirgisistan.

Wer noch nicht genug gesehen hat, Christian Möhrle findet man auf: Youtube, Instagram oder Facebook .

(gab)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sanne am 23.01.2020 05:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    BRAVO

    Ich kann die Daumenrunter hier echt nicht verstehen, es muss sich dabei wirklich um wahnsinnig frustrierte Menschen handeln. Die Bilder sind doch einfach nur grandios und man merkt sofort, dass sehr viel Arbeit und eine unmenge an Geduld dahinter steckt.

    einklappen einklappen
  • Adrian Hofer am 23.01.2020 05:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genial

    Wunderschöne Landschaft und ein gelungenes Projekt! Bravo

  • BEE24 am 23.01.2020 06:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wunder schön

    einfach ganz tolle aufnahmen, da hat sich der weg von 5000 kilometer gelohnt Top und daumen hoch

Die neusten Leser-Kommentare

  • Brigä am 23.01.2020 13:18 Report Diesen Beitrag melden

    Danke für die Bilder

    Wunderschöner Beitrag. Null Stress mit den Daumen runter und negativen Texten. Die kommen entweder von Smartphones-Zombies oder gefrusteten Personen.

  • Schönling am 23.01.2020 12:19 Report Diesen Beitrag melden

    Schön

    Einfach nur schön!

  • Simon am 23.01.2020 12:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wenn nichts anderes

    Ja wenn man nichts besser zu tun hat kann man sowas machen. Mit den heutigen Digitalen Apparaten ist es ein Kinderspiel. Er sollte sich lieber einen Job suchen

  • Herr Leherer Bönzli und Bolte am 23.01.2020 10:23 Report Diesen Beitrag melden

    genauer

    also pro Sekunde genau 27,777777777777780 Kilometer der Wahnsinn!

  • JoSiffert am 23.01.2020 10:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unterstützt ihn

    Jeder hier mit einem YouTube-Account sollte ihn unbedingt dort abonnieren, liken und kommentieren. Dann kann er auch den einen oder anderen Franken in neue Projekte investieren. Selbstredend, dass ich das bereits getan habe. Bin berührt von dieser Schönheit der Natur.