Reaktion auf Trainerwechsel

15. Mai 2018 15:47; Akt: 15.05.2018 15:47 Print

«In drei Jahren werden wir Meister und Cupsieger»

Peter Zeidler hat als neuer Trainer beim FC St. Gallen einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Die Mehrzahl der Fans stimmt dies zuversichtlich.

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Mehrere Wochen hat sich die Führungsetage um Präsident Matthias Hüppi Zeit gelassen, um den Trainer für die neue Saison vorzustellen. Was sich schon länger abgezeichnet hatte, ist am Dienstag offiziell geworden: Peter Zeidler wird das Amt im Sommer übernehmen. Der Deutsche kommt vom französischen Zweitligaverein FC Sochaux, wo er ein Jahr lang tätig war. Er unterschreibt einen Dreijahresvertrag.

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«Zu viele Vorschusslorbeeren sind nie gut»

Im FCSG-Forum quellen die Kommentare bereits über. Begeisterung ist zu spüren: «Peter Zeidler ist die richtige Wahl. Er strahlt eine gewisse Persönlichkeit aus und ist eine Autoritätsperson», schreibt ein Fan im Forum. User Mythos ist ebenfalls zufrieden und traut dem Deutschen einiges zu: «Ich freue mich, dass er hier ist. Forza Peter, machs wie Hütter bei YB!»

Doch nicht alle sind glücklich: «Bitte nicht schon wieder in grenzenlose Euphorie verfallen», warnen kritische Stimmen. Vor allem die Vertragslaufzeit von drei Jahren, die auch Ex-Trainer Joe Zinnbauer bekam, ist für einige unverständlich: «Erst mal abwarten, ob er die drei Jahre Verpflichtung wirklich rechtfertigt. Zu viele Vorschusslorbeeren sind nie gut», schreibt User Vadian. Unsinn, meint ein anderer Fan, für den die Vertragslaufzeit absolut Sinn macht: «Im ersten Jahr führt er uns zum Cupsieg, danach auf Platz 2 in der Meisterschaft und im dritten Jahr werden wir Schweizermeister und Cupsieger.»

Mannschaft muss zu einer Einheit werden

Dass es nicht ganz so einfach wird, weiss auch Beat Haueter, Aktuar des Fanclubs Super Green. Er bleibt realistisch: «Es ist schön, dass wir einen Trainer verpflichtet haben, der dafür bekannt ist, dass er Offensivfussball spielen lässt.» Denn darauf komme es an. «Natürlich wünscht sich jeder Fan einen Sieg», so Haueter, «aber im Vordergrund steht ein interessantes Spiel.» Wenn das gegeben ist, dürfe es auch mal eine Niederlage geben.

Ruben Schönenberger vom St. Galler Fussballmagazin Senf, will Peter Zeidler nicht zu früh Rosen streuen: «Er muss sich in der nächsten Saison erstmal beweisen.» Unglücklich über die neue Personalie ist Schönenberger aber nicht: «Wenn er es schafft, einen Team-Gedanken zu kreieren, dann kann er die Mannschaft nach vorne bringen.»

(viv)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rssr am 15.05.2018 16:05 Report Diesen Beitrag melden

    Träumen erlaubt aber

    natürlich... und in 5 Jahren EL-und CL Sieger oder wie?

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  • Ruedi Rüssel am 15.05.2018 16:16 Report Diesen Beitrag melden

    oder wie YB, 32 Jahre

    Mit 3 Jahren ist dies sicher eine sportliche Leistung. Yb brauchte 32 Jahre für dieses grosse Ziel, eines ist erreicht. Ob St. Gallen dies schafft in 3 Jahren .....ich sehe dies nicht so.....und ehrlich mit welchen Spieler?

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  • Silvan Rasser am 15.05.2018 16:55 Report Diesen Beitrag melden

    Hopp Sanggallä

    Ein Trainerwechsel wird wohl eher in diesen 3 Jahren erfolgen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • regidegi am 23.05.2018 17:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unverständlich

    unverständlich wieder ein vertrag über 3 jahre für einen trainer ohne leistungsnachweis.wieso?lernt man nicht aus der akte zinnbauer oder hat man zuviel geld?

  • Paul am 16.05.2018 18:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Statistisch

    Laut Statistik wird der FCSG 2096 meister.

  • Ein St. Galler am 15.05.2018 21:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gurkentruppe

    Sind nicht Gurken auch grün-weiss? Das passt zu dieser Gurkentruppe...

  • MG am 15.05.2018 19:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Teamgeist gilt ebenso

    O. K. Ein Anfang mit einem Trainer der Freund des Offensife Fussballs ist gemacht. Trotzdem garantiert dies noch lange nicht eine erfolgreiche Zukunft. Das jetzt tätige Team möglichst zusammenzuhalten und optimal zu ergänzen scheint mir ebenso wichtig. Die Mannachaft muss eine Einheit werden und dass jeder für den andern "seckled" muss einfach bei allen rüber kommen. Der FCSG ist seit eh und je über den Teamgeist und den Kampf zum Erfolg gekommen. Dann goutiert das auch der Fan und dann werden nochmals zusätzliche Kräfte frei. Espelizeiten werden wach.

  • F.Lade am 15.05.2018 18:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nach drei Monaten Schluss

    Der hat doch null Chancen gegen den allwissenden Coiffeur.

    • älplerbuäb am 15.05.2018 23:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @F.Lade

      genau, besser wäre den allwissenden coiffeur in die wüste zu schicken, dann wäre (fast) allen gedient

    • fabian am 17.05.2018 20:08 Report Diesen Beitrag melden

      Neider

      Coiffeur ist ein Beruf wie jeder andere. Sicher versteht Sutter von Fussball mehr als die beiden negativ Schreiber. Euere Aussagen zeigen, dass es bei euch Beiden um reine Neider handelt, die von der Fussballwelt keine Ahnung haben.

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