Weinfelden TG

01. April 2019 05:01; Akt: 03.04.2019 14:24 Print

Von Zug erfasst – Stadt trauert um weissen Pfau

Der weisse Pfau war eine Berühmtheit in Weinfelden TG: Immer wieder ist er ausgebüxt und durchs Dorf spaziert. Nun wurde das Tier von einem Zug erfasst.

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Mehrere Wochen hielt der weisse Pfau von Weinfelden TG Passanten und Polizei auf Trab. Der Vogel brach regelmässig aus dem Gehege seines Besitzers aus und spazierte dann durch die Ortschaft, weshalb die Polizei des Öfteren ausrücken musste. «Inzwischen verständigen wir jeweils einfach den Besitzer und sagen ihm, wo er den Ausreisser findet», sagte Matthias Graf, Sprecher der Kapo Thurgau im Februar gegenüber 20 Minuten.

Auch auf Social-Media tauchten immer wieder Bilder vom populären Pfau und dessen jeweiligem Aufenthaltsort auf. Sei es in der Migros-Garage, bei der Landi oder einfach auf dem Trottoir, fand Tier überall grosse Beachtung. «Mein neunjähriger Sohn ist regelmässig mit dem Trottinette losgefahren und hat den Pfau gesucht», sagt eine Weinfelderin. Gross war deshalb auch die Trauer, als die Nachricht vom Tod des Vogels die Runde machte. Der weisse Pfau ist laut Kantonspolizei Thurgau am Freitagmorgen von einem Zug überfahren worden.

«Zum Glück ein Zug und nicht ein Auto»

«Oh nein, so Schade», äussert sich eine Bewohnerin Weinfeldens auf Facebook. «Es ist traurig, dass es soweit kommen musste», meint eine weitere. «Meiner dreijährige Tochter kamen sofort die Tränen, als sie die traurige Nachricht erfuhr», schreibt eine Frau aus Weinfelden. Der Gedanke, dass der weisse Vogel nun im Himmel sei, beruhigte das Mädchen aber anschliessend. Die 30-jährige Mutter findet den Verlust ebenfalls Schade. Sie sagt jedoch: «Zum Glück war es ein Zug und nicht ein Auto. Vielleicht hätte der Wagen sonst ausweichen wollen und wäre dann selbst verunfallt.»

Laut FM1-Today ist er nicht der einzige Pfau im Dorf: Der Besitzer hält auch eine Pfauen-Henne. Diese soll nun auf einen Bauernhof im Thurgau ziehen.

(mwa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pfau-Henne am 01.04.2019 07:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade und traurig!

    Ich bin auch aus Weinfelden und finde es sehr traurig, dass es so weit kommen musste. Meiner Meinung nach hätte man beide Tiere schon früher an einen sicheren Platz verlegen müssen. Es musste zuerst ein Tier sterben, bevor man sie einen sicheren Ort bringt...für mich unverständlich!

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  • AusWeinfelden am 01.04.2019 05:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie bitte?

    Eine Berühmtheit?? Ich komme aus Weinfelden, höre das erste mal davon?!?

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  • Müllheimerin am 01.04.2019 07:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    oh Thurgau du Heimat

    Wo war Herr Witzig? Musste ja so kommen, wenn man man so Tiere hält. Wie in Müllheim mit diesem Katzendrama 10 lange Jahre schaute man zu!!! Pfui!

Die neusten Leser-Kommentare

  • sylvia am 01.04.2019 12:51 Report Diesen Beitrag melden

    Kopfschütteln

    Und warum hat der Besitzer das Gehege der Pfauen nicht besser gesichert? dann würde das schöne Tier jetzt noch leben.

  • Pfaueli am 01.04.2019 11:40 Report Diesen Beitrag melden

    1. April?

    Falls das ein Aprilscherz sein soll, dann habt ihr versagt.

    • Freigeist am 02.04.2019 07:17 Report Diesen Beitrag melden

      Leider Nicht

      Ist es leider nicht. Das St.Galler Tagblatt hat die Info bereits am 30.03 gebracht

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  • Moni.I am 01.04.2019 11:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vogel

    Hui der Kanton Thurgau ist ein super Kanton die haben keine anderen Sorgen als dieser weisse Vogel dort lebt es sich sicher gut.

  • Berry am 01.04.2019 10:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frage

    Muss man das Wissen?Gibt es keine wichtigere Themen.

  • G.J. am 01.04.2019 09:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Migefühl

    Mein Mitgefühl dem Lokführer, dem Besitzer und der Henne, sowie der Dorfbevölkerung.