Schlachtung droht

15. Juli 2018 13:42; Akt: 15.07.2018 18:12 Print

1500 Legehennen könnten am Leben bleiben

Noch bis Dienstagabend haben die Tiere Gnadenfrist, dann droht ihnen der Schlachthof: 1500 Legehennen aus dem Thurgau sind gratis zu haben.

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Wie die Tierhilfe Schweiz schreibt, handelt es sich bei den Tieren um 16 Monate alte, braune Bio-Legehennen mit 90 Prozent Legeleistung. Wegen Herdenwechsels versuchen die Tierhilfe und der Zwickyhof im thurgauischen Engwilen, ihnen ein neues Zuhause zu finden. «Ein solche Henne könnte aber drei bis fünf Jahre alt werden», sagt Beatrice ­Baumann von der Tierhilfe Schweiz.

«Von den ursprünglich 2000 Hennen sind erst rund 500 untergekommen», sagt Beatrice Baumann weiter. «Wir haben nur noch bis Dienstag Zeit.» Konkret könne man bis Dienstag um 22 Uhr Hennen abholen.

Interessenten können sich unter tierhilfe.schweiz@bluewin.ch, 071 648 15 07 oder 079 717 58 66 melden. Der aktuelle Bestand wird auf www.tierhilfe-schweiz.ch bekannt gegeben.

Auch bei www.rettetdashuhn.ch werden immer wieder Hennen an neue Plätze vermittelt und so vor dem Tod bewahrt.

Bei einer entsprechenden Aktion vor zwei Jahren konnten alle 2000 Tiere untergebracht werden.

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • H.P. Koller am 15.07.2018 14:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahrheit

    Normal sobald die Legehennen ihre maximale Legeleistung verlieren werden sie aussortiert. Und da der Kunde heute kein Suppenhuhn mehr essen will werden die meisten zur Energiegewinnung verbrannt. Verwurstet wird der kleinste Teil. Aber der Konsument will ja zartes Poulet von Fleischrassen. Selber schuld.

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  • Baumann bea am 15.07.2018 14:01 Report Diesen Beitrag melden

    Tierfreundin

    SUPERAKTION. Wünsche ganz viele tolle Lebensplätzli

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  • Fritz Klug am 15.07.2018 14:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Konsument ist Schuld

    Alles muss immer billiger sein, am liebsten gratis, dies ist das Resultat dieser herangezüchteten Mentalität. Hier geht es um Lebewesen, welche wir wie Abfall "Ghüder" , Wegwerfartikel behandeln. Diese Tiere fühlen wie wir Menschen auch.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Verena am 22.07.2018 15:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Artgerechte Haltung !

    Ich würde sofort zustimmen ! Mensch ! Verzichte auf deine täglichen 3 Fleischportionen und schränke deinen Konsum ein ! Man muss nicht gleich Vegetarier werden , aber nur noch Fleisch aus artgerechter Haltung kaufen ! Wir essen schon lange nur noch Fleisch von glücklichen Tieren und das höchstens 2-3x pro Woche !

  • fox am 16.07.2018 17:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    immer noch scheinheilig

    Die Frage, wer die "restlichen" 1'998'000 Schlachthühner aufnimmt, wurde nicht beantwortet.

    • Max Fischer am 16.07.2018 19:56 Report Diesen Beitrag melden

      Tierfreund

      Kann ich nur beiszimmer. Das ganze ist angesichts der realen Metzgerei geradezu perVers.

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  • Immer wieder am 16.07.2018 12:36 Report Diesen Beitrag melden

    Fragwürdig

    Tiere haben scheinbar einen höheren Stellenwert in der Schweiz, als Menschen. Unser Konsum hat von Menschen unwürdigen Zustände bis zu Kinderarbeit alles zu bieten, aber klar die armen armen Tiere sind natürlich viel wichtiger. Vielleicht sollten die ach so lieben Tierfreunde mal ein bisschen Menschen freundlicher werden, denn viele Menschen leben um einiges schlechter, als die Tiere hier in der Schweiz.

    • I_AM_VAMPIRE am 16.07.2018 18:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Immer wieder

      Ja das ist leider so aber vielleicht solltest du dich selbst fragen wie es so weit kommen konnte. Ich liebe Tiere über alles und ja viel mehr als Menschen.

    • andschmi am 19.07.2018 11:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Immer wieder

      Fragwürdig ist nur, was der Mensch mit den Tieren macht...Tiere sind wunderbare Geschöpfe, vom Mensch kann ich das leider nicht sagen

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  • Erna Frey am 16.07.2018 11:55 Report Diesen Beitrag melden

    Ich habe 50 Hühner auf dem Balkon...

    nun haben die Nachbarn bei der Hausverwaltung reklamiert und fordern die sofortige Entfernung. Was soll ich tun?

    • Rat-Geber am 16.07.2018 13:48 Report Diesen Beitrag melden

      Retten Sie einen Fuchs...

      vor dem Jäger und halten Sie ihn ebenfalls auf dem Balkon. Das Problem mit den Nachbarn wird sodann garantiert in kürzester Zeit verschwinden.

    • I_AM_VAMPIRE am 17.07.2018 16:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Erna Frey

      Echt jetzt? Sry aber was ist das für ein Leben für diese 50 Hühner?

    • Spaniel am 22.07.2018 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Erna Frey

      Verschenken Sie die Eier an die Nachbarn. Viel Glück - vielleicht hilft es.... :-)

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  • Dein GewissenMS am 16.07.2018 11:36 Report Diesen Beitrag melden

    Unverantwortliche Hühnerbelegung??

    Kriegt man für eine solche Misswitschaft auch noch Direktzahlungen? Ind warum dürfen hier neue Bibeli rein, wenn man schon vergangenes Jahr azf den Hphnern sitzen geblieben ist. Was läuft den hier faktisch wirklich sb?

    • Tierfreundin am 16.07.2018 14:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Dein GewissenMS

      Das hat nichts mit verantwortungsloser Überbelegung zu tun, sondern damit, dass Herr und Frau Schweizer nur Eier in einer bestimmten Größe und Qualität kaufen wollen und dann sollen sie bitte auch noch möglichst günstig sein. Die Hühner haben es dort sehr schön, aber die Produktion lohnt sich nur, solange die Hühner eine bestimmte Leistung bringen können.

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