Fotomarathon in St. Gallen

06. Februar 2011 22:30; Akt: 06.02.2011 21:16 Print

30 Knipser und Busse für Organisator

von Simon Städeli - Statt der erwarteten 100 nahmen bloss 30 Personen am ersten St. Galler Fotomarathon teil. Der Veranstalter wurde von der Polizei verzeigt.

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1. St. Galler Fotomarathon: 30 Teilnehmer und eine Verzeigung für den Veranstalter.

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«Die Warnung der Polizei scheint einige abgehalten zu haben», sagt Veranstalter Reto Jost. Mit rund 100 Teilnehmern hatte er im Vorfeld gerechnet, am Samstag erschienen dann rund 30 Knipser zum ersten Fotomarathon in der Ostschweiz. Bei schönstem Sonnenschein fotografierten sie Sujets aus Themenbereichen wie «Ab ins Bett», «Studentenalltag» oder «Grössenwahn». Organisator Jost ist zufrieden mit dem Resultat: «Die entstandenen Fotos sind nahe am Kunstwerk und teilweise sehr lustig.» Nun soll per Online-Voting das beste Bild ermittelt werden.

Für Wirbel rund um den Fotomarathon sorgte die Stadtpolizei St. Gallen, die die Aktion nicht bewilligt hatte (20 Minuten berichtete). Sie liess die Fotografen am Samstag aber in Ruhe abdrücken. «Freundlicherweise griff die Polizei erst ein, als alle ihre Themen gefasst hatten und loslegen konnten», so Jost. Danach nahm die Stapo die Personalien des Veranstalters auf und verzeigte ihn. Nun wird der Berner Jungunternehmer zur Kasse gebeten. Dieser gibt sich gelassen: «Mit dem musste man rechnen», so Jost.

www.gonnado.ch

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Simu am 07.02.2011 15:41 Report Diesen Beitrag melden

    so ist das im Leben.

    als kommerzieller Veranstalter sollte man sich halt vorher informieren, was es braucht. wenn eine große Firma wie McDonalds o.ä. so eine Aktion gestartet hätte, würden die Kommentare hier sicher anders klingen...

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  • Sanggaller am 07.02.2011 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Touristen auch büssen!

    Ich war auch in der Stadt (aber nicht zum Fötälä) und habe tatsächlich den einen oder anderen knipsenden Fotografen gesehen. Alle einzeln, kein Rudel. Mindestens einer davon war ein japanischer Tourist der seine Frau vor dem Vadian gefotoknipst hat. Warum bekommt der nicht auch eine Busse? Ich glaube nicht, dass der eine Bewilligung hatte.

  • St. Galler am 07.02.2011 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Selber Schuld

    Richtig so. Es ist nicht nur eine Frage der fehlenden Bewilligung, sonder auch der Haftung. Wenn auf öffentlichen Wegen und Plätzen etwas passiert, ist der Veranstalter haftbar und wenn er keine entsprechende Versicherung abgeschlossen hat, haftet er persönlich. Ich glaube nicht, dass Herr Jost ein Millionenvermögen hat um allfällige Kosten selber zu decken. Mit einer Bewilligung für öffentliche Veranstaltungen sind diese Fragen beantwortet, denn ohne Versicherung gibts keine Bewilligung.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Filmverschwender am 07.02.2011 21:28 Report Diesen Beitrag melden

    Touristen sind hier nicht erwünscht?!

    Wahrscheinlich hat man lieber vermummte Chaoten als harmlose Knipser. Jedem das Seine. Das ist meine ganz persönliche Meinung.

  • Simu am 07.02.2011 15:41 Report Diesen Beitrag melden

    so ist das im Leben.

    als kommerzieller Veranstalter sollte man sich halt vorher informieren, was es braucht. wenn eine große Firma wie McDonalds o.ä. so eine Aktion gestartet hätte, würden die Kommentare hier sicher anders klingen...

    • bibi am 08.02.2011 15:34 Report Diesen Beitrag melden

      so ist das leben schöner

      Bei Online-Fotowettbewerbe kann auch jeder mitmachen. Brauch man da auch eine Bewilligung, um Fotos zu schiessen? Die haben es halt einfach gemeinsam gemacht, nicht jeder einsam für sich.

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  • Sanggaller am 07.02.2011 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Touristen auch büssen!

    Ich war auch in der Stadt (aber nicht zum Fötälä) und habe tatsächlich den einen oder anderen knipsenden Fotografen gesehen. Alle einzeln, kein Rudel. Mindestens einer davon war ein japanischer Tourist der seine Frau vor dem Vadian gefotoknipst hat. Warum bekommt der nicht auch eine Busse? Ich glaube nicht, dass der eine Bewilligung hatte.

  • St. Galler am 07.02.2011 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Selber Schuld

    Richtig so. Es ist nicht nur eine Frage der fehlenden Bewilligung, sonder auch der Haftung. Wenn auf öffentlichen Wegen und Plätzen etwas passiert, ist der Veranstalter haftbar und wenn er keine entsprechende Versicherung abgeschlossen hat, haftet er persönlich. Ich glaube nicht, dass Herr Jost ein Millionenvermögen hat um allfällige Kosten selber zu decken. Mit einer Bewilligung für öffentliche Veranstaltungen sind diese Fragen beantwortet, denn ohne Versicherung gibts keine Bewilligung.

    • Chihuahua-Store am 07.02.2011 13:53 Report Diesen Beitrag melden

      wir wurden auch gefragt ob man uns Fötelen darf ;)

      Mein Hund hat man auch gekips ...war nee super idee.. weiter sooo... Gruss an die 2 Netten Damen in Starbucks... Chihuahua Dame Pepsi hatte ihren Spass mit denen 2 ;)

    • Sabi am 08.02.2011 15:31 Report Diesen Beitrag melden

      Treffen mit Freunden.

      Wer haftet denn bitte, wenn ich über den Marktplatz laufe, stolpere und mir das Bein breche? Fotografieren muss ja sehr gefährlich sein. @ St. Galler: Kulturbanause! Bist offenbar ein Couchpotato.

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  • B. Kerzenmacher am 06.02.2011 23:45 Report Diesen Beitrag melden

    Was?

    Für was braucht es da eine Bewilligung. Die Spinnereien der Behörden scheinen offenbar überhand zu nehmen. Wenns schon eine Bewilligung braucht für sowas kann man die jawohl unbürokratisch erteilen anstatt unbescholtene Bürger derart unwürdig schikanieren und gängeln. Was soll das?

    • Wenzin am 07.02.2011 13:23 Report Diesen Beitrag melden

      Thia,

      Jetzt wissen Sie wenigstens, wen Sie nicht mehr wählen sollten....

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