St. Gallen

12. September 2016 11:45; Akt: 12.09.2016 13:52 Print

5 Verletzte nach Explosion in Kehrichtverbrennung

In der St. Galler Kehrichtverbrennungsanlage Sittertobel gab es am Montag eine Explosion. Fünf Personen wurden dabei verletzt.

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Rauch über St. Gallen: Aus noch ungeklärten Gründen ist es kurz vor elf Uhr am Montagmorgen in der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) im Sittertobel zu einer Verpuffung gekommen. Gemäss jetzigen Erkenntnissen der Kantonspolizei kam es in einer Grube für Abfall zu einer Explosion. Dort wird der Abfall maschinell zerkleinert, bevor er den Verbrennungsöfen zugeführt wird. Durch die Verpuffung und den anschliessenden Brand brach unter anderem ein Sicherheitsglas im Kommandoraum, heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St. Gallen. Von diesem Raum aus werden die Arbeiten in den Gruben und Verbrennungsöfen koordiniert und überwacht.

Nebst mehreren Patrouillen der Kantons- und Stadtpolizei St. Gallen standen ein Notarzt, vier Rettungswagen sowie rund 60 Angehörige der Berufs- und Milizfeuerwehr der Stadt St. Gallen im Einsatz. «Fünf Mitarbeiter von KVA und Fernwärme zogen sich leichte Verletzungen zu», sagt Kapo-Sprecher Hanspeter Krüsi. Es handelt sich um Brand-, Schnitt- und Gehörverletzungen. Bis Mittag war das Feuer gelöscht. Die Abklärungen durch Spezialisten der Polizei sind im Gange. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tigg am 12.09.2016 12:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoppla

    Ja das erklärt die Feuerwehr und Krankenwagen die hier rumfahren. Das ganze Grossaufgebot zog vorbei. Gute Besserung an die guten Männer der Kehrichtentsorgung.

  • rogerb am 12.09.2016 11:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sorgfallt?

    Gute Besserung an alle Verletzten und Beteiligten. Bei dem was teils Leute alles wegwerfen, würde es mich nicht wundern, wenn am ende noch eine Handgranate oder sonstiger Sprengstoff dafür verantwortlich wäre.

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  • Marcel Beckers am 12.09.2016 14:01 Report Diesen Beitrag melden

    Sicherheitsglas?

    Kommt mir aber gar nicht 'sicher' vor. Das muss doch so ein Verpuffung aushalten können, hat doch sonst nix mit 'Sicherheitsglas' zu tun! Gute Besserung den Beteiligten!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tim Ranos am 12.09.2016 15:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ach da war der Sprengstoff...

    Würde sagen die Militärpolizei kann mit der Suche nach dem vermissten Sprengstoff in Aarau aufhören... er wurde, sagen wir mal "entschärft" xD

    • Shinook am 12.09.2016 15:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Tim Ranos

      Geschmacklos gegenüber den Verletzten

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  • Marcel Beckers am 12.09.2016 14:01 Report Diesen Beitrag melden

    Sicherheitsglas?

    Kommt mir aber gar nicht 'sicher' vor. Das muss doch so ein Verpuffung aushalten können, hat doch sonst nix mit 'Sicherheitsglas' zu tun! Gute Besserung den Beteiligten!

  • Bürger am 12.09.2016 13:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Heikel

    Diese KVA sind wortwörtlich Brandgefährlich . Extreme Belastung für den Einsatzleiter da er meistens nur Rauch sieht und gleichwohl richtige taktische Entscheide treffen muss .

    • Klaus am 12.09.2016 14:35 Report Diesen Beitrag melden

      @Bürger

      Ich glaube Sie waren noch nie in einer KVA. Alle sensiblen Bereiche werden mit den unterschiedlichsten Systemen überwacht. Der Einsatzleiter hat somit immer die Kontrolle über die ablaufenden Prozesse. Passiert etwas, muss er nicht in den Rauch sehen. Da kann er auch ganz bequem von seiner Leitwarte aus reagieren.

    • markus mathys am 12.09.2016 15:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bürger

      Hallo ja in der KVA brennt das ganze jahr Feuer im Müllofen und wenn sich alle Bürger einigermassen an den gesunden Menschenverstand halten würden - Explodierte niemals eine 25 Kg Gasflasche in der KVA. Leider ist dem nicht so. Alles gute nach St.Gallen .

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  • Tigg am 12.09.2016 12:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoppla

    Ja das erklärt die Feuerwehr und Krankenwagen die hier rumfahren. Das ganze Grossaufgebot zog vorbei. Gute Besserung an die guten Männer der Kehrichtentsorgung.

  • rogerb am 12.09.2016 11:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sorgfallt?

    Gute Besserung an alle Verletzten und Beteiligten. Bei dem was teils Leute alles wegwerfen, würde es mich nicht wundern, wenn am ende noch eine Handgranate oder sonstiger Sprengstoff dafür verantwortlich wäre.

    • Kalbermatten1 am 12.09.2016 12:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @rogerb

      Moderne Sprengstoffe explodieren nicht durch Hitzeeinwirkung. Ich tippe eher auf eine Methangasverpuffung.

    • Skywalker99 am 12.09.2016 12:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kalbermatten1

      In KVAs sind oftmals Gasflaschen ein Problem. Es muss sich nicht allerdings zwingend um eine chemische Explosion gehandelt haben. Könnte auch eine Dampfexplosion gewesen sein, z.B. durch erodierte/korrodierte Wärmetauscherrohre.

    • Walter am 12.09.2016 12:38 Report Diesen Beitrag melden

      @rogerb

      Für solche Fälle hat jede KVA sogenannte Explosionsklappen in den Brennkammern. Im Feuerungsraum könne Handgranaten, Gasflaschen etc. ohne Schaden für die KVA explodieren.

    • Nautic79 am 12.09.2016 14:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Walter

      In den Brennkammern, mag sein. Die Explosion in St. Gallen war gemäss Text in einer "Grube" wo die Abfälle zerkleinert werden. Ich nehme an damit ist der Schredder gemeint wo teils Lastwagen die Abfälle direkt reinkippen. Da gibt es keinen Explosionsschutz (nach oben offen). Was da passiert wenn eine Gasflasch (was übrigens nichts im Abfall zu suchen hat...) geschreddert wird kann man sich, denke ich, vorstellen. Und an Handgranaten oder sonstiges Kriegsmaterial will ich da gar nicht erst denken. :)

    • Dave am 12.09.2016 14:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Walter

      Das stimmt so nicht ganz, aber Tatsache ist, das die Kesselwände (Rohrbündel) in der Regel dick genug sind (Dampfdruck/Abrasion), um kleinere Explosionen zu verkraften. Problematischer ist dabei die z. T. enorme Druckschwankung, die dabei entsteht. Da können dann schonmal die Sicherheitseinrichtungen (Feuerraumüberdruck) auslösen...

    • Dave am 12.09.2016 14:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Nautic79

      Es reicht schon, wenn man ein fast leeres Bidon mit z. Bsp. Verdünner oder Sprit entsorgt. Im Schredder entstehen solche Reibungskräfte, das diese bei entsprechendem Gas/Luftgemisch ein regelrechtes Knallgas bilden.

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