Säntispark Abtwil SG

19. April 2016 17:55; Akt: 19.04.2016 18:51 Print

Acht Rutschbahnen für das «Ostschweizer Alpamare»

Die Bauarbeiten im Säntispark sind auf Kurs. Die Gäste erwartet ein Turm mit acht abenteuerlichen Rutschbahnen. Am 13. November gehts los.

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So sieht die neue Rutschbahn-Anlage aus, die zurzeit im Säntispark gebaut wird. Die Wand im Hintergrund ist ein Teil der Säntispipe. Halfpipes für Ski- und Snowboarder kennt man schon - eine Wasserrutschbahn in dieser Form wird es nur im Säntispark geben: Die Säntispipe ist in der Schweiz eine absolute Neuheit. Der Super-G besteht aus zwei Rutschbahnen, die parallel verlaufen. Dies ermöglicht Wettkämpfe zwischen zwei oder vier Personen, die gleichzeitig rutschen. Die Zeit wird gestoppt und die Bestzeit gespeichert. Auf der Baustelle lässt sich bereits erahnen, wie der Super-G einmal aussehen wird. Im Wirbelwind fühlt man sich wie in einem Sturm. In der Schüssel wird man im Wasserwirbel abwärts gespült. Der Eiskanal ist mit rund 180 Metern die längste der neuen Rutschen. In Einer-, Zweier- oder Dreier-Reifen saust man am Migros-Restaurant vorbei. Von dort kann man dank transparenter Plexiglaswände das Spektakel beobachten. «Der Eiskanal ist ideal für Familien und Leute, die zusammen mit Freunden rutschen wollen», sagt Catherine Zimpfer, Leiterin Freizeit Säntispark. Die Dreier-Reifen werden mit einem speziellen Lift vom Landebecken hinauf zur Startebene transportiert. Der Lift wurde am Dienstagmorgen mit einem Kran in Position gebracht. Zu den bereits vorgestellten Rutschen kommt noch der Sturzflug. Da fühlt man sich wie im freien Fall. Weiter können die Gäste in schnellem Tempo den Sternrausch entlang düsen. Der Wildbach wird mit rund 155 Metern die zweitlängste der neuen Säntispark-Rutschen. Die Bauarbeiten sind auf Kurs: «Es arbeiten zurzeit zwischen 80 und 100 Arbeiter auf der Baustelle», sagt Marcus Lutz, Projektleiter der RLC Architekten AG.

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Wirbelwind, Sternrausch und Wildbach – das sind nur drei der acht neuen Rutschbahnen, die zurzeit im Freizeitpark in Abtwil gebaut werden. Bis im November soll die neue Anlage mit Rutschturm, Bistro und Reifenlift fertig gestellt werden. «Wir freuen uns riesig darauf, unsere Gäste mit einer actionreichen Badewelt zu beglücken», sagt Catherine Zimpfer, Leiterin Freizeit Säntispark.

1000 Meter Rutsch-Spass

Die Eröffnung der neuen Rutschbahnen ist für den 13. November geplant. Die Gäste können sich im «Alpamare der Ostschweiz» auf ein Rutsch-Vergnügen in einer Gesamtlänge von 1000 Metern freuen. Der Eiskanal ist mit knapp 180 Metern die längste der neuen Rutschen. Mit Einer-, Zweier- oder sogar Dreier-Reifen düst man am Migros-Restaurant vorbei, von dem aus man das Spektakel durch transparente Plexiglaswände beobachten kann. «Der Eiskanal eignet sich hervorragend für Familien», so Zimpfer. Die grossen Dreier-Reifen werden mit einem speziellen Lift vom Landebecken hinauf zur Startebene transportiert.

«Für mich ist die Säntispipe ganz klar ein Highlight», sagt Zimpfer. «Sie ist in der Schweiz eine absolute Neuheit.» Die Rutsche funktioniert ähnlich wie Halfpipes für Ski- und Snowboarder: «Man saust eine Rampe hinunter und versucht auf der anderen Seite möglichst weit nach oben zu gelangen.»

Doch auch der Sturzflug, bei dem man sich wie im freien Fall fühlt, oder der Super-G mit zwei Röhren, in denen man gleichzeitig rutschen und die Zeit stoppen kann, sind Höhepunkte der neuen Anlage. Angst vor bösen Unfällen müsse man nicht haben, denn der TÜV gibt für jede Rutsche Gebrauchsanleitungen und Mindestgrössen vor.

Der Umbau ist auf Kurs

Seit knapp einem Jahr laufen die Bauarbeiten für die Erlebniserweiterungen, ein Bistro und neue, geräumigere Garderoben. «Die Kosten für das gesamte Projekt belaufen sich auf etwa 46 Millionen Franken», so Natalie Brägger, Projektleiterin Kommunikation/Kulturprozent. Durch die Erweiterung der Anlage müssen die Eintrittspreise angepasst werden. «Wir werden uns bemühen, möglichst familienfreundliche Preise zu machen», sagt Catherine Zimpfer.

Die Bauarbeiten sind auf Kurs: «Es arbeiten zurzeit zwischen 80 und 100 Arbeiter auf der Baustelle», sagt Marcus Lutz, Projektleiter der RLC Architekten AG. Er ist zuversichtlich, dass der Umbau rechtzeitig fertig wird: «Der milde Winter kam uns sehr entgegen.»

(afa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pete G. am 19.04.2016 18:41 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich...

    erhält das unsägliche Alpamare Konkurrenz! Ich hoffe, dies macht endlich Druck, dort zu renovieren, denn der 70er-Jahre "Charme" des Alpamare ist ist ja eine absolute Frechheit bei den Preisen!

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  • Strichnöter am 19.04.2016 18:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Migroskinder freuts

    Das schätze ich an der Migros-Genossenschaft mit grossem Ansehen. Sie bauen die Fitnessparks, Bäder und sonstige locations ständig aus! Die Saunalandschaft im Säntispark ist schon absolute Klasse. Ich denke, mit der neuen Rutschenanlage, könnte dem Alpamare der Rang abgelaufen werden.. Weiter so Migros

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  • renzo vonaesch am 19.04.2016 18:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    vorbildliche bauleitung

    top bauleitung! saubere, super organisierte baustelle! hab auf der baustelle gearbeitet, hatte in meinen 30 jahren berufserfahrung noch nie so eine super baustelle!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Blueyonder am 20.04.2016 20:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ex-Migröler

    An diese Stelle mal ein grosses danke von mir an die Migros der das ganze gehört. Finde es echt toll das ihr die Anlage so in schuss haltet. Gehe gerne in den Säntispark.

  • Christoph Müller am 20.04.2016 18:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sauber??

    Besser mehr geld in die sauberkeit investieren

    • M/21 am 20.04.2016 19:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Christoph Müller

      Ich finde es ist sauber dort, vorallem wenn man es mit dem Alpamare vergleicht

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  • Willi am 20.04.2016 14:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Umbau

    Hoffe wenn nur die Sauna und Wellneslandschaft benutzt werden möchte mann diese auch im der Eintrittspreis Anpassung berücksichtigt..andonsten finde ich der Wandel im Säntispark super.

  • Karl Sieber am 20.04.2016 08:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Anders

    Es gibt ja auch noch die Möglichkeit ,einfach draussen in der Natur zu entspannen. Auch bei schlechtem Wetter. KOSTENLOS!

  • Jane38 am 20.04.2016 07:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    cool

    das ist ja toll. somit lohnt es sich wirklich den teuren eintritt zu bezahlen. und meinen teenager gefällt solche rutschen auch