Müll-Kosovare

24. Februar 2011 17:51; Akt: 24.02.2011 17:52 Print

Ademaj hat schon zwei Wohnungen abgelehnt

von Marlene Kovacs - Bereits zwei Wohnungen wurden dem renitenten IV-Rentner Murtez Ademaj angeboten – doch beide lehnte er ab. Wie es nun weitergeht, scheint unklar.

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Der Vermieter wird sich nun mit der Gemeinde und der Polizei in Verbindung setzen. Denn bereits zwei Wohnungen haben die Ademajs abgelehnt. (Bild: 20 Minuten/mko)

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«Ich habe sehr viel Zeit und Energie in die Wohnungssuche gesteckt», so Albert Ramaj, Leiter des Albanischen Instituts St. Gallen. Er wollte anfänglich der Familie von Murtez Ademaj helfen.

Doch der Müll-Kosovare stellte sich quer: Er hat bereits zwei Wohnungsangebote abgelehnt. «Die erste Wohnung wollte er nicht, weil sie ausserhalb von Bürglen war», so Ramaj. Aber auch als dem IV-Rentner eine Wohnung in Bürglen präsentiert wurde, lehnte Ademaj ab. «Die 4-Zimmerwohnung hätte wirklich gepasst. Und mit der Gemeinde und dem Vermieter war bereits alles abgesprochen», sagt Ramaj.

Wie es nun weitergehen soll scheint unklar. Denn sogar beim Albanischen Institut hat man nun die Nase voll. «Ich möchte mit der Sache nichts mehr zu tun haben», so Ramaj.

Auch bei der Gemeinde scheint sich Resignation einzustellen. «Man kann den Mann nicht zwingen, eine Wohnung anzusehen», so Gemeindepräsident Armin Eugster. Der Vermieter hätte nun alles in der Hand. Aber auch dieser scheint etwas ratlos zu sein. «Wir werden uns nun mit der Gemeinde und der Polizei absprechen müssen», so Bruno Lanter, der Vertreter des Vermieters.

Trotz Räumungsbefehl per Anfang Dezember, wohnt die Familie Ademaj noch immer in ihrem Haus.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sinful Lust am 24.02.2011 20:19 Report Diesen Beitrag melden

    Gehts noch?

    Ich frage mich ernsthaft ob wir, die die Steuern zahlen, Rechungen begleichen und die Miete pünktlich überweisen noch ganz bei trost sind. Wenn eine Gemeinde solches zulässt bin ich der Meinung ist das ein tritt in den Hintern eines jeden Steuerzahlers (egal welcher Herkunft).

  • Mänu am 24.02.2011 18:44 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Witz...

    Wie lange deht denn diese traurige Geschichte noch weiter so ? Wie lange noch lassen sich alle von diesem noblen Herrn hinters Licht führen ? Was für einfältige politiker haben wir eigentlich in diesem Land ? Es ist eine Schande.

  • Vreni am 25.02.2011 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Reiche Schweiz

    Wir Steuerbürger bezahlen ja alles. Sind ja alles liebe und nette Menschen................

Die neusten Leser-Kommentare

  • Schmarotzersubventionierer am 28.02.2011 22:29 Report Diesen Beitrag melden

    Narrentanz

    Wann fliegt der Kerl endlich raus? Sofort die grosszügige IV-Rente streichen, das Haus zwangsräumen und die ganze Sippe nach Kosovo zurück schicken. Dieser Kerl tanzt den Behörden auf der Nase herum und das nicht erst seit gestern. Hier haben die Behörden von Bürglen auf der ganzen Linie versagt.

  • Christian am 28.02.2011 20:27 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt muss eine Zwangs-Räumung her

    Wunschkonzerte dürfen nicht mehr geduldet werden. Zuweisung einer Wohnung muss angenommen werden, andernfalls muss mit einer Ausweisung die Angelegenheit beenden.

  • Biologe am 28.02.2011 19:03 Report Diesen Beitrag melden

    Ins Guines-Buch- der Rekorde

    Diese Familie kommt vermutlich ins Guines Buch der Rekorde denn insgesammt haben sie nach meinen Nachrechnungen insgesammt über 1000 negative Kommentare

  • Thurgauer am 28.02.2011 06:35 Report Diesen Beitrag melden

    Esist genug!

    Merkt die Gemeinde Bürglen langsam dass sie an der Nase herumgeführt werden? Eher nicht, Armutszeugnis. an 20Min: gebt die Kommentare mal der Gemeinde weiter - dann haben die was zu tun! UNd gebt der Sache nicht noch mehr Publizität - der Selbstdarsteller soll endlich verreisen. Ich denke dass der Kosovo mit seiner rechtschaffenen Bevölkerung so einen auch nicht wollen.

  • Helvetia am 27.02.2011 10:35 Report Diesen Beitrag melden

    Handeln!

    Wer sich so benimmt, gehört nicht zu dem Leute, wem wir mit unserem Steuer helfen wollen! Wir bitten dem Gemeinde zum handeln und ihm sofort auszuschaffen! Fast 3 Monat lang gratis wohnen (ungerecht!), kein Steuer zahlen, 6500.- Fr. jedem Monat bekommen, Hilfe zum Wohnung suchen bekommen (und das ablehnen!), wer kann das noch machen?! Auf was warten? Auschaffen!