ST. GALLEN

22. Dezember 2008 16:05; Akt: 22.12.2008 16:16 Print

Amok-Alarm am KBZ: Schülerin muss nicht bezahlen

Der Grosseinsatz wegen Amokalarms vom vergangenen Donnerstag an einer Schule in St. Gallen hat für eine 21-jährige Berufsmaturandin keine finanziellen Folgen.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ihr sei weder ein Verschulden noch Fahrlässigkeit nachzuweisen, teilte die Stadtpolizei St. Gallen am Montag mit. Aufgrund der Situation habe auch der Vater richtig gehandelt, indem er kurz nach dem Verschwinden seiner Tochter und dem vermeintlichen Fehlen der Waffe die Polizei alarmierte. Da die Kosten niemandem zu verrechnen sind, werden sie laut Mitteilung auch nicht evaluiert.

Der Vater hatte an jenem Donnerstag die psychisch angeschlagene Tochter vermisst gemeldet und vorübergehend die Schusswaffe nicht gefunden. Er alarmierte die Polizei, worauf diese rund 1000 Schüler aus dem Kaufmännischen Berufs- und Weiterbildungszentrum (KBZ) evakuierte. Im Einsatz standen ein Grossaufgebot der Stadt- und Kantonspolizei mit rund 60 Sicherheits- und Rettungskräften. Wie die Stadtpolizei bereits am Freitag mitteilte, war der Einsatz das Resultat eines Zusammentreffens unglücklicher Umstände rund um die junge Frau und die vermeintlich verschwundene Waffe.

Die Schüler der KBZ mussten in der Turnhalle auf Entwarnung warten

Der TV-Player benötigt einen aktuellen Adobe Flash Player: Flash herunterladen