A1 bei St. Margrethen

04. November 2019 11:24; Akt: 04.11.2019 12:25 Print

2200 Franken Busse, weil Fahrer bei 90 km/h zockte

Einem Ostschweizer Architekten flatterte kürzlich ein Strafbefehl ins Haus. Dies, weil ihn Polizisten erwischten, wie er am Steuer mit dem Handy am Spielen war.

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Den Polizisten fiel der 52-jährige Architekt am 22. August diesen Jahres auf der Autobahn auf, weil er Schlangenlinien fuhr. Wie der «Blick» ausführt, fuhr er im dichten Feierabendverkehr mit rund 90 km/h immer zwischen Mittel- und der rechten Leitplanke hin und her. In seiner rechten Hand hatte der Mann ein Handy, auf dem er offenbar mit dem Spiel «Candy Crush Saga» beschäftigt war. Es handelt sich dabei um ein Puzzlespiel, bei dem es darum geht, gleichfarbige Bonbons in eine Reihe zu bringen.

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So war der Mann etwa 5,3 Kilometer auf der A1 bzw. der A13 unterwegs, bis ihn die Polizisten schliesslich bei der Ausfahrt St. Margrethen stoppten.

Busse und Geldstrafe

Wie der «Blick» schreibt, habe der 52-Jährige zugegeben, dass er während der Fahrt spielte. Er habe dies zum Zeitvertreib getan.

Die Konsequenz ist ein noch nicht rechtskräftiger Strafbefehl vom Untersuchungsamt Altstätten, den er diese Tage erhielt. Es droht eine Verurteilung wegen grober Verkehrsregelverletzung zu einer Busse von 2200 Franken, hinzu kommt eine bedingte Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 180 Franken.

(20M)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Franz Müller am 04.11.2019 11:39 Report Diesen Beitrag melden

    Handysucht

    Dann heisst es wieder: Es kam aus ungeklärten Gründen zu einer Kollision... Ueber 95% aller Unfälle passieren deshalb, weil die Leute nur Stroh in der Birne haben und ihre Verantwortung am Steuer nicht wahrnehmen. Jeder ist ein Profi und kann bis zu 3 Dinge gleichzeitig tun, nur nicht auf die Strasse schauen. Solchen Leuten sollte der Ausweis auf längere Zeit entzogen werden damit sie ihre Handysucht überdenken können.

  • Ven Detta am 04.11.2019 12:20 Report Diesen Beitrag melden

    Oder gleich Fahrverbot auf Lebenszeit...

    Recht so, das hat er sich redlich verdient!

  • peter71 am 04.11.2019 12:13 Report Diesen Beitrag melden

    es gibt nur eines was wirkt..

    ..egal was man mit dem handy macht, sollte der ausweis für 3 monate entzogen werden. die gefahr mit dieser ablenkung ist genau so gross wie fahren unter alkoholeinfluss. da wäre die gleiche straffe nur logisch!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Macintosh am 04.11.2019 20:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
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  • François Wiget am 04.11.2019 14:58 Report Diesen Beitrag melden

    Verkehrsregeln

    Es wird so in der CH Auto gefahren, weil die Hälfte der Autofahrer durch die sehr tiefen Höchstgeschwindigkeiten unaufmerksam sind und fast einschlafen. In Deutschland und überall anderswo im Ausland wird viel schneller gefahren und darum sind die Menschen aufmerksam und konzentriert. In der CH spielt jeder Zweite aus Langeweile am Handy rum - hausgemachte Probleme".

  • Eveline am 04.11.2019 14:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Flop ist dieses Urteil

    Was und das soll eine Strafe sein für einen Architekten ? Ich glaube fest Geld tut dem nicht weh, das kann er problemlos verkraften aber einen 3 monatigen Ausweisentzug würde hier wohl nachhaltiger wirken.

  • Peter am 04.11.2019 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    Viel zu mild

    So jemand hat klar bewiesen dass man ihm kein Auto zum fahren überlassen darf, deshalb gehört er ganz klar lebenslänglich gesperrt.

  • Shredder X am 04.11.2019 14:15 Report Diesen Beitrag melden

    Wann hat das endlich ein Ende?

    Es wird wirklich Zeit, dass endlich die Technik per Gesetz zum Einsatz kommt, mit der das Bedienen des Smartphone im Auto unmöglich wird. Telefonieren geht nur noch über Freisprecheinrichtung, alles Andere nicht mehr! Und zu dieser Technik müsste noch hinzukommen, dass man sein Führerausweis für mind. 5 Jahre abgeben muss, plus 20.000 CHF Busse, wird man mit dem Handy am Steuer erwischt. Anders kapieren es offenbar viele Leute nicht!