Uzwil SG

03. März 2011 23:01; Akt: 03.03.2011 22:24 Print

Bande schockt mit brutalen Überfällen

von Pascal Brotzer - Mit Eisenstange und Messer traktieren sie ihre Opfer: Eine Bande versetzt Uzwiler mit brutaler Gewalt in Angst und Schrecken.

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In der Dammstrasse wurde das bislang letzte Opfer attackiert. (Foto: pab)

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Gleich dreimal in den letzten zwei Tagen schlug die Bande in Uzwil und Oberuzwil zu. Auf­fällig bei den Überfällen ist die brutale Gangart der Täter. Selbst nachdem sie den Opfern Geld, Handy oder anderes abgenommen haben, schlagen sie zu – mit einer Eisenstange. Kapo-Sprecher Hanspeter Krüsi bestätigt: «Die Vorgehensweise der Bande ist äusserst brutal. Sie setzen Messer, Eisenstangen und Fäuste ein, was ihr grosses kriminelles Potenzial zeigt.»

Da verwundert es nicht, dass in Uzwil die Angst umgeht. «Ich gehe in den nächsten Tage bestimmt nicht alleine auf die Strasse», so ein 13-jähriger Schüler aus Uzwil. Und sein Schulkamerad fügt hinzu: «Man weiss ja nie, wann sie wieder zuschlagen.»

Auch im Uzwiler Bahnhofkiosk ist man einfach nur entsetzt über die Vorfälle: «Wir ­sehen ja immer wieder Schlägereien am Bahnhof, aber niemals waren da Messer oder Eisenstangen im Spiel.» Ein Uzwiler Szene-Insider glaubt zu wissen, wer hinter den Über­fällen steckt: «Ich glaube, dass die Leute zu einer lokalen Balkan-Bande gehören, die auch mit Drogen dealt.» Ein Anhaltspunkt, den die Polizei hat, ist, dass die Täter gebrochen Deutsch sprechen. Es werden noch Zeugen gesucht.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • basler am 04.03.2011 06:53 Report Diesen Beitrag melden

    Gegen Rassismus

    ja ja, wieder mal typisch, sobald etwas passiert sind einfach unsere Mitbürger aus dem Balkan schuld. Dieses SVP-Geplapper geht mir langsam gehörig auf die Nerven und ist gefährlich. Und an die Polizei: Schon daran gedacht dass es vieleicht Schweizer sind, die einfach die Stimmen verstellen und so gebrochen Deutsch sprechen?!!?

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  • wurzel am 04.03.2011 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Antirassismus ? Darum viel Kriminalität !

    Genau deswegen, weil jede Forderung nach härterem Durchgreifen gegen Gewalttäter als Rassismus umgedeutet wird, haben wir es mit so viel Brutalität zu tun .

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  • B.Kerzenmacher am 06.03.2011 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    Abschieben sofort

    Wo immer es rechtlich möglich ist umgehend Abschieben Vorher aber sämtliche Vermögenswerte der Täter einziehen um die Kosten niedrig zu halten. Solche Vergifter der Gesellschaft braucht es in der CH nicht, es hat schon genügend davon hier. Auch sollte man endlich anfangen mit Abschiebungen die Gefängnisse zu leeren. Die jährlichen Milliardenkosten sind ja eine absolute Zumutung für den Steuerzahler der jeden Morgen aufsteht um zur Arbeit zu gehen damit er seine hohen Steuern zahlen kann um nicht ins Gefängnis gesteckt zu werden.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • neighbourhoodwatch am 07.03.2011 16:25 Report Diesen Beitrag melden

    Wehret den Anfängen.

    Zuhause ist, wo man sich wohl fühlt. Vielleicht hilft eine Bürgerwehr oder Nachbarschaftswache. In Australien wird das gelebt. Verdächtige, welche nicht in das Quartier passen, werden angesprochen oder fotografiert. Dann hat diese Situation bald ein Ende. Aktiv die Polizei rufen, wenn verdächtige durch das Quartier laufen.

  • B.Kerzenmacher am 06.03.2011 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    Abschieben sofort

    Wo immer es rechtlich möglich ist umgehend Abschieben Vorher aber sämtliche Vermögenswerte der Täter einziehen um die Kosten niedrig zu halten. Solche Vergifter der Gesellschaft braucht es in der CH nicht, es hat schon genügend davon hier. Auch sollte man endlich anfangen mit Abschiebungen die Gefängnisse zu leeren. Die jährlichen Milliardenkosten sind ja eine absolute Zumutung für den Steuerzahler der jeden Morgen aufsteht um zur Arbeit zu gehen damit er seine hohen Steuern zahlen kann um nicht ins Gefängnis gesteckt zu werden.

    • A. Giezendanner am 07.03.2011 08:08 Report Diesen Beitrag melden

      Nun ja..

      Zuerst muss man mal die Täter schnappen, bevor man Sie "Abschieben" kann.

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  • timon am 05.03.2011 19:28 Report Diesen Beitrag melden

    probieren geht über studieren

    also jeder der hier die "täter" in schutz nimmt, soll mal samstag nachts ein paar stunden alleine am bahnhof uzwil stehen.

  • werner am 05.03.2011 19:10 Report Diesen Beitrag melden

    wo ist die polizei

    ist ja keine polizei mehr zu finden nachts. tags sieht man sie nur im auto vorbei fahren. so trauen sich die menschen nicht mehr auf die strasse.

    • Bergli am 06.03.2011 09:36 Report Diesen Beitrag melden

      so nicht!

      klare aussage - und wenn der Staat mehr Polizei will (bei den herrschenden Unterbeständen) jammern die Gleichen über Polizeistaat und dergleichen - respektive unsere Volksvertreter machen die dazu nötige Kohle nicht locker. Wie immer: alles gegen Polizei und Ordnung bis 'man' selber betroffenist - dann aber bitte lauthals Fordern! Einfache Sache, werner

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  • Sorry am 04.03.2011 20:33 Report Diesen Beitrag melden

    rechne mit einem Toten

    Am besten mit Kameras filmen (z. B. Handy oder andere). Die Kameras dürfen aber nicht sichtbar sein. Es ist doch besser, wenn der Richtige verhaftet werden kann, sollte es bald einen Toten geben.