St. Gallen

24. September 2019 15:32; Akt: 24.09.2019 15:32 Print

Da hatte jemand richtig Durst

Bei einem Einsatz stiessen St. Galler Polizisten auf eine Wohnung, bei deren Anblick sogar sie ins Staunen kamen. Unzählige Dosen Bier stapelten sich darin.

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Da staunt sogar die Polizei: Bei einem Polizeieinsatz entdeckte die Kapo SG in einer Messiewohnung jede Menge leerer Dosen. Das erste Bild, das die Kapo St. Gallen auf ihrem Instagramaccount teilte. Inzwischen zählt der Account rund 2700 Follower. Unter #eswareinmal erhält man Einblicke in den Polizeialltag früherer Jahre. Jeweils am Dienstag wird eine lustige Geschichte aus dem aktuellen Berufsalltag geteilt. Mit Posts von diesem Polizeihund unter #schlauWau soll vor alltäglichen Gefahren gewarnt werden. Unter #unglaublich werden lustige oder skurrile Storys geteilt. Durch Beiträge über Spezialeinsätze soll das Interesse an der Polizeiarbeit geweckt werden. Auch werden Bilder von den tierischen Mitgliedern der Polizei geteilt. Neben den nützlichen Tipps will die Kapo SG mit dem Instagram-Account vor allem unterhalten : «Man glaubt es kaum, auch wir haben Humor», so Polizeisprecher Florian Schneider. Diverse Posts informieren über Ausbildung und Berufe bei der Polizei. Eine stimmungsvolle Aufnahme der aufgereihten Motorräder bei einer Fahrausbildung. Lustige Beiträge wie dieser sollen als Kontrast zu den sonst formellen Polizeimeldungen auf den anderen Social Media-Kanälen wirken. Eine weitere Story unter dem Hashtag #unglaublich. #eswareinmal: Polizeiarbeit 1928. Wenn der Kollege kurz das Steuer übernimmt.... Eine weitere skurrile Geschichte unter dem Hashtag #unglaublich aus dem Alltag der Polizisten. Dieser Beitrag zeigt das Helikoptertraining der Polizeitaucher. #eswareinmal: Eine Schiessübung in den frühen 30er-Jahren. #Kapoli im Einsatz: Mit dem Account sollen vor allem junge Menschen angesprochen werden und für die Polizeiarbeit begeistert werden.

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Als die Polizei zu diesem Einsatz ausrückte, machte sie eine Entdeckung, mit der sie sicherlich nicht gerechnet hatte: In der Wohnung sammelten sich haufenweise Dosen. Vor allem die unzähligen Bierdosen stechen ins Auge.

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Die Beamten hätten die Ambulanz begleitet, da es in der Wohnung ein medizinisches Problem gab, sagt Florian Schneider, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen. «Wir haben uns danach mit der zuständigen Behörde in Verbindung gesetzt, die sich um die Angelegenheit gekümmert hat.»

Die Polizei postete das Bild von dem Fall am Dienstag auf ihrem Instagramaccount unter dem Hashtag #unglaublich. «Beim Anblick dieser Messiewohnung staunten wir nicht schlecht. Da hatte jemand richtig Durst und hat die Entsorgung lange aufgeschoben», kommentiert die Polizei das Bild.

Die Kantonspolizei St. Gallen hat seit einigen Monaten einen Instagramaccount. Auf diesem werden skurrile Alltagsgeschichten der Polizisten geteilt, Präventionsarbeit geleistet und den Followern ein Blick hinter die Kulissen geboten. Neben den nützlichen Tipps will die Kapo mit dem Instagram-Account zeigen, dass Polizisten ganz normale Menschen sind. Das Interesse sowie der Zuwachs an Followern ist laut Polizei gross.

(del)