Breite Fanbasis

16. Juli 2014 18:35; Akt: 16.07.2014 18:35 Print

Das Saisonkarten-Hoch des FCSG hält an

Damit haben die Verantwortlichen nicht gerechnet: Der FC St. Gallen hat für die kommende Saison bereits über 8‘200 Saison-Abos verkauft.

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FCSG-Trainer Jeff Saibene erfüllt die Autogrammwünsche eines jungen Anhängers. (Bild: dst)

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Hunderte Fussballfans stürmten am Mittwoch den Hauptsitz der St. Galler Kantonalbank: Sie machten Fotos mit ihren FCSG-Lieblingen und ergatterten sich Autogramme. Und die Fans sind heiss auf den Start der Super League, die am Wochenende beginnt. Bisher wurden bereits über 8‘200 Saison-Abos verkauft. «Das ist ein erfreulicher Stand. Unsere Erwartungen wurden übertroffen», sagt Pascal Kesseli, CEO der FCSG Event AG.

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Zu Beginn der vergangenen Saison waren rund 8‘500 Zuschauer im Besitz einer Saisonkarte, zum Saisonende waren es sogar fast 9'500. Kesseli: «Damals profitierten wir von der Euphorie aus den Europa-League-Spielen.» Nach der enttäuschenden Rückrunde seien die Erwartungen dieses Mal tiefer gewesen. Umso verheissungsvoller verlaufe jetzt der Verkauf der Dauerkarten.

Gute Vorbereitungsspiele befeuern Kartenverkauf

Kesseli sieht dafür mehrere Gründe: «Wir konnten das Vertrauen stärken und haben ein extrem treues Publikum.» Die erfolgreichen Vorbereitungsspiele und die Transferaktivitäten hätten den Ticketverkauf zusätzlich angekurbelt. Am meisten gespannt dürften die Fans etwa auf Albert Bunjaku sein, der vom 1. FC Kaiserslautern zum FCSG wechselte.

In der abgelaufenen Meisterschaft besuchten durchschnittlich 13'388 Fans die Heimspiele in der AFG Arena. «Es ist sehr ambitiös, dies Zahl zu halten. Das Zuschauerinteresse wird vom sportlichen Erfolg abhängen.»

Wie beliebt der FCSG ist, zeigt auch eine Grafik des Tagesanzeiger, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Die Grafik zeigt auf, welcher Verein in welcher Region der Schweiz wie viele Saisonkartenbesitzer hat. Der FC St. Gallen hat im Heimatkanton, im Thurgau und in den Halbkantonen Appenzell eine breite Fanbasis. «Der FC St. Gallen spricht eben die ganze Ostschweiz an», sagt Kesseli dazu. Wenn das Team von Trainer Jeff Saibene diesen Samstag im ersten Heimspiel auf die Young Boys trifft, dann strömen die grün-weissen Fans von Kreuzlingen bis Sargans und Sirnach bis Diepoldsau in die Kantonshauptstadt.

(dst)