FCSG-Trainerentscheid

01. März 2011 23:27; Akt: 01.03.2011 23:31 Print

Den Fans tut Contini leid

von Pascal Brotzer - Die Forderung der FCSG-Fans wurde erhört: Uli Forte ist nicht mehr länger Trainer in St. Gallen. Die Lösung mit Giorgio Contini sorgt allerdings für Skepsis.

Fehler gesehen?

«Ich versteh es einfach nicht», schreibt User Smash im FCSG-Forum, «fast 10 Stunden zusammensitzen für so eine enttäuschende Lösung.» Der Fan bringt damit auf den Punkt, was viele St. Galler Anhänger gestern dachten, nachdem der Verein die erwartete Trennung von Trainer Uli Forte (36) und die interimistische Nachfolgeregelung mit Nachwuchscoach Giorgio Contini (36) bekannt gegeben hatte. Neuneinhalb Stunden hatte der Verwaltungsrat über die Zukunft des Vereins diskutiert. Die nun getroffene Lösung sorgt bei den Fans für gemischte Gefühle. Der erhoffte Befreiungsschlag, darin sind sie sich einig, ist dem Klub damit (noch) nicht gelungen. Mit Giorgio Contini haben viele Fans denn auch fast Mitleid. «Ich würde ihm gerne eine fairere Chance gönnen, als ein zerrüttetes Team mitten im Abstiegskampf zu übernehmen», so User Gilardino. Und Luigi doppelt nach: «Eigentlich hast du ja keine Chance, Giorgio. Nutze sie!» Der User-Ansturm brachte das Forum zeitweise zum Erliegen, ein neuer Besucherrekord wurde verzeichnet. Michael Blatter vom Dachverband 1879 hat die Hoffnung trotz allem nicht verloren: «Vielleicht stellt sich die Notlösung ja als Glücksfall heraus.»

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • A.P. am 02.03.2011 09:04 Report Diesen Beitrag melden

    Realität

    Es wäre viel einfacher, wenn die Fans einsehen würden, dass der FCSG kein schweizer Topklub mehr ist, für das fehlt das Geld und das spielerische Können. St. Gallen ist mit Abstand nicht mehr der Verein, welcher 2000 Meister wurde. Trotzdem gehört dieser Klub nicht in die Challenge League. Dieser Verein hat Geschichte, diese muss in der Super League weiter gehen. Momentan würde ich sagen, das der FCSG in das Mittelfeld der Tabelle gehört. Sichert euch einen Platz in der Super Leagueh aussen. Wer weiss, vielleicht mit Zeit und Geduld wird der FCSG wieder ein grosser Fisch im schweizer Fussball

    einklappen einklappen
  • jürg am 02.03.2011 07:19 Report Diesen Beitrag melden

    Fachmann Heinz

    Ich wundere mich immer wieder,wie Vereine die Winterpause noch mit einem Trainer vertstreichen lassen,den sie eigentlich nicht mehr wollen.Dann wird später eine Haurucklösung gesucht und man wundert sich,wenns nicht klappt. Wenigstens scheint in St.Gallen die Vernunft eingekehrt zu sein,was den Umgang mit Geld angeht....aber Vorsicht,der gute Willen reicht nicht immer wenn man einen Geldvernichtungs-Fachmann in den eigenen Reihen hat.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • A.P. am 02.03.2011 09:04 Report Diesen Beitrag melden

    Realität

    Es wäre viel einfacher, wenn die Fans einsehen würden, dass der FCSG kein schweizer Topklub mehr ist, für das fehlt das Geld und das spielerische Können. St. Gallen ist mit Abstand nicht mehr der Verein, welcher 2000 Meister wurde. Trotzdem gehört dieser Klub nicht in die Challenge League. Dieser Verein hat Geschichte, diese muss in der Super League weiter gehen. Momentan würde ich sagen, das der FCSG in das Mittelfeld der Tabelle gehört. Sichert euch einen Platz in der Super Leagueh aussen. Wer weiss, vielleicht mit Zeit und Geduld wird der FCSG wieder ein grosser Fisch im schweizer Fussball

    • FCSG-Fan am 02.03.2011 10:24 Report Diesen Beitrag melden

      Realität gesehn

      Wir wissen sehr wohl das wir kein Schweizer Topklub sind, das ist jedem St.Galler bewusst. Aber wie du sagst St.Gallen gehöhrt in die Super League und zwar ins Mittelfeld. Es ist für St.Gallen nur schon schön oder wunder wenn sie auf einem 4. Platz die Saison beenden. Aber St.Gallen ist ein Mittelfeldklub und das weiss auch jeder ausser vielleicht die in der Teppichetage. Der Meistertitel war schön, aber bleibt eigentlich nur noch ein Traum vom FCSG und Fan's.

    einklappen einklappen
  • jürg am 02.03.2011 07:19 Report Diesen Beitrag melden

    Fachmann Heinz

    Ich wundere mich immer wieder,wie Vereine die Winterpause noch mit einem Trainer vertstreichen lassen,den sie eigentlich nicht mehr wollen.Dann wird später eine Haurucklösung gesucht und man wundert sich,wenns nicht klappt. Wenigstens scheint in St.Gallen die Vernunft eingekehrt zu sein,was den Umgang mit Geld angeht....aber Vorsicht,der gute Willen reicht nicht immer wenn man einen Geldvernichtungs-Fachmann in den eigenen Reihen hat.

    • Guido am 02.03.2011 11:56 Report Diesen Beitrag melden

      Contini ist eine Fehlbesetzung

      Was ist das für eine Lösung? Wie will Contini, der seitdem er Trainer bei der U21 ist, immer mit dem Abstieg zu kämpfen hatte, den Abstieg retten. Bereits vor der Winterpause musste man feststellen, dass Forte keinen Erfolg mehr haben wird. Trotzdem hat man sich nicht nach einem Nachfolger umgesehen, der die Mannschaft auf die Rückrunde hin wieder auf Vordermann gebracht hätte.

    einklappen einklappen