St. Gallen Winkeln

20. August 2019 09:54; Akt: 20.08.2019 09:54 Print

FCZ-Chaoten droht der öffentliche Pranger

Nach dem Fussballspiel des FCSG gegen den FCZ im letzten Oktober kam es zu Ausschreitungen. Fünf Choaten werden nun gesucht.

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Es waren wüste Szenen im letzten Herbst nach dem Fussballspiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Zürich: Rund 40 vermummte Anhänger des FCZ, die den Extrazug Richtung Zürich hätten besteigen sollen, bewarfen beim Bahnhof Winkeln Polizisten mit Schottersteinen, Petarden und Knallkörpern. Bei den Auseinandersetzungen wurden fünf Polizisten verletzt. Es entstand Sachschaden, unter anderem an Fahrzeugen und Gebäuden, von über 100'000 Franken. Der Extrazug war nach den Ausschreitungen zerstört und konnte nicht mehr gebraucht werden. Der Bahnbetrieb auf der Strecke zwischen Gossau SG und St.Gallen musste nach den Ausschreitungen am 28. Oktober des letzten Jahres zwischen 18.30 und 20.30 Uhr unterbrochen werden.

In der Zwischenzeit konnte die Polizei fünf Verdächtige ausmachen. Die Kantonspolizei St.Gallen informierte am Dienstag, dass fünf Männer öffentlich gesucht werden. Ihnen wird unter anderem Landfriedensbruch, einfache Körperverletzung, Sachbeschädigung, Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Störung von Betrieben, die der Allgemeinheit dienen, vorgeworfen. Die gesuchten FCZ-Anhänger haben die Möglichkeit, sich innert Wochenfrist bei der Kantonspolizei St.Gallen, 058 229 49 49, zu melden. Personen, die Hinweise zu den Gesuchten machen können, werden ebenfalls gebeten, mit der Kantonspolizei St.Gallen Kontakt aufzunehmen.

Falls sich die Männer nicht stellen, droht ihnen in zwei Wochen der Internetpranger. Dann werden verpixelte Bilder der gesuchten Männer veröffentlicht. Wiederum eine Woche später werden die Bilder der bis dahin nicht identifizierten Männer unverpixelt veröffentlicht.

(maw)